Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Weitere 250 Millionen für den Hauptstadtflughafen

Aufsichtsrat erhöht Baubudget

Der Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg in Schönefeld
Der Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg in Schönefeld (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Für kurzfristige Baumaßnahmen erhält der neue Berliner Hauptstadtflughafen noch einmal eine Millionenspritze. Allerdings fließt dieses Mal kein frisches Geld: Die Mehrkosten sollen durch Umschichtung im Budget gedeckt werden.

Die zusätzlichen 1,2 Milliarden Euro, die zur Fertigstellung des Hauptstadtflughafens bereits bewilligt wurden, würden deshalb nicht überschritten, teilte der Aufsichtsrat der Berliner Flughäfen mit.

Der Bedarf an weiteren 250 Millionen Euro war entstanden, weil kurzfristig neue Bauaufträge vergeben werden mussten. Die Gesamtkosten des Flughafenbaus belaufen sich damit vorerst weiterhin auf insgesamt 4,3 Milliarden Euro.

Passagierzahlen in Berlin steigen

Eigentlich sollte der Flughafen bereits seit Anfang Juni in Betrieb sein. Doch aufgrund technischer Probleme und Missmanagement wurde die Eröffnung immer wieder verschoben. Nun ist die Einweihung für den 27. Oktober 2013 angesetzt.

Derweil nehmen die Fluggastzahlen an den Flughäfen Tegel und Schönefeld weiter zu. "Voraussichtlich werden wir in diesem Jahr erstmals die Zahl von 25 Millionen Passagieren pro Jahr überspringen", sagte Flughafenchef Rainer Schwarz in Berlin. Der neue Flughafen hat eine Anfangskapazität von 27 Millionen Passagieren und kann sukzessive für 45 Millionen ausgebaut werden.

Weitere Informationen auf Deutschlandradio.de:

Untersuchungsausschuss zum Hauptstadtflughafen nimmt Arbeit auf
Grüne fordern Rücktritt des Aufsichtsrates

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 14:02 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 21:05 Uhr JazzFacts

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 20:03 Uhr Konzert

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

MietpreisbremseKönigsweg oder Ablenkungsmanöver?

"Hier entstehen exklusive Eigentumswohnungen" steht auf einem Werbebanner im Bezirk Mitte in Berlin.

Immer häufiger demonstrieren Menschen gegen steigende Mieten und die Verdrängung aus ihren Wohnvierteln. Besonders der Berliner Wohnungsmarkt ist eine Goldgrube für Investoren. Die geplante Mietpreisbremse soll Preissprünge deckeln - doch ist sie eine Hilfe gegen Gentrifizierung und Verdrängung?

Joachim GauckNeue Prägung und neue Wirkungsmacht

Joachim Gauck hält vor einem Wappen vor schwarzem Hintergrund eine Rede

Als Staatsoberhaupt der Wirtschaftsgroßmacht Deutschland wird Joachim Gauck im Ausland mit Erwartungen und Forderungen konfrontiert. Das Licht, das aus dem Spiegel zurückstrahlt, den Gauck der Öffentlichkeit auf diese Weise vorhält, irritiert und blendet. Er selbst hat dabei seine Rolle gefunden, meint Stephan Detjen.

Schottland-ReferendumBeispiellose Polarisierung

Tageszeitungen mit dem Aufmacherthema "Schottisches Referendum"

Was bringt das ganze Theater? Das fragt Thilo Kößler in seinem Kommentar. Sicher sei, dass nicht nur in Schottland ein politischer Scherbenhaufen entstehe. Vielmehr werde auch der Kitt, der die EU zusammenhalte, immer brüchiger. Dabei könnten wir eine handlungsfähige EU verdammt gut gebrauchen.

BrandenburgSchöne Uckermark, leere Uckermark

Dunkle Wolken ziehen über das Boitzenburger Land (Brandenburg).

Die Uckermark ist vielerorts nahezu menschenleer. Die Jungen gehen, die Alten sterben weg. Einzige Hoffnung für die Region: Städter, die ihren Traum vom Landleben verwirklichen wollen und einen Neuanfang wagen.

Alltagsrassismus"Ersticke doch an deinem Brot"

"Schleiereule" ist noch eine der harmloseren Beschimpfungen, die Kübra Gümüşay über sich ergehen lassen muss. Deshalb hat Kübra den Twitter-Hashtag #schauhin ins Leben gerufen, um Erfahrungen mit Alltagsrassismus zu sammeln.

ErnährungDick durch Süßstoffe?

Zucker als brauner Kandiszucker, weißer Kandis, Streuzucker in Päckchen sowie abgepackter Süßstoff, aufgereiht auf einem Tisch

Wer auf seine Linie achtet, nimmt statt Zucker Süßstoff, denn der macht nicht dick - an diesem Ernährungsdogma rüttelt eine israelische Studie. Die Forscher haben herausgefunden, dass Süßstoffe die Darmflora so verändern, dass der Traubenzuckerstoffwechsel gestört werden kann. Die Folge: Gewichtszunahme.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Hollande kündigt baldige Luftangriffe  gegen IS-Milizen im Irak an | mehr

Kulturnachrichten

Nominierungen für Fernsehpreis 2014  | mehr

Wissensnachrichten

Journalismus  "Gruner und Jahr" setzt Henri-Nannen-Preis 2015 aus | mehr