Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Von Bestsellern, E-Books und veränderten Berufsbildern

Deutschlandradio auf der Leipziger Buchmesse

Von Barbara Wahlster und Hubert Winkels

Deutschlanradio auf der Leipziger Buchmesse (Deutschlandradio - Cornelia Sachse)
Deutschlanradio auf der Leipziger Buchmesse (Deutschlandradio - Cornelia Sachse)

Leipzig hat sich als Lese- und Publikumsmesse etabliert. Welche Bücher man in diesem Frühjahr gelesen haben muss, welche Entwicklungen es beim E-Book gibt und wie sich das Berufsbild des Lektors verändert erfahren Sie in den Sendungen von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk.

Deutschlandradio Kultur hat bereits vorab seine Scouts und Reporter losgeschickt. Die erkunden die junge Literaturszene Leipzigs (4. März, 0.05 Uhr) und machen sich auf die Suche nach dem besten Sachbuch dieses Frühjahrs – vor der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse (11. März, 0.05 Uhr). Alle reden vom E-Book – dabei wandeln sich mit der Digitalisierung auch ganze Berufsbilder. Lektoren arbeiten inzwischen mehr und mehr als Freiberufler – im Spannungsfeld zwischen Verkäufer, Talentsucher und Förderer (12. März, 19.30Uhr).

Leipzig hat sich als Lese- und Publikumsmesse etabliert. Welche Neuheiten der Markt für die Jüngsten bereithält, präsentiert der 'Kakadu' aus dem Gläsernen Studio (16. März, 13.30Uhr). Heute gibt es Kinderbücher, die auf Knopfdruck leuchten, blinken oder zwitschern. Andererseits fallen liebevoll gemachte Reprints von Klassikern und Fabelsammlungen auf: Kinderbücher zwischen bürgerlicher Tradition und digitaler Zukunft (20. März, 19.30Uhr).

Vom Messeschwerpunkt 'tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus' berichtet Deutschlandradio Kultur im aktuellen Programm ('Radiofeuilleton', 'Fazit am Abend', 'Fazit') ebenso wie von den Preisverleihungen. In diesen Sendungen werden auch Gespräche vom blauen Sofa gesendet. Am Messesamstag stellen wir in der Lesung (17. März, 17.30 Uhr) einen Text des britischen Zeithistorikers Ian Kershaw vor, der in diesem Jahr – gemeinsam mit dem US-amerikanischen Historiker Timothy David Snyder – den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhalten wird. Höhepunkt für die Literaturredaktion ist der 'Bücherfrühling' – live am 3sat-Stand (17. März, ab 12.00Uhr). Gesendet werden die Lesungen und Gespräche u.a. mit Milena Michiko Flašar, Felicitas Hoppe, Georg M. Oswald, Zeruya Shalev und Jens Sparschuh am Abend (17. März, ab 23.05 Uhr).

Auch der Deutschlandfunk widmet sich in zahlreichen Sendungen der Leipziger Buchmesse. Anlässlich des aktuellen Messeschwerpunkts führt 'Kultur heute' am Donnerstag (15. März, 17.35 Uhr) ein Gespräch mit dem Vorjahresgewinner des Leipziger Buchpreises für Europäische Verständigung, Martin Pollack. Ferner werden die Gewinner des 'Leipziger Buchpreises' vorgestellt und von der Eröffnungsveranstaltung am Mittwochabend berichtet, bei der der aktuelle Preis für Europäische Verständigung verliehen wird. Zuvor wird im 'Büchermarkt' (15. März, 16.10 Uhr) der aktuelle Büchnerpreisträger Friedrich Christian Delius im Gespräch mit Denis Scheck über 40 Jahre Literaturbetrieb u.a. verraten, wie dieser auch ihn selbst geformt hat.

Über die Funktion der Poesie zwischen schriftlichen Denkexerzitien und mündlicher Überwältigung, über Institutionen ihrer Vermittlung und Typen ihrer Erscheinung wird am Freitag im 'Büchermarkt' (16. März, 16.10 Uhr) Hubert Winkels mit der Leiterin des Münchner Lyrik-Kabinetts, Maria Gazetti, und dem Dichter Alexander Nitzberg sprechen.

Und der 'Büchermarkt' am Samstag (17. März, 16.05 Uhr) gilt wie gewohnt aktuellen Tendenzen im Bereich von Kinder- und Jugendbuch. Dieser ist in starkem Wandel. Mit Büchern für junge Leser lässt sich Umsatz machen. Kein Segment auf dem Markt der Belletristik wächst so stark wie das Jugendbuch, es drängt in die Bestsellerlisten und verspricht ein Millionenpublikum. Das hat Folgen: Etablierte Buchverlage kaufen kleine Labels oder gründen eigene, neue Jugendbuch-Imprints. Kleinere Jugendbuch-Verlage müssen sich der Konkurrenz stellen. Tanya Lieske spricht darüber u.a. mit der Verlagsleiterin Paula Peretti vom Boje Verlag. Alle Sendungen werden live im Gläsernen Studio von Deutschlandradio gefahren.

Auf der Leipziger Buchmesse finden Sie uns in der Glashalle, Stand 12.

Link auf dradio.de:
Gesamtübersicht: Unser Programm zur Leipziger Buchmesse

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:48 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 10:10 Uhr Sprechstunde

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 10:07 Uhr Lesart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Griechenland-KriseVon Anfang an kein Vertrauen

(AFP / Quique Garcia)

Die Co-Vorsitzende der EU-Grünen, Monica Frassoni, sieht die Schuld für das Scheitern der Verhandlungen mit Griechenland bei den Kreditgebern. Sie hätten kein Vertrauen in die griechische Regierung gehabt.

D-Mark für alleDer Tag, an dem die Finanzmauer fiel

"Kommt die DM bleiben wir kommt sie nicht geh'n wir zu ihr!" ist auf einem Transparent zu lesen, das ein Paar bei einer Montagsdemonstration am 12.2.1990 in Leipzig mit sich führt. Die von den Demonstranten hier geforderte Einführung der D-Mark in der DDR wurde im Rahmen der per Staatsvertrag vereinbarten Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion am 1.7.1990 realisiert. Sie bildete einen entscheidenden Schritt zur Wiedervereinigung der beiden deutsche Staaten am 3.10.1990. (picture alliance / dpa / Wolfgang Weihs)

Als die D-Mark in die DDR kam, spaltete das die Ostdeutschen, meint der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Lutz Rathenow. Man konnte schnell an Geld kommen - und es genauso schnell verlieren.

Muslime in DeutschlandIntegrations-Crashkurs für Imame

Mohsen Mirzai aus Afghanistan konjugiert während einer Unterrichtseinheit eines Deutschkurses für Flüchtlinge am 09.12.2013 in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) an einer Tafel das Verb "arbeiten".  (dpa/picture-alliance/Marjan Murat)

Imame in Deutschland werden aus der Türkei entsandt. Viele ihrer Gläubige in Deutschland sprechen kein oder kaum Türkisch. Damit die Kommunikation klappt, erhalten die Imame in Ankara eine Art Deutschland-Crashkurs.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Griechenland  Bankfilialen werden für Rentner geöffnet | mehr

Kulturnachrichten

US-Komiker Jack Carter gestorben  | mehr

Wissensnachrichten

Klimawandel  Forscher befürchten schwächeren Golfstrom durch Rückgang des Arktiseises | mehr