Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Weitere Streiks im öffentlichen Dienst geplant

Morgen weitere Bundesländer betroffen

Warnstreiks im öffentlichen Dienst (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)
Warnstreiks im öffentlichen Dienst (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Im öffentlichen Dienst soll es morgen Streiks in Baden-Württemberg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern geben. Heute kam es besonders in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu Behinderungen.

In mehreren Bundesländern mussten sich die Bürger auf geschlossene Ämter und Kindertagesstätten einstellen. Auch Müllmänner, Busfahrer und Krankenschwestern waren zu Warnstreiks aufgerufen. In Frankfurt am Main standen Busse und Bahnen still, in Rheinland-Pfalz legten nach Angaben von Verdi 5.000 Mitarbeiter die Arbeit nieder. Insgesamt beteiligten sich nach Verdi-Angaben rund 10.000 Beschäftigte an den Warnstreiks.

Morgen geht es mit Arbeitsniederlegungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland weiter. Am Donnerstag könnten auch der Nahverkehr in Hannover und die Computermesse Cebit betroffen sein.

Mit den Maßnahmen wollen die Gewerkschaften für die anstehende Tarifrunde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Verdi verlangt für die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr Gehalt pro Monat. Außerdem sollen Auszubildende unbefristet übernommen werden. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen sollen in einer Woche, am 12. März, fortgesetzt werden.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verurteilte das Vorgehen und sprach von einer Eskalation. VKA-Geschäftsführer Manfred Hoffmann bezeichnete die Proteste als Stimmungsmache auf dem Rücken der Bürger. So hätten die Arbeitnehmervertreter bereits nach vier Stunden Verhandlungen zum ganztägigen Streik aufgerufen, sagte Hoffmann. "Damit streiken sie länger, als sie bislang verhandelt haben. Das ist absurd."

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:48 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Mitternachtskrimi

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Lange Nacht

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Ermittlungen der UNUkraine verweigert Antifolterkomitee den Zutritt

Ein Keller in Dscherhinsk - hier wurden Zivilisten und Angehörige der ukrainsichen Armee bzw. Freiwilligen-Bataillone festgehalten und gefoltert. (Von der Hilfsorganisationen "Recht auf Frieden im Donbass" zur Verfügung gestellt)

Die Menschenrechtsverletzungen im Kriegsgebiet in der Ostukraine halten an. Die Verbrechen sollen geahndet werden, die Dokumente stapeln sich in Den Haag und Straßburg. Die Ukraine will die Strafverfolgung - doch von Kontrollen auf ihrem Territorium hält sie offenbar nicht viel.

Bastei Lübbe für höhere Buchpreise"Für Kunden ist der Preis zweitrangig"

Buchhandlung (picture alliance / dpa / Foto: Ralf Hirschberger)

Bücher müssen teurer werden: Das fordert Klaus Kluge, Vorstand im Verlag Bastei Lübbe. Dabei gehe es vor allem um das Einkommen von Autoren und die Existenz von Buchläden. Für Käufer sei der Preis nicht entscheidend, sagt er.

KatholikentagAls Mann und Frau und … schuf er sie

Hochzeitstorte mit zwei Frauenfiguren (AFP / Gabriel Bouys)

Gender ist gerade für konservative Christen ein Reizwort, denn sie sehen dadurch Gottes Schöpfungsplan in Frage gestellt. Doch die Veränderungen der Geschlechterbilder machen nicht vor den Toren der Kirche Halt. Zwei große Podien widmen sich auf dem Katholikentag in Leipzig dem Thema Gender und lassen kontroverse Diskussionen erwarten.

FrankreichWie sicher sind die französischen Atomkraftwerke?

Das Atomkraftwerk in Fessenheim in Frankreich (dpa / picture-alliance / Patrick Seeger)

Die französische Atomaufsicht hat ihren Jahresbericht vorgelegt - und den Kraftwerken im Land insgesamt gute Noten ausgestellt. Doch Behördenchef Chevet gab auch zu, dass seine Behörde bei der Aufgabe, die französischen Kernkraftanlagen zu überwachen, zunehmend überlastet sei.

100 Jahre Schlacht von VerdunDas deutsch-französische Verhältnis ist gestörter denn je

Frankreichs Präsident Francois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel - voneinander abgewandt (imago / Belga)

In der Energie- und Umweltpolitik: nur Gegensätze und Konflikte. Aber auch in der Außenpolitik sucht man vergeblich nach Gemeinsamkeiten. Deutschland und Frankreich sind weit auseinander gerückt, meint der Historiker Klaus Manfrass.

Präsidentschaftskandidat TrumpTweets statt Sicherheitspolitik

Donald Trump bei einer Rede nach den Vorwahlen in Indiana. (picture alliance / dpa / Justin Lane)

Donald Trump hat es geschafft: Nach aktuellen Zählungen wird er der Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Am Rande des G7-Gipfels zeigte sich Präsident Barack Obama besorgt. Er sei mehr an Schlagzeilen und Tweets interessiert, statt an Amerikas Sicherheit zu denken.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Linkspartei  Flüchtlingspolitik Thema bei Parteitag in Magdeburg | mehr

Kulturnachrichten

Parlamentarischer Untersuchungsbericht zur Staatsoper Unter den Linden erwartet  | mehr

Wissensnachrichten

Hate-Speech  Studie: Hälfte aller frauenfeindlichen Tweets von Frauen | mehr