Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

Vielvölkergeschichte und Postkommunismus

Reportagen aus der Westukraine

Eine Reportagereise von Martin Sander

Blick auf Lemberg in der Westukraine
Blick auf Lemberg in der Westukraine (dpa / picture alliance / Markiian Lyseiko)

Die Ukraine und Polen verbindet nicht nur eine Kooperation bei der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft, sondern auch eine wechselvolle Nachbarschaft über viele Jahrhunderte - bei immer wieder veränderten ethnischen Zusammensetzungen und politischen Herrschaftsformen.

Polen, Ukrainer, Deutsche, Juden, Armenier, sie alle hinterließen vielfältige Spuren in Kultur, Stadtbildern und Landschaften in den westlichen und zentralen Teilen des Landes.

Erst die Verbrechen und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts setzten dem Zusammenleben der Völker ein Ende. Zu sowjetischer Zeit war die Vielvölkervergangenheit in der Ukraine ein Tabu, doch in den letzten Jahren wird sie immer mehr zum Thema. Martin Sander porträtiert auf seiner Reise Orte und Personen, die mit der wechselvollen Geschichte und ihrer Wiederentdeckung befasst sind.

Radiofeuilleton, 4.6.- 21.6.2012

Die Beiträge im Überblick:

Montag, 4.6.
11.55 Uhr
Lemberg - "Ruhm der Ukraine!" - Vielvölkerkonflikte in der Gastronomie

Mittwoch, 6.6.
11.55 Uhr
Brody - Doppeladler, Pipelines und ein Denkmal für Joseph Roth

Donnerstag, 7.6.
11.55 Uhr
Ukrainisch-polnische Traumata - Die Stadt Luzk und ihre wechselvolle Geschichte

Mittwoch, 13.6.
11.55 Uhr
Stadt der Eintracht - Ein Besuch im ukrainischen Schytomyr

Freitag, 15.6.
11.55 Uhr
Kolomea - Das größte Osterei der Welt – Ukrainische Folklore am Fuß der Karpaten

Dienstag, 19.6.
11.55 Uhr
Ivano-Frankivsk - Geburtsort der neuen ukrainischen Literatur

Donnerstag, 21.6.
11.55 Uhr
Künstler auf nationalen Umwegen - Künstler in Drohobytsch



Mehr bei deutschlandradio.de
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:52 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 22:00 Uhr Nachrichten

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 21:33 Uhr Hörspiel

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Bergtouren in NepalSolidarisch mit den Sherpas

Der Extrembergsteiger Reinhold Messner kritisiert den Tourismus am Mount Everest. Hunderte von nepalesischen Bergführern würden "ihren Kopf dafür in die Schlinge legen", damit "reiche Leute" den Gipfel erreichen.

20 Jahre BahnreformNoch immer Herrin der Schiene

Teil des Berliner Hauptbahnhofs (tief), aufgenommen am 12.09.2013. Der Bahnhof beherbergt fünf Verteilerebenen, der Höhenunterschied zwischen der obersten und untersten Ebene liegt bei 25 Metern. Foto: Peter Endig

Vor 20 Jahren entstand die Deutsche Bahn in ihrer heutigen Form. Die Länder bestimmen, wie viele Nahverkehrs- und Regionalzüge in ihrem Gebiet fahren sollen und es herrscht zudem Wettbewerb auf der Schiene. Doch es gibt auch Probleme.

Tourette-SyndromElektrische Ströme gegen die Tics

Das Modell eines menschlichen Gehirns

Unkontrollierte Zuckungen, Flüche und Beschimpfungen: Wer am Tourette-Syndrom erkrankt ist, leidet stark unter den Folgen. Nun aber gibt es Hoffnung für Betroffene: Hirnschrittmacher lassen die Tics fast völlig verschwinden.

Netzpolitik"Signal an Überwachungsstaaten"

Ein Messebesucher sitzt am 09.03.2014 auf dem Messegelände der CeBIT in Hannover (Niedersachsen) auf dem Stand der Firma VDE.

Der Rechtsexperte Matthias Kettemann sieht die Macht im Internet ungleich verteilt. Er pocht auf ein internationales Internetrecht. Das auf der Konferenz "Net Mundial" diskutierte "Multi-Stakeholder-Modell" hält er nicht für durchführbar.

Massaker im Südsudan"Die Katastrophe ist schon da"

Ein Foto des Kinderhilfswerks UNICEF zeigt drei Kinder in der südsudanesischen Stadt Mingkaman, während sie erschöpft darauf warten, als Hilfesuchende registriert zu werden.

Die Vereinten Nationen berichten von einem Massaker mit Hunderten Toten im Südsudan. Solche brutalen Übergriffe finden seit Mitte Dezember immer wieder statt, sagte Sudan-Expertin Marina Peter im DLF. Es drohe ein Ausmaß wie in Ruanda 1994.

ChronobiologieSpätschichten für Nachteulen

Zu müde zum Arbeiten

Der Kurort Bad Kissingen dreht am Rad der Zeit und will Erkenntnisse der Chronobiologie auf das Leben in der Stadt übertragen. Wer gerne früh aufsteht soll Frühschichten, Nachteulen dagegen spätere Dienste übernehmen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Sozialverband will wegen Pflegenotstand  in Karlsruhe klagen | mehr

Kulturnachrichten

Messner:  Touristische Mount-Everest-Besteigungen sind fragwürdig | mehr

Wissensnachrichten

Biologie  Biologie: Eines der größten Korallenriffe in 500 Metern Tiefe entdeckt | mehr