• Chronik der Mauer

    Die gesamte Geschichte der deutsch-deutschen Trennung

    Im August 1961 wurde mit dem Mauerbau begonnen - 1989 fiel die Betongrenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Die "Chronik der Mauer" ist eine Kooperation des Deutschlandradios mit der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam und bietet unschätzbare Originalquellen und ausführliche Informationen zum Thema.

  • Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit (dpa / picture alliance)

    Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit

    Vor 20 Jahren: erster "Mauerschützenprozess" in Berlin

    Wegen tödlicher Schüsse auf Republikflüchtige mussten sich am 2. September 1991 vor dem Berliner Landgericht erstmals DDR-Grenzsoldaten verantworten. Die vier Grenzer hatten im Februar 1989 einen Flüchtenden verletzt und einen erschossen.

  • "Ein schlimmes Unrechtssystem!" (Deutschlandradio - Bettina Straub)

    "Ein schlimmes Unrechtssystem!"

    Kulturstaatsminister Bernd Neumann über DDR, Linkspartei und die Kultur-Stadt Berlin

    Der Mauerbau und das Unrecht der SED-Diktatur dürften auch bei der jungen Generation nicht in Vergessenheit geraten, fordert Staatsminister Bernd Neumann (CDU). Andernfalls seien junge Leute besonders in Krisenzeiten anfällig gegen "Rattenfänger von links und rechts".

  • Mauer im Kopf (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

    Mauer im Kopf

    Linke Tageszeitung "junge Welt" bedankte sich für Mauerbau und Stasiknast

    "Wir sagen mal Danke", so titelte die Tageszeitung "junge Welt" zum 50. Jahrestag des Mauerbaus. Illustriert wurde die Schlagzeile mit dem Foto einer DDR-Betriebskampfgruppe zur Sicherung des Mauerbaus. Geschmacklos sagen die einen, ist doch nur Satire die anderen.

  • Serie: "Acht Tage im August"

    Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen

    Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut, 28 Jahre lang war die Stadt geteilt. Die Nacht- und Nebelaktion des SED-Regimes riss Familien auseinander. Hören Sie Originaltönen in einer Chronik um die Tage des Mauerbaus.

  • Geschichtsunterricht im Laufschritt

    Der 100 Meilen-Berliner-Mauer-Lauf

    Am Wochenende findet in Berlin die körperlich anspruchsvollste Form des Mauer-Gedenkens statt. Mehr als einhundert Läufer werden knapp 161 Kilometer zurücklegen - und zwar entlang der einstigen Mauergrenze.

  • Ulbricht und die "exakte Arbeit des Staatsapparats der Arbeiter- und Bauernmacht"

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    Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 14.8.1961

    Ein Tag nach Beginn des Mauerbaus in Berlin sagte der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht bei seinem Besuch der Kampfgruppen am Postdamer Platz: "Das Wichtigste ist, dass der Friede gesichert wird."

  • Wowereit: Der traurigste Tag Berlins

    Wowereit: Der traurigste Tag Berlins

    Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus

    Es war eine bewegende Stunde in der Gedenkstätte an der Bernauer Straße in Berlin. Neben dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sprach auch Bundespräsident Christian Wulff. Er fand kritische Töne für manche Westdeutsche.

  • Ein würdiges Gedenken, ein würdiges Erinnern war das – und es ging doch weit über das Erinnern hinaus. Denn Bundespräsident Christian Wulff entwarf einen weiten Bogen in die Gegenwart.

  • "Niemand hat die Absicht ... " (picture alliance / dpa)

    "Niemand hat die Absicht ... "

    Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut

    Was der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht einst mit seinem bekannten Ausspruch geleugnet hatte, wurde am 13. August 1961 bittere Realität. Die deutsch-deutsche Grenze wurde in Berlin mit einer Mauer abgesichert. In den nächsten 28 Jahren sollten unzählige Menschen an ihr den Tod finden.

