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Wettstreit um wertvolle Rohstoffe

Industriemetalle - Achillesferse der deutschen Wirtschaft?

Redaktion: Jule Reimer

Chile ist weltgrößter Produzent von Kupfer (Mario Pino/Science)
Chile ist weltgrößter Produzent von Kupfer (Mario Pino/Science)

Deutschland ist Hightech-Land. Hochwertige Technologie funktioniert nicht ohne hochwertige Industrierohstoffe. Deren Lagerstätten liegen meistens außerhalb Deutschlands. Allein: Die Größe der Vorräte sagt noch lange nichts über die Verfügbarkeit aus.

Vielmehr entscheiden Krieg und Frieden, Handelsinteressen, Marktmacht oder gar die Beweggründe der Weltpolitik darüber, ob ein Rohstoff knapp oder reichlich angeboten wird. Am Beispiel einzelner Metalle fragt der Deutschlandfunk in "Wirtschaft und Gesellschaft" nach, was den Weltrohstoffmarkt bewegt oder auch lähmt.

Sendungszeit: Montag bis Freitag 17:05 Uhr

Montag, 16. August
Kein Krieg ohne Germanium: Schwermetall mit hohem Lieferrisiko
Michael Engel

Dienstag, 17. August
Die Begehrteste unter den Seltenen Erden: Ohne Neodym keine Starkmagneten
Matthias von Hein

Mittwoch, 18. August
Umkämpfter Schrott: Kupfer auf dem Welt-Recyclingmarkt
Caspar Dohmen

Donnerstag, 19. August
Kein Blut im Handy: Tantal, der Rohstoff, der Kriege nährt
Antje Diekhans

Freitag, 20. August
The Big Three : Eisenerzkunden fürchten Verkäufermonopol
Caspar Dohmen

Montag, 23. August
Gibt mehr als Zunder - Magnesium: extrem leicht und nicht ganz ungefährlich
Michael Engel

DLF-Hintergrund: Globaler Kampf um Rohstoffe

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:37 Uhr

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Aus unseren drei Programmen

Brexit"Unter dem Strich wird es Großbritannien schlechter gehen"

Porträt des FDP-Politikers Alexander Graf Lambsdorff.  (imago / Metodi Popow )

60 Milliarden Euro muss Großbritannien für seinen Austritt aus der EU möglicherweise zahlen. Das sei keine Strafzahlung, sondern für Dinge wie Strukturhilfen oder Rentenzahlungen wichtig, sagte Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Vizepräsident des Europäischen Parlaments im DLF. Der Brexit werde zudem zu bis zu 25 Prozent Handelsverlusten führen.

Register für SamenspenderKinder aus der Datenwolke

Eine medizinisch-technische Assistentin lagert Samenproben im Zentrum für Reproduktionsmedizin in Münster in einem Kühldepot bei ca. minus 170 Grad Celsius ein. (dpa / picture alliance / Friso Gentsch)

Mit der Einrichtung eines Registers für Samenspender sollen Kinder aus künstlicher Befruchtung künftig Auskunft über ihre Abstammung erhalten können. Das sei ein Gesetzesvorschlag, in den die Möglichkeit des Missbrauchs bereits angelegt ist, meint der Publizist Matthias Gronemeyer.

Yves-Klein-Ausstellung in Brüssel"Ein schierer Universalist"

Eine Besucherin der Ausstellung mit Werken von "Yves Klein" geht am Donnerstag (16.09.2004) in der Frankfurter Kunsthalle Schirn an dem Bild "Monochrom Blau" vorbei. Die Schau ist vom 17. September 2004 bis 9. Januar 2005 zu sehen. Foto: Frank May dpa | (dpa)

Monochrome Malerei, Anthropometrie, Feuerbilder: Die Brüsseler Ausstellung "Theater der Leere" zeigt das Werk Yves Kleins in zahlreichen Facetten. Unser Kunstkritiker Carsten Probst über einen Künstler, der gar keiner sein wollte.

Etappe 3 - Von Moulins nach Tain-l‘HermitageReporterglück

Tippgeber Gilbert Bouchet, Bürgermeister von Tain-l'Hermitage an der Nationalstraße 7, die er kulturell und wirtschaftlich wiederbeleben will. (Deutschlandradio / Andreas Noll)

Von der ersten Idee bis zum Reisebeginn sind viele Wochen vergangen, in denen Anne Reith und Andreas Noll Karten studiert, Themen recherchiert und Gesprächspartner angefragt haben. Planung ist wichtig - aber was dann wirklich vor Ort passiert, ist oft eine Frage des Glücks.

Patiententötungen im Krankenhaus"Es sind keine Einzelfälle"

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Genom EditingMalaria, Mücken und Moral

Eine Welt ohne Malaria-Moskitos ist möglich - aber darf Mensch Gott spielen? (imago stock&people)

Wie stark darf der Mensch ins Erbgut von Lebewesen eingreifen? Das wird in den Weltreligionen unterschiedlich bewertet. Moskitos zum Beispiel könnten durch eine DNA-Veränderung DNA ausgerottet werden. Ein Problem? Nein, sagt eine jüdische Ethikerin. Doch, sagt ein katholischer Bischof. Es gibt Diskussionsbedarf, meint ein muslimischer Philosoph.

 

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