Ab 13. November: „Formate des Politischen 2020“ über Aufmerksamkeit als kostbare Ressource in Krisenzeiten

Nach Absage der Konferenz mit Publikum holen Deutschlandfunk und Bundespressekonferenz die Diskussionen ins Radio / Debatten als Podcasts und im Livestream

Seit fünf Jahren bringt die Konferenz „Formate des Politischen“ Gäste aus Medien, Politik, Wissenschaft und politischer Bildung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in Berlin zusammen. ...

Bei der Veranstaltung von Deutschlandfunk und Bundespressekonferenz werden zentrale Fragen im Wandel der politischen Kommunikation diskutiert. In diesem Jahr muss die Konferenz pandemiebedingt entfallen. Ausgewählte Diskussionen finden dennoch statt, im Radio, als Podcast oder im Livestream.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Debatten, die ab dem 13. November als Radio- oder Online-Formate stattfinden, steht die Rolle der Medien in der Corona-Krise. So spricht der Virologe Christian Drosten mit Corinna Buschow (epd) und Stephan Detjen (Deutschlandfunk) über seine Erfahrungen als Wissenschaftler im Rampenlicht der Öffentlichkeit. In einer Gesprächsrunde mit Parlamentskorrespondenten und Wissenschaftsjournalisten kommen unter anderem Sibylle Anderl (FAZ), Shakuntala Banerjee (ZDF), Veit Medick (Spiegel) und Martin Hennig (Uni Passau) zu Wort. Beide Diskussionen können im Livestream auf der Konferenz-Website verfolgt werden. In einem zweiten Themenschwerpunkt der "Formate des Politischen 2020" geht es um die internen Debatten in vielen Redaktionen über Meinungsvielfalt, Grenzen des Sagbaren und Teilhabe am politischen Diskurs. Dazu gehört auch die Diskussion über geschlechtergerechte Sprache im Radio, die Hörerinnen und Hörer genauso wie viele Mitarbeitende der Deutschlandradio-Programme beschäftigt.

Den aktuellen Stand zum Programm gibt es hier:
www.deutschlandfunk.de/formate

Auf der Konferenz-Website werden auch die Livestreams angeboten sowie Sendungen und Podcasts als Audio on Demand zur Verfügung gestellt.

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Ausgewählte Sendehinweise:

"Virus und Medien: Wer verbreitet hier was?": Christian Drosten (Charité Berlin) im Gespräch mit Corinna Buschow (epd) und Stephan Detjen (Deutschlandfunk)

  • Livestream aus der Bundespressekonferenz www.deutschlandfunk.de/formate und im Deutschlandfunk-Facebook-Kanal: 13.11., 9.30-10.30 Uhr:
  • 13.11., 18.05 Uhr: Sendung "Wortwechsel" (Deutschlandfunk Kultur)
  • 15.11., 16.30 Uhr: Sendung "Wissenschaft im Brennpunkt" (Deutschlandfunk)

"Kann man noch Fakten schaffen? Corona-Berichterstattung in den deutschen Medien":
mit Sibylle Anderl (FAZ), Martin Hennig (Universität Passau), Veit Medick (Der Spiegel), Shakuntala Banerjee (ZDF), Moderation: Christian Rabhansl, Deutschlandfunk Kultur

  • Livestream aus der Bundespressekonferenz www.deutschlandfunk.de/formate und im Deutschlandfunk-Facebook-Kanal: 13.11., 10.30-11.15 Uhr:
  • 18.11., 19.15 Uhr: Sendung "Zur Diskussion" (Deutschlandfunk)

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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