Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Zehn Jahre Google

Von der Suchmaschine zum Allround-Dienstleister im Internet

Google-Gründer Sergey Brin (links) und Larry Page  (AP)
Google-Gründer Sergey Brin (links) und Larry Page (AP)

Im September 1998 meldeten zwei US-Studenten der Stanford Universität eine Website namens Google an. Heute sind Larry Page und Sergey Brin Multi-Milliardäre. In diesen zehn Jahren entwickelte sich Google von einer einfachen, aber effektiven Suchmaschine zu einem Internet-Imperium mit einer Vielzahl von Geschäftsfeldern im World Wide Web.

Google bietet größtenteils werbefinanzierte Dienstleistungen an, die den Nutzer nichts kosten. Das Angebot reicht von besagter Suchmaschine (Mp3-Audio) über Email-Dienste bis zum Karten- und Navigationsdienst Google Maps. Die marktbeherrschende Stellung von Google wird insbesondere von Datenschützern in jüngster Zeit sehr kritisch gesehen. Bei allen kostenlosen Diensten speichert Google darüber hinaus die Daten der Nutzer und niemand außerhalb des Unternehmens weiß, was damit geschieht.

Google drängt auf den Browsermarkt

Blick auf die Icons der Internetbrowser "Chrome" von Google und "Internet Explorer" von Microsoft (AP)Blick auf die Icons der Internetbrowser "Chrome" von Google und "Internet Explorer" von Microsoft (AP)Neu in der Produktfamilie ist der selbst entwickelte Browser "Chrome", den das Unternehmen Anfang September auf den Markt gebracht hat. Wie fast alle Dienstleistungen und Produkte von Google wird auch Chrome (MP3-Audio) kostenlos angeboten.

Der Börsenwert der Firma betrug im März 2008 rund 84 Milliarden Euro bei einem Börsenkurs von zirka 268 Euro pro Aktie. Anfang 2007 lag die Google-Aktie bei mehr als 500 Euro.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:31 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 09:35 Uhr Tag für Tag

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 09:07 Uhr Im Gespräch

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 06:30 Uhr Hielscher oder Haase

Aus unseren drei Programmen

Jesidin in Deutschland"Es ist Angst, Angst, Angst"

Teilnehmer des Kulturtages der Jesiden sitzen am 20.08.2016 in einem traditionellen Zelt in Celle (Niedersachsen). Die gr (dpa)

Die Jesidin Irina Badavi erlebte ihre Ehe als Leidensweg. Ihr Mann vergewaltigte und verprügelte sie, Solidarität von anderen Familienmitgliedern blieb aus. Badavi macht die Religion mitverantwortlich für die Gewalt. Seit sie ihre Erfahrungen öffentlich gemacht hat, gilt sie als Verräterin.

Die Rhetorik des Joachim GauckBetroffenheit durch Kunstpause

Gauck mit ernstem Blick vor einem Weihnachtsbaum und einer Bundesfahne. (Markus Schreiber / dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck geht - und mit ihm ein ganz spezieller Redestil: pastoral, menschelnd, bedeutungsschwanger. Wie macht er das? Wir haben den Kulturwissenschaftler Gernot Wolfram nach den rhetorischen Kniffen des Präsidenten gefragt.

"Der Geschmack von Laub und Erde"Das Leben aus der Perspektive eines Tieres

Ein Dachs im Tierpark Eeckholt in der Nähe des schleswig-holsteinischen Großenaspe. (picture alliance / dpa / Carsten Rehder)

Skurrile Zivilisationsflucht: Tierarzt Charles Foster lebt versuchsweise wie ein Tier im Wald. Das gestattet ihm einen neuen Blick aufs eigene Menschsein. Seinen augenzwinkernden Bericht lesen auch Zivilisationsfreunde mit Gewinn.

WikileaksObama begnadigt Whistleblowerin Manning

ARCHIV - HANDOUT - Die ehemalige Wikileaks-Informantin Chelsea Manning (undatierte Aufnahme) mit Perücke. Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat die 35-jährige Haftstrafe für die Whistleblowerin Manning verkürzt. Die ehemalige Wikileaks-Informantin solle das Gefängnis am 17. Mai 2017 verlassen dürfen, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. (U.S. Army / dpa - Bildfunk+++)

Nur wenige Tage vor seinem Ausscheiden als US-Präsident hat Barack Obama die Haftstrafe für die Whistleblowerin Chelsea Manning deutlich verkürzt. Sie soll schon im Mai freikommen. Manning hatte vertrauliche Dokumente des US-Militärs an Wikileaks weitergeleitet.

Politische MoralIst Solidarität aus der Mode gekommen?

Königsallee in Düsseldorf (picture alliance / dpa / Foto: Martin Gerten)

Mehr Solidarität wagen! Dafür plädiert die Soziologin Sabine Hark. Sie sagt: Wir brauchen eine Sprache der universellen, politischen Moral - in Zeiten globaler Ungleichheiten mehr denn je.

125. Geburtstag Oliver HardyEin Schwergewicht der Komik

18. Januar 1951: Die legendären Komiker Stan Laurel (l) und Oliver Hardy (r) mit einer Geburtstagstorte im Billancourt Studio in Paris. (picture alliance / dpa / keystone)

Oliver Hardy, das war der Dick im legendären Duo "Stan und Ollie", in Deutschland vor allem bekannt als "Dick und Doof". Seine Lebensrolle als großspuriger Möchtegern-Mann-von-Welt, dem bei besten Absichten immer alles misslingt, spielt er fast 30 Jahre.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Bundestag  Gedenken an die Opfer des Berliner Anschlags | mehr

Kulturnachrichten

Bruce Springsteen spielt für Obama-Angestellte  | mehr

Wissensnachrichten

Alkohol  Jede vierte Schwangere trinkt | mehr