  • Von der anderen Seite der Mauer (picture alliance / dpa)

    Von der anderen Seite der Mauer

    Eine Berliner Ausstellung zum Jahrestag des Mauerbaus

    Die Foto-Ausstellung "Aus anderer Sicht" präsentiert einen ungewohnten Blickwinkel auf die Berliner Mauer. Es handelt sich nämlich um Bild- und Tonmaterial der DDR-Grenztruppen, die ihren antifaschistischen Schutzwall zu technischen Zwecken dokumentiert haben.

  • Musik an der Mauer (AP Archiv)

    Musik an der Mauer

    Die Angst der DDR vor Rockmusik und West-Konzerten für Ost-Berlin

    In den 28 Jahren, in denen die Mauer stand, haben sich dort viele Geschichten abgespielt - bei einigen von ihnen stand die Musik im Mittelpunkt. Denn hören, was sich auf der anderen Seite abspielte, das konnte man.

  • "Die treibende Kraft hieß Ulbricht" (Deutschlandradio / Bettina Straub)

    "Die treibende Kraft hieß Ulbricht"

    Als Brandt die Kommandanten anbrüllte: Egon Bahr über den Mauerbau

    Der SPD-Politiker Egon Bahr nennt den Mauerbau "ein ganz einschneidendes Element". Die Sowjets seien auf eine bewaffnete Auseinandersetzung vorbereitet gewesen, doch die Amerikaner hätten Krieg nicht gewollt. Danach sei der Status quo zementiert gewesen.

  • Die DDR mauerte sich ein (picture alliance / dpa)

    Die DDR mauerte sich ein

    Die Berliner Mauer geriet zum Kainsmal der SED-Diktatur

    Die Mauer in Berlin, deren Errichtung heute vor 50 Jahren begann, ist Geschichte – Geschichte, die allerdings bis in die Gegenwart kontrovers diskutiert wird.

  • "Die Freiheit ist am Ende unbesiegbar"

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    Bundespräsident Christian Wulff lobt Engagement von DDR-Bürgern gegen die Mauer

    Bundespräsident Christian Wulff hat auf der zentralen Gedenkveranstaltung zum Mauerbau in Berlin die Leistung der ostdeutschen Bürgerrechtler gelobt. An der Veranstaltung nahmen 400 Gäste teil, unter ihnen Angehörige von Maueropfern, Politiker und Kulturschaffende.

  • 50 Jahre Mauerbau - Wie sollen wir erinnern? (Ch. Links Verlag)

    50 Jahre Mauerbau - Wie sollen wir erinnern?

    Gäste: Peter Pragal, Journalist, und Christoph Links, Verleger und Publizist

    Mehr als 28 Jahre trennte die Mauer nicht nur eine Stadt, die innerdeutsche Grenze teilte auch Regionen, Familien. Christoph Links arbeitete in der DDR-Zeit bei der "Berliner Zeitung" als Journalist. Peter Pragal zog 1974 von Westdeutschland nach Ostberlin, um von dort für die "Süddeutsche" und den "Stern" zu berichten.

  • Acht Tage im August

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    Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 13.8.1961

    Der West-Berliner Vize-Bürgermeister Franz Amrehn (CDU) sagte am Morgen des 13. August 1961: "Die Berliner im freien Teil der Hauptstadt Deutschlands lassen sich weder durch Betonpfähle noch durch Stacheldraht von ihren Mitbürgern im anderen Teil der Stadt trennen."

  • "Wir hatten nichts geahnt" (AP)

    "Wir hatten nichts geahnt"

    Berliner Ex-Bürgermeister Klaus Schütz befürchtet verblassende Erinnerung an den Mauerbau

    Man sei in der West-Berliner Politik vollkommen überrascht gewesen, so der Sozialdemokrat und spätere Regierende Bürgermeister Klaus Schütz über den Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961.

