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2. Februar 2020 von 11.00-14.00 Uhr Matinee „Art meets Science“: Höhepunkt von „Natur. Nach Humboldt“

Bei der interdisziplinären Matinee „Art meets Science“ präsentieren 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler ihre Perspektiven auf Natur in 13 Programmpunkten simultan an sechs Orten – in Gesprächen, mit Kunst oder Musik. ...

Die Matinee "Art meets Science" findet am 2. Februar 2020 von 11-14 Uhr inmitten der Gewächshäuser des Botanischen Gartens Berlin statt. Sie ist Höhepunkt und Abschluss des Projekts "Natur. Nach Humboldt" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin, des CTM Festivals for Adventurous Music and Art, Deutschlandfunk Kultur und Die Junge Akademie. Auch die am 24. Januar eröffnete 360°-Sound-Installation im Großen Tropenhaus wird an diesem Tag ein letztes Mal zu erleben sein.

Das Publikum ist eingeladen, sich auf eine Reise durch die Natur, die Kunst und die Wissenschaft zu begeben. Während des Rundgangs durch die Gewächshäuser treffen die Gäste dabei an verschiedenen Stellen auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler. Diese entwerfen gemeinsam in kurzen und kurzweiligen Stand-Up-Gesprächen und Performances Perspektiven zu ihren persönlichen Zugängen zur Natur und auf das von Alexander von Humboldt geprägte Bild von Natur im Wandel der Zeit.

So nehmen die Scentient Society und der Chemiker Robert Kretschmer das Publikum im Foyer des Victoriahauses mit auf eine olfaktorische Reise durch Alexander von Humboldts Pflanzenwelt ("Natural Scentscapes. An Olfactory Exploration in the footsteps of Alexander von Humboldt"). Die französische Künstlerin Karine Bonnevale und der Pflanzenökologe Matthias Rillig bringen im Kakteenhaus die Klänge des Erdreichs zu Gehör ("Listen to the soil"). Und im Mittelmeerhaus erfahren die Gäste mehr über die Gemeinsamkeiten von "Insektenstimmen und digitalen Klangsystemen" (Klangkünstlerin Kirsten Reese und Musikwissenschaftlerin Dörthe Schmidt) oder über "Blühende Naturgemälde" (Kunsthistoriker Marcus Becker und Gerald Parolly, Kustos Freiland im Botanischen Garten Berlin).

Zum Abschluss sprechen in einer Podiumsdiskussion die Künstlerin der Soundinstallation im Großen Tropenhaus, Maria Thereza Alves, der Germanist und Humboldt-Experte Michael Bies, der Direktor des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin Thomas Borsch und die Mitinitiatorin des Projekts "Natur. Nach Humboldt" und Koordinatorin des Jahresthemas 2019|20 "Naturgemälde" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Friederike Krippner, gemeinsam mit Moderator René Aguigah (Deutschlandfunk Kultur) über gegenwärtige und zukünftige Perspektiven von Wissenschaft und Kunst auf die "Natur. Nach Humboldt".

Die Matinee ist zugleich Finissage der 360°-Sound-Installation der beiden Künstlerinnen Lucrecia Dalt (Kolumbien) und Maria Thereza Alves (Brasilien/USA)"You Will Go Away One Day But I Will Not". Sie läuft seit dem 24. Januar mit bisher sehr großem Besucherinteresse täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr im Großen Tropenhau und wird am 2. Februar 2020 ein letztes Mal zu hören sein. Die Soundinstallation vereint die vielschichtigen Klänge und Stimmen des Regenwalds mit einer neuen Dimension der räumlichen Audioproduktion: Während die Besucherinnen und Besucher mit kostenfrei ausleihbaren Kopfhörern durch das Tropenhaus gehen, erfassen die Geräte ihre Positionen für eine individuelle räumliche Hörerfahrung. So werden die Gäste durch die Bewegung im Raum zu Mitverfassern des individuellen Klangerlebnisses. Sie lauschen dabei den Geräuschen, Naturklängen, Stimmen und Gesängen der Soundkomposition, die zum Teil in Kooperation mit einer Gruppe der Guarani (Jaguapiru Reservation in Dourados, Mato Grosso do Sul, Brasilien) entstanden ist. Partner für die räumliche Audioproduktion ist der Berliner Sound-Pionier usomo (unique sonic moments).

Deutschlandfunk Kultur mit Klangkunst-Sendung und Kakadu-Magazin
Eine Radiofassung der Klanginstallation ist am 6. März um 0.05 Uhr in der Sendung "Klangkunst" im Programm von Deutschlandfunk Kultur zu hören. Bereits am 2. Februar (9.05 Uhr) berichtet die Kindersendung "Kakadu" über das Projekt und fragt mit Kindern nach: Wie klingen Pflanzen? Und wie kommen Pflanzen eigentlich zu ihren Namen?

Das vollständige Matinee-Programm finden Sie unter:
www.bgbm.org/natur-nach-humboldt

"Art meets Science"- Matinee im Botanischen Garten Berlin
2. Februar 2020 von 11.00 bis 14.00 Uhr
Botanischer Garten Berlin, Gewächshausanlage (Eingänge Königin-Luise-Str., Unter den Eichen)

Eintritt: Normaler Garteneintritt 6,00 €, ermäßigt 3,00 € (Keine Anmeldung oder Reservierung. Bei einem zu großen Publikumsandrang können die Gewächshäuser zeitweise zugangsbeschränkt werden.)
Presse-Akkreditierung: formlose E-Mail bis 30. Januar 2020 an k.schroeder@bbaw.de

Pressekontakt:

Kirsten Schröder, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften,
Jägerstr. 22/23, 10711 Berlin, Tel: 030 / 20370 657, E-Mail: kschroeder@bbaw.de

Gesche Hohlstein, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin,
Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 6–8, 14195 BerlinTel.: 030 / 838 50134, E-Mail: g.hohlstein@bgbm.org

Fotos: https://www.bgbm.org/de/presse/pressefotos#Natur_Nach_Humboldt

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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