Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

ZEIT-Forum der Wissenschaft: Lehre gut - alles gut

Der Ruf nach einer großzügig finanzierten Exzellenzinitiative in der Lehre wird lauter.  (AP)
Der Ruf nach einer großzügig finanzierten Exzellenzinitiative in der Lehre wird lauter. (AP)

"Lehre gut - alles gut: Brauchen wir auch eine Exzellenzinitiative für die universitäre Lehre?" lautete der Titel des 27. ZEIT FORUM der Wissenschaft, das die Wochenzeitung DIE ZEIT und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius zusammen mit dem Deutschlandfunk und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 21. November 2007 in Berlin durchführten.

Während mit der Exzellenzinitiative der Bundesregierung die Qualität der Forschung an deutschen Universitäten in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt ist, spielen Leistungen in der universitären Lehre eher eine untergeordnete Rolle. Fast zwei Milliarden Euro in der Exzellenzinitiative kommen nur Forschungsprojekten zugute. Jetzt wird der Ruf nach einer großzügig finanzierten Exzellenzinitiative in der Lehre lauter. Denn wer in der Wissenschaft Weltspitze sein will, der muss auch in die Ausbildung und damit in die Zukunft kommender Studentengenerationen investieren.

Wie aber kann der Wettbewerb in der Lehre eine ähnliche Wirkung wie die Exzellenzinitiative für die Forschung entfalten? Was ist das überhaupt, gute Lehre? Wer definiert die Kriterien für Qualität? In welche Bereiche sollen die Gelder fließen? Welche Gefahren entstehen bei der Konzentration auf wenige bedeutende Universitäten? Was geschieht mit den nicht förderungswürdigen Universitäten? Wird mit der Exzellenzinitiative in der Lehre eine neue Debatte über die Elitenförderung aufgestoßen?

Diesen Fragen widmeten sich namhafte Experten aus der Wissenschaft, dem Hochschulwesen und der Politik beim ZEIT FORUM der Wissenschaft in Berlin.

Den Audio-Mitschnitt des ZEIT-Forums können Sie mindestens bis zum 21.4.2008 in unserem Audio-On-Demand-Player hören.

Es diskutierten:

Prof. Peter Gaehtgens, Mitglied im Board der European University Association und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Inga Nüthen, Fachschaftsreferentin beim ASTA der FU Berlin

Prof. Marion Schick, Präsidentin der Hochschule für angewandte wissenschaften

Prof. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrats

Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin und Präsident der Kultusministerkonferenz

Gesprächsleitung:
Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter "Forschung aktuell", Deutschlandfunk

Begrüßung/Einführung: Dr. Philipp-Christian Wachs, Leiter Vorstandsbüro, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:26 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 14:10 Uhr Deutschland heute

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 14:05 Uhr Kompressor

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

GroKo-VerhandlungenNeustart für Europa?

Bei einer Kundgebung im französischen Toulouse schwenken pro-europäische Aktivisten EU-Flaggen. (imago stock&people)

Der SPD-Sonderparteitag am Sonntag stimmt darüber ab: Wird die GroKo verhandelt, ja oder nein? Es wird zugleich ein Votum für oder gegen einen politischen Neustart in der EU sein, glaubt Jörg Himmelreich.

RohingyaAngst vor der Rückkehr

Kinder der muslimischen Rohingya im Thankhali Flüchtlingslager in Bangladesch (AFP / Uz Zaman)

Myanmar und Bangladesch wollen in der kommenden Woche mit der Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen beginnen, die in den Flüchtlingslagern in Süd-Bangladesch leben. Aber die Menschen dort wollen nicht zurück, zumindest nicht jetzt. Zu tief sitzen die Wunden, zu groß ist das Misstrauen.

VolkswagenAls der VW Käfer kriselte

Ein VW-Käfer mit historischem "H"-Kennzeichen bei einer Ausfahrt. (imago/Rüdiger Wölk)

Sparsam, zuverlässig, einfach zu reparieren: Der VW Käfer war das Auto der Wirtschaftswunder-Jahre und bald ein Exportschlager. Bis 1978 wurde er noch in Emden produziert, dann war aber Schluss: Der Käfer war nicht mehr zeitgemäß.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Sturm "Friederike"  Acht Tote und schwere Schäden am Schienennetz | mehr

Kulturnachrichten

Autor Peter Mayle tot | mehr

 

| mehr