  • "Aktion Rose" zementierte die Berliner Teilung (picture alliance / dpa)

    "Aktion Rose" zementierte die Berliner Teilung

    Vor 50 Jahren begann in Berlin der Bau der Mauer

    Nicht einmal die Regierung, der Ministerrat, war in die geheimen Vorbereitungen eingeweiht. Am 13. August 1961 startete die "Aktion Rose": Kurz nach Mitternacht riegelte die DDR die Grenzen zu West-Berlin ab und beendet damit die Massenflucht der eigenen Bürger.

  • Bischofferodes trauriges Ende (AP)

    Bischofferodes trauriges Ende

    Das Wintershall-Kali-Bergwerk in Thüringen, Reihe "Die Mauer der Wirtschaft", Teil 5

    Fast 100 Jahre lang förderten die Menschen von Bischofferode Kali. Bis zur deutschen Teilung an enger Seite ihrer benachbarten Kumpel in Hessen und Niedersachsen. Die deutsche Einheit brachte dem Bergwerk in Thüringen dann das Ende.

  • "Es wird sicher auch noch viel mehr geschrieben werden" (AP)

    "Es wird sicher auch noch viel mehr geschrieben werden"

    Autorin über die literarische Bedeutung der Mauer

    Die Journalistin Doris Liebermann hat sich bei ihren Recherchen gewundert, wie viele Texte und Gedichte durch die Berliner Mauer inspiriert worden sind. Dass sich Mitte der 90er-Jahre auch die Mauerkinder-Generation literarisch zu Wort gemeldet habe, sei besonders bemerkenswert.

  • Linke Debatte um Sinn und Unsinn der Mauer (dpa / picture alliance / Nicola Galliner)

    Linke Debatte um Sinn und Unsinn der Mauer

    In Mecklenburg-Vorpommern steht der Vorsitzende der Linken in der Kritik

    Passend zum Wahlkampf gönnt sich der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern einen Richtungsstreit. Anlass ist ein eher harmloses Zitat des Landeschefs - pünktlich zum 50. Jahrestag des Mauerbaus.

  • Der Druck auf die Mauer (AP)

    Der Druck auf die Mauer

    Das Vorspiel zur Erklärung vom 9.November 1989

    Am 9. November 1989 endete die Geschichte des 13. August '61. Eine neue Reiseregelung sollte die Mauer durchlässiger machen. Doch es war zu spät, die Mauer war hinfällig geworden.

  • "Ich sollte die Menschheit retten" (dpa / Marcus Brandt)

    "Ich sollte die Menschheit retten"

    Liedermacher Wolf Biermann über den Bau der Mauer und die Folgen daraus

    Als er 16 Jahre alt war ging Wolf Biermann von Westdeutschland in die DDR. Er habe zunächst zu jenen gehört, die für den Bau der Mauer waren, bekennt der Liedermacher. Heute befalle ihn aus diesem Grund ein "Gefühl der Scham".

  • Acht Tage im August

    Audio abspielen

    Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 12.08.1961

    Willy Brandt, Regierender Bürgermeister Berlins, spricht auf dem Nürnberger Deutschland-Treffen der SPD. 17.000 Flüchtlinge aus der DDR habe es allein in diesem August gegeben, und dafür gebe es nur einen Grund: "Weil die Menschen in der Zone Angst haben, dass die Maschen des Eisernen Vorhanges zuzementiert werden."

  • Wo die Freiheit aufhört

    Grenzkonflikte schränken weltweit Menschen ein

    Die Berliner Mauer trennte Familien, Partner, den geistigen und kulturellen Austausch. Aber nicht nur die innerdeutsche Grenze zeigte die Einschränkung jeder Bewegungsfreiheit. Auch andere Länder kennen diese Trennlinien.

  • Lockvogel für Touristen und Ort des Gedenkens (picture alliance / dpa /Rainer Jensen)

    Lockvogel für Touristen und Ort des Gedenkens

    Wie an der abgerissenen Mauer an die SED-Diktatur erinnert wird

    Die Berliner Mauer ist fast komplett abgerissen. Das stellt die Stadt Berlin allerdings vor eine Schwierigkeit: Wie kann man fast ohne Mauer an die Mauer erinnern? Rainer Klemke vom Berliner Senat über das Gedenkkonzept Berliner Mauer.

  • Kalter Krieg auf Werksebene (picture alliance / dpa / Jan-Peter Kasper)

    Kalter Krieg auf Werksebene

    Das Jenaer Glaswerk Otto Schott und Genossen in Jena und Mainz

    Das Jenaer Glaswerk Otto Schott und Genossen waren der Inbegriff für deutsches industrielles Glasmacher-Knowhow. Doch nach dem Zweiten Weltkrieges begann eine Teilungsgeschichte der Werke, die ehemalige Angehörige der Firma in Ost und West trennten und einen "kalten Krieg auf Werksebene" trieb.

  • Die Mauer aus einer anderen Sicht (AP)

    Die Mauer aus einer anderen Sicht

    Jochen Maurer: "Dienst an der Mauer. Der Alltag der Grenztruppen rund um Berlin"

    Die Grenzsoldaten waren eine spezielle Truppe im Gefüge der Nationalen Volksarmee der DDR. Sie und ihre Aufgaben nimmt Jochen Maurer in seinem Buch "Dienst an der Mauer" unter die Lupe.

  • Acht Tage im August

    Audio abspielen

    Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 11.08.1961

    Auf der 19. Sitzung der SED-Volkskammer spricht der DDR-Politiker Willy Stoph vom "Verrat an der Sache des Friedens" und meint damit die Flucht von zahlreichen Bürgern aus Ost-Berlin. Zeitgleich kommen in den Notaufnahmelagern in West-Berlin 1570 Flüchtlinge aus dem Osten an.

  • Mauerschicksale (dpa / picture alliance / Roland Holschneider)

    Mauerschicksale

    Wie das SED-Regime die Ostdeutschen einsperrte

    Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, ließ die Regierung der DDR die Sektorengrenze in Berlin abriegeln und legte damit den Grundstein für die Berliner Mauer. 28 Jahre lang trennte die Mauer Bekannte, Freunde und Familien voneinander, sperrte Menschen ein und bedeute für viele den Tod.

  • "Gesine Lötzsch ist niemand, der die Mauer rechtfertigt" (AP Archiv)

    "Gesine Lötzsch ist niemand, der die Mauer rechtfertigt"

    Vize-Fraktionschef der Linken zu den umstrittenen Äußerungen seiner Parteifreundin

    Der Bau der Mauer 1961 "war ein Eingeständnis einer Niederlage", sagt Dietmar Bartsch, stellvertretender Fraktionschef der Linken. Ebenso wie bei Gesine Lötzsch sei auch seine Grundposition, dass der Sozialismus Mehrheiten brauche und nicht erzwungen werden könne.

  • So viel Realitätsschwund hat etwas Gespenstisches (Deutschlandradio - Bettina Straub)

    So viel Realitätsschwund hat etwas Gespenstisches

    Gesine Lötzsch und der Mauerbau

    Gesine Lötzsch scheint aus der real existierenden Welt derart viele Dinge ausblenden zu können, dass man sich bald Sorgen um sie machen muss. Der Mauerbau einzig und allein als Folge des Zweiten Weltkriegs, als Folge des deutschen Überfalls auf Russland? War da nicht als Aktivposten auch ein gewisser Walter Ulbricht mit im Spiel?

  • Schlechtes Krisenmanagement (picture alliance / dpa / Klaus Franke)

    Schlechtes Krisenmanagement

    Frederick Kempe: "Berlin 1961", Siedler Verlag

    Der amerikanische Journalist Frederick Kempe überrascht in seinem neuen Sachbuch über die Ereignisse des Jahres 1961 mit einer bemerkenswerten Botschaft: Kennedy habe durch sein unentschlossenes Auftreten mit Schuld am Mauerbau. Fazit: sehr spannend, sehr lesenswert.

  • Die DDR lebt (AP)

    Die DDR lebt

    Simon Urban: "Plan D"

    Stell Dir vor, die Wiedervereinigung hätte es nicht gegeben: Diese Idee entwickelt Simon Urban in seinem Debütroman "Plan D". Die Handys heißen "Minsk", Otto Schily ist Minister für Staatssicherheit und die Trabis fahren mit Rapsöl.

  • Der liebe Westbesuch (AP Archiv)

    Der liebe Westbesuch

    Gern gesehen und manchmal auch gerne wieder verabschiedet

    Westbesuch. Ein Begriff, der ähnliche Assoziationen wie Westpaket weckt und zu dem es viele Geschichten gibt. Natürlich wollte der Westbesuch den Wohlstand zeigen und brachte meistens auch Geschenke mit.

  • Die meisten Mitglieder der Linkspartei "tragen die DDR im Herzen" (dpa / picture alliance / Nicola Galliner)

    Die meisten Mitglieder der Linkspartei "tragen die DDR im Herzen"

    Diskussion um Mauerbau-Debatte der Links-Partei

    Klaus Schröder vom Forschungsverbund SED-Staat sagt, dass der Mauerbau für die DDR und UdSSR notwendig war, um den DDR-Staat zu sichern. Die Aussage von Linke-Chefin Gesine Lötzsch, der Mauerbau sei das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs, sei ein Nichteingeständnis, dass die Mauer ein "Symbol des Scheiterns des Sozialismus" sei, so Schröder.

  • Mauerstreifen als Mahnung (picture alliance / dpa /Rainer Jensen)

    Mauerstreifen als Mahnung

    Das erweiterte Ausstellungsgelände der Gedenkstätte Berliner Mauer

    Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist mittlerweile fast anderthalb Kilometer lang - mit Signalzaun, 20 Grenzhäuschen, vier Fluchttunneln sowie einem Tunnel, den die Stasi benutzte. Am 13. August, dem 50. Jahrestag des Mauerbaus, wird das Gelände vom Bundespräsidenten offiziell eröffnet.

  • Lokomotivbau direkt an der Grenze (AP)

    Lokomotivbau direkt an der Grenze

    Das AEG-Bahnwerk in Hennigsdorf bei Berlin, Teil 2 der Serie "Mauer der Wirtschaft"

    Anfangs wurde die Allgemeine Elektricitätsgesellschaft noch mit "C" geschrieben. Weltweit bekannt wurde das Unternehmen unter der Abkürzung "AEG". Gegründet 1883 von Emil Rathenau in Berlin, zog es später nach Hennigsdorf nahe Berlin. Diese Nähe fand mit dem Mauerbau 1961 jäh ihr Ende.

  • En Ort des andachtsvollen Gedenkens (dpa / picture alliance / Wolfgang Kumm)

    En Ort des andachtsvollen Gedenkens

    Das erweiterte Ausstellungsgelände der Gedenkstätte Berliner Mauer

    Die Grenzmauern wurden "nachgezeichnet", 20 Grenzhäuschen und vier Fluchttunnel: Zum Jubiläum des Mauerbaus wird die Gedenstätte an der Bernauer Straße in Berlin erweitert.

  • Historiker: Kennedy hat am Skript für die Mauer mitgeschrieben (AP Archiv)

    Historiker: Kennedy hat am Skript für die Mauer mitgeschrieben

    Frederick Kempes Buch "Berlin 1961" beleuchtet Rolle des damaligen US-Präsidenten neu

    John F. Kennedy sei der erste US-Präsident gewesen, der Berlin preisgegeben habe, sagt der amerikanische Autor Frederick Kempe. Im Juni 1961 habe er Chruschtschow gegenüber signalisiert, dass er im Falle des Baus einer Mauer "stillhalten würde".

  • Leben mit der Mauer (AP)

    Leben mit der Mauer

    Der Alltag der Berliner

    Wie richteten sich Bürger mit der Mauer ein? Viele private Verbindungen wurden gehalten - vom Besuch über Päckchen bis Briefe. Legale und illegale Kontakte wurden gepflegt. Irgendwie wollte und musste man sich den Alltag erträglicher machen, gelegentlich auch auf kuriose Weise.

  • Ein Sommer in Berlin (picture alliance / dpa)

    Ein Sommer in Berlin

    Hope M. Harrison: Ulbrichts Mauer und Frederick Kempe: Berlin 1961

    Hope M. Harrision und Frederick Kempe blicken in ihren Büchern hinter die Kulissen jenes Sommers 1961 in Berlin. Beiden Autoren erzählen in allen Details von den Hintergründen des Mauerbaus.

  • Auf der Flucht in die Freiheit (© Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde / Andreas Tauber)

    Auf der Flucht in die Freiheit

    Maria Nooke / Lydia Dollmann (Hrsg.): Fluchtziel Freiheit und Clemens Niedenthal: Nahaufnahme

    Die Fluchtwege wurden immer enger, dennoch wollten viele in den Westen. Manchen bezahlten die Flucht mit ihrem Leben, anderen hatten Glück. Zwei Werke beschäftigen sich dem Schicksal der Flüchtlinge und dem Alltag in den Notaufnahmelagern.

  • Der 13. August 1961. Der Tag (AP)

    Der 13. August 1961. Der Tag

    Berlin von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr. Eine Dokumentation

    Der 13. August 1961. Ein Tag, der Deutschland veränderte. Der Spaltung der Welt, Europas und Deutschlands in zwei Hälften folgte die Mauer - und damit die Spaltung von Familien.

  • Keine Wiedervereinigung nach der Wende (Deutschlandradio)

    Keine Wiedervereinigung nach der Wende

    Der Mikrofonbauer Georg Neumann in Gefell und Berlin

    Der Bau der Mauer besiegelte auch die wirtschaftliche Spaltung des Landes. Sichtbar wurde das bei Unternehmen, die in Ost und West ein Standbein hatten. So wie der Mikrofonbauer Neumann: Durch den Mauerbau getrennt treten Neumann Berlin und Neumann Gefell heute als Konkurrenten auf.

  • "Eine Mauer zu bauen war widernatürlich" (AP)

    "Eine Mauer zu bauen war widernatürlich"

    Berliner Bürgermeister zum Auftakt der Woche des Mauergedenkens

    Der Bau der Mauer sei keine Zwangsläufigkeit aus der Situation des Kalten Krieges gewesen, sagt der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit. Die DDR-Diktatur habe sich mit der Mauer abgeschottet und ihre Menschen zwangsweise festgehalten, anstatt ihre Politik zu ändern.

  • Mauerbau am Rand des Abgrunds (picture alliance / dpa)

    Mauerbau am Rand des Abgrunds

    Vor fünfzig Jahren schwelte in Berlin die Lunte zum Dritten Weltkrieg

    Verdient ein Bauwerk der Moderne monströs genannt zu werden, dann war es die Mauer in Berlin. Die Menschenleben, die sie kostete, und die Gewalt, die sie verkörperte, haben in konkreter Weise Schuld begründet.

  • Die Tage und Wochen danach (ullsteinbild)

    Die Tage und Wochen danach

    Mauerstücke – August '61, vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 12)

    Als der erste Schock überwunden ist, beginnt die Zeit der größeren und kleineren Hoffnungen. Die Menschen in Ost und West versuchen, die Lage nach dem Mauerbau einzuschätzen. Der Ostteil der Stadt und die DDR aber bleiben abgeschlossen. Auf Jahre hinaus.

  • Furcht vor dem Eingesperrtsein (AP)

    Furcht vor dem Eingesperrtsein

    Mauerstücke – August '61, vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 11)

    Eigentlich war die Bundesrepublik 1961 im Wahlkampf. Willy Brandt, SPD, forderte den fast 40 Jahre älteren Konrad Adenauer, CDU, heraus. Doch der Mauerbau drängte die Wahl in den Hintergrund. Brandt schrieb an US-Präsident Kennedy und appellierte an die Solidarität der Vereinigten Staaten.