Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Verhandlungen über Griechenland-Hilfe sind abgeschlossen

Ministerpräsident Papandreou: Sparpaket verlangt "harte, aber notwendige Opfer"

Der Kurs der Aktie Griechenland ist in den vergangenen Monaten gesunken. (AP)
Der Kurs der Aktie Griechenland ist in den vergangenen Monaten gesunken. (AP)

Das Abkommen zwischen Griechenland, der EU und Internationalen Währungsfonds (IWF) über die milliardenschweren Hilfen für Griechenland steht.

<p>Das teilte der griechische Ministerpräsident Giorgo Papandreou am Sonntag bei einer Sondersitzung des Ministerrates in Athen mit. <br /><br />Papandreou betonte, das Sparpaket verlange von den Griechen "große Opfer". "Es sind harte, aber notwendige Opfer, ohne die Griechenland bankrott gehen würde", sagte er. Kürzungen sind unter anderem bei den Gehältern von Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie bei den Renten geplant. Der Mehrwertsteuersatz soll von 21 auf 23 oder 25 Prozent steigen. <a class="link_audio_portal" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/05/02/dlf_20100502_1317_7746816f.mp3" title= (DLF, Informationen am Mittag)> (DLF, Informationen am Mittag)</a><br /><br />Sonntag Nachmittag befassen sich die Finanzminister der Euro-Gruppe in Brüssel mit dem Hilfspaket. Ihre Zustimmung ist notwendig, um die geplanten Kredite von rund 120 Milliarden Euro für drei Jahre endgültig auf den Weg zu bringen.<br /><br />EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso betonte, Griechenland erfülle seiner Ansicht nach alle Vorraussetzungen für die Finanzhilfe der Euro-Staaten. Die vorgesehenen Sparmaßnahmen des Landes seien aus Sicht der EU-Kommission "solide und glaubwürdig".<br /><br />Griechenland soll 30 Milliarden Euro von den EU-Ländern bekommen. Deutschland beteiligt sich mit 8,4 Milliarden Euro. Der IWF steuert etwa 15 Milliarden bei.</p>
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:36 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Nachrichten

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Nachrichten

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Hassmails und MorddrohungenLokalpolitiker im Fadenkreuz

Facebook-Symbole und darüber steht Hass gesprüht. (Imago / Ralph Peters)

Übergriffe auf Kommunalpolitiker nehmen zu. Meist haben die Attacken einen rechtsradikalen Hintergrund, stehen in Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik. Die alarmierende Zahl des Bundesinnenministeriums: Mehr als 800 Übergriffe auf Mandatsträger gab es allein seit Beginn dieses Jahres.

Heiner Geißler über CDU/CSU-Vorstoß"Dieser Aufruf liegt völlig daneben"

Der langjährige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler (picture-alliance / dpa / Peter Steffen)

Die CSU und Sachsens CDU haben einen "Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur" verfasst. Damit wollen sie reagieren auf "gesellschaftlicher Unruhe". Ex-CDU-Generalsekretär Heiner Geißler kritisiert Aussagen dieses Papiers: Es fordere, Gesinnungen statt Werte hochzuhalten.

Regierungsbericht zum Stand der Einheit"Mehrheit der Ostdeutschen ist nicht fremdenfeindlich"

Rund eine Million Menschen feierten in der Nacht zum 3.10.1990 in Berlin - wie hier vor dem Reichstagsgebäude - die wiedergewonnene deutsche Einheit. (Wolfgang Kumm, dpa picture-alliance)

Im Regierungsbericht zum Stand der deutschen Einheit ist von einer Zunahme der rechtsextremen Überfälle die Rede. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, betonte, dass die Mehrheit der Ostdeutschen nicht ausländerfeindlich sei. Doch das sei leider "eine zum Teil schweigende Mehrheit."

Deutsche BankAmerika will sich offenbar "der letzten deutschen Bank entledigen"

Der Ökonom Max Otte (dpa / picture-alliance / Erwin Elsner)

Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist erstmals in der Unternehmensgeschichte unter zehn Euro gerutscht. Der Finanzwissenschaftler Max Otte sagte im Deutschlandfunk, die Probleme der Bank seien zum Teil ein Ergebnis von internationalem Druck, vor allem aus den USA. Die Vereinigten Staaten übten "Erpressungsmacht" aus.

ESA-SONDE ROSETTAEin Weltraumabenteuer in drei Akten

Zwölf Jahre war Raumsonde Rosetta für uns im All. Endlich erreicht sie nach sieben Milliarden Kilometern den Kometen Tschuri - und wird ihre Arbeit für immer beenden. Aber bis zum letzten Moment, soll sie uns mit Bildern und Informationen versorgen.

Bestsellerautor Bernhard Schlink"Ich schreibe sogar gerne Einkaufszettel"

Bernhard Schlink am 16. Juni 2016 bei einer Lesung in Barcelona (dpa / picture alliance / Marta Perez)

Mit "Der Vorleser" wurde Bernhard Schlink vor über 20 Jahren auf einen Schlag berühmt. Der Bestsellerautor spricht mit uns über seine Liebe zum Schreiben und seine Zeit als Student während der 68er-Bewegung.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Merkel  Habe meine Flüchtlingspolitik nicht geändert | mehr

Kulturnachrichten

Literaturnobelpreis-Bekanntgabe erst am 13. Oktober  | mehr

Wissensnachrichten

Raumsonde  Rosettas letztes Bild | mehr