30 Jahre Mauerfall im „Sender der Einheit“: Deutschlandradio-Programme mit breiter Berichterstattung

„Sender der Einheit“: Deutschlandradio-Programme mit breiter Berichterstattung zum Mauerfall-Jubiläum

Die Deutschlandradio-Programme berichten mit zahlreichen und oft sehr persönlichen Geschichten, Reportagen, Features und Archivbeiträgen über das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls....

Zu Wort kommen Protagonisten der Freiheitsbewegungen in der DDR und in Osteuropa, Künstler, Wissenschaftlerinnen, Zeitzeugen und Nachwende-Kinder. In der Reihe "Meine ganz persönliche Wende" schildern Landeskorrespondenten ihre Erinnerungen an den Herbst 1989. Der nationale Hörfunk ging als "Sender der Einheit" aus dem ostdeutschen Programm DS Kultur, dem RIAS (West-Berlin) und dem westdeutschen Deutschlandfunk hervor. Alle Beiträge zum Thema können auf einem Mauerfall-Portal online nachgehört werden.

www.deutschlandfunkkultur.de/mauerfall

30 Jahre Mauerfall im Deutschlandfunk – Auszüge aus dem Programm

Im Deutschlandfunk ist zwischen 1. und  15. November die fünfteilige Feature-Reihe "Wendeländer – Vom Verschwinden des Realsozialismus" zu hören. Die Berichte aus Böhmen, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und über die Identität von polnischen Auswanderern in der deutschen Hauptstadt zeigen die nationalen Eigenheiten der europäischen Zeitenwende:

  • 1. November, 20.10 – 21.00 Uhr: Der böhmischste Böhme von Böhmen: Jagd nach Jára Cimrman
  • 5. November, 19.15 – 20.00 Uhr: Bulgariens verdrängte Vergangenheit: Das Erbe von Belene
  • 8. November, 20.10 – 21.00 Uhr: Deutschpolnischeuropäisch: Die Identitäten der Magdalena Parys
  • 12. November, 19.15 – 20.00 Uhr: Ein Rom träumt von der Championsleague: Istvan Mezei und der Fußballverband der Roma in Ungarn
  • 15. November, 20.10 – 21.00 Uhr: Rumänien '89 - Liviu und Ceauşescus kalte Klaue

Am 9. November sendet das "Wochenendjournal" unter dem Titel "30 Jahre Mauerfall – deutsche Einheit, gespaltenes Land?" von 9.10 bis 10.00 Uhr live vom Brandenburger Tor und spricht darin unter anderem mit Markus Meckel, dem letzten Außenminister der DDR. Die Musiksendungen im Deutschlandfunk setzen sich im November immer wieder mit den Themen DDR und Mauerfall auseinander. So geht es in der Sendung "Musikszene" am 12. November (22.05 bis 22.50 Uhr) um die wenigen Künstler, die vor 1989 die deutsche Grenze passieren durften. Zu Wort kommen unter anderem der ostdeutsche Tenor Peter Schreier, der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt und die Geigerin Franziska Pietsch.

Mauerfalljubiläum im Deutschlandfunk Kultur – Auszüge aus dem Programm

Die Sendung "Im Gespräch" von Deutschlandfunk Kultur widmet sich mit einer Themenwoche vom 4. bis 9. November dem Mauerfall-Jahrestag. Eingeladen sind unter anderem die Politikerin Christine Bergmann, der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk und der ehemalige Fluchthelfer Burkhart Veigel. Die Sendungen mit Studiogast sind Montag bis Freitag von 9.05 bis 10.00 Uhr zu hören, zum Abschluss folgt am Samstag (ab 9.05 Uhr) eine zweistündige Live-Sendung mit Hörerinnen und Hörern.

In der Sendung "Zeitfragen" berichtet der Historiker Hans von Trotha am 6. November (19.30 Uhr) unter dem Titel "Von außen betrachtet" über die westdeutschen Schwierigkeiten im Umgang mit der DDR. Für eine Reportage im bundesweiten Kulturprogramm kehren am 10. November (12.30 bis 13.00 Uhr) drei Reporter in ihre jeweiligen Heimatstädte in Ostdeutschland zurück. Sie eröffnen dabei einen ganz persönlichen Blick auf die Umbrüche in Pasewalk, Weimar und Radebeul und verknüpfen ihre Erinnerung an damals mit dem Heute. Im "Länderreport" am 11. November (13.05-14.00 Uhr) geht es um den thüringischen Grenzort Probstzella, an dem zwischen 1949 und 1990 rund 20 Millionen Zugreisende kontrolliert wurden. Der Ort, der auch mit seiner Bauhaus-Geschichte wirbt, feiert am 12. November 30 Jahre Grenzöffnung.

Deutschlandfunk Nova fragt User, Hörerinnen und Hörer: "Steht die Mauer noch?"

Deutschlandfunk Nova begibt sich vom 4. bis zum 9. November mit Tina Howard und Rahel Klein auf die Suche nach Ost-West-Geschichten. Die beiden sind selbst in Ost- bzw. Westdeutschland groß geworden und fragen in einer großen Reihe im Radio und auf Instagram "Steht die Mauer noch?". Das junge Digitalradioangebot hatte im Oktober User, Hörerinnen und Hörer nach ihren Alltagsgeschichten, Anekdoten, Momenten und Familienerinnerungen befragt. Auf ihrer Deutschlandreise treffen sie jetzt einige der Menschen, die oft eine ganz eigene Sicht auf deutsche Teilung, Ost und West haben. Stories von der Reise sind auf Instagram zu sehen, im Radio ist der Roadtrip in der Sendung "Grünstreifen" zu hören. Alle Geschichten werden im "Steht die Mauer noch?"-Podcast veröffentlicht.

Zeitensprung in der Dlf Audiothek: Originalbeiträge aus dem Herbst 1989 in der App

In der Dlf Audiothek machen zahlreiche Beiträge aus den Deutschlandradio-Archiven den epochalen Umbruch vor 30 Jahren lebendig. Am 9. und 10. November sind in der App unter anderem Original-Reportagen, Umfragen und Interviews aus dem Herbst 1989 zu hören.

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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