Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Wissenschaft, Macht, Politik

Wie systemrelevant sind Wissenschaftler für die Politik?

33. ZEIT-Forum der Wissenschaft

Was muss konkret getan werden, damit die Politikberatung das politische Handeln unterstützt? (AP)
Was muss konkret getan werden, damit die Politikberatung das politische Handeln unterstützt? (AP)

Die Frage nach einer verantwortlichen Praxis wissenschaftlicher Politikberatung in Deutschland ist von zentraler Bedeutung für das Verhältnis von Wissenschaft und Politik. Nicht erst seit der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise steht dieses Verhältnis auf dem Prüfstand, aber gerade jetzt in besonderem Maß:

Warum hat niemand das Ausmaß der aktuellen Krise vorhergesagt? Warum hat niemand eine Lösung parat? Zu viele Gremien, zu teuer, zu fehlerhaft, zu alltagsfern und ungenau, so lauten die Vorwürfe gegen die wissenschaftliche Politikberatung. Sind sie gerechtfertigt? Was muss konkret getan werden, damit Beratung das politische Handeln unterstützt? Wie groß ist die Gefahr gegenseitiger Einflussnahme? Können wir der Wissenschaft trauen?

Diesen Fragen widmen sich Experten beim 33. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT in Berlin zu der Sie DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herzlich einladen.

Begrüßung:
Prof. Dr. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Es diskutierten:
- Prof. Dr. Peter Bofinger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg sowie Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
- Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energie-Expertin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin)
- Prof. Dr. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates
- Prof. Dr. Peter Weingart, Soziologe an der Universität Bielefeld und Sprecher der interdisziplinären AG "Wissenschaftliche Politikberatung in der Demokratie" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Gesprächsleitung:
Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter "Forschung aktuell", Deutschlandfunk

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:32 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 17:05 Uhr Wirtschaft und Gesellschaft

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 17:05 Uhr Studio 9

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

RegierungsbildungSPD unter Druck

Die SPD-Politiker Sigmar Gabriel und Martin Schulz im Bundestag (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)

Der Bundespräsident bittet zum Gespräch. Nach FDP und Grünen ist nun die SPD für Donnerstag ins Schloss Bellevue geladen. Zwar hält Martin Schulz an seiner Absage an eine Große Koalition fest, doch in der SPD wächst die Sorge, dass die Genossen als Totalverweigerer dastehen könnten.

Aktion des Zentrums für politische SchönheitEin Holocaust-Mahnmal vor Höckes Haustür

Das "Denkmal der Schande", ein verkleinerter Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals, ist am 22.11.2017 in Bornhagen im Eichsfeld (Thüringen) in Sichtweite des Grundstücks von AfD-Politiker Höcke zu sehen. (dpa / Swen Pförtner)

Das Zentrum für politische Schönheit hat Björn Höcke eine stark verkleinerte Version des Berliner Holocaust-Mahnmals aufs Nachbargrundstück gestellt. So hat der AfD-Rechtsaußen nun täglich einen direkten Blick auf das "Denkmal der Schande", wie er es selbst einst nannte. Fragt sich jetzt nur: wessen Schande?

MigrationKlimawandel als Fluchtursache

Menschen bewohnen die Karibikinsel Barbuda seit der Verwüstung durch Hurrikan Irma noch nicht wieder (Deutschlandradio/ Anne-Katrin Mellmann)

Einen Zusammenhang von Fluchtbewegungen und klimatischen Veränderungen beobachten Wissenschaftler schon seit Jahrhunderten. Als Fluchtursache wird der Klimawandel in Zukunft aber wohl eine immer größere Rolle spielen, sagen Experten. Klimaschutz alleine kann die Fluchtbewegungen jedoch nicht aufhalten.

Spielfilm über den IS"Wenn Ideologie tief sitzt, gibt es nichts zu verlieren"

Der Regisseur Züli Aladag mit seinen Hauptdarstellern Tamer Yigit (l) und Edin Hasanovic (r) (picture alliance / dpa / Christoph Schmidt)

Warum schließen sich junge Deutsche, auch ohne Migrationshintergrund, dem IS an, reisen sogar in den Krieg? Was passiert dort mit ihnen? Und was, wenn sie zurück sind? Der Regisseur Züli Aladag hat den dreistündigen Film "Brüder" über diese Fragen gedreht.

Qualitätsschaumweine im TestGuter Sekt muss nicht teuer sein

Ein Sektkorken schießt aus einer Sektflasche heraus. (imago/Westend61)

Es muss nicht immer Schampus sein: Die Stiftung Warentest hat die in Deutschland am häufigsten verkauften Sektmarken untersucht - vom teuren und edlen Tropfen bis hin zum Discounterangebot. Und: Die meisten konnten überzeugen.

Lust am BösenDie Rückkehr der Schauergeschichte

Zombie-Angriff einer Zoomitarbeiterin bei "Halloween im Zoo" in Stuttgart am 31.10.2016 (dpa / picture alliance / Benjamin Beytekin)

Im 19. und im frühen 20. Jahrhundert waren Schauergeschichten angesagt. Irene Binal ist eine bekennende Anhängerin, hat eine neue Schauer-Anthologie gelesen und fragt, wo die Gespenster heute eigentlich abgeblieben sind.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Ratko Mladic  Lebenslange Haft für den "Schlächter von Bosnien" | mehr

Kulturnachrichten

"In aller Freundschaft"-Hauptdarsteller ist tot | mehr

 

| mehr