• