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Verschütteter in Köln identifiziert

17-Jähriger tot geborgen

Bergungshelfer vor den Trümmern des zerstörten Kölner Stadtarchivs. (AP)
Bergungshelfer vor den Trümmern des zerstörten Kölner Stadtarchivs. (AP)

Bei dem in der Nacht zum Sonntag aus dem eingestürzten Kölner Stadtarchiv geborgenen Toten handelt es sich um den vermissten 17-jährigen Auszubildenden. Das habe eine am Morgen durchgeführte Obduktion ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Man gehe davon aus, dass der Mann - ein Bäckerlehrling - zum Zeitpunkt des Unglücks geschlafen habe und durch die herunterfallenden Trümmer sofort getötet worden sei.

"Damit sind die schlimmen Befürchtungen traurige Gewissheit geworden, dass das Unglück Menschenleben gekostet hat", äußerte sich Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) bestürzt.

Eine zweite vermisste Person - ein 24-jähriger Design-Student - wird in unmittelbarer Nähe des Fundorts der Leiche vermutet. Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass noch mehr Menschen verschüttet wurden. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt nun unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und Baugefährdung gegen Unbekannt. Zunächst müsse man Aufschluss über die genaue Ursache bekommen, erklärte Oberstaatsanwalt Feld.



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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:32 Uhr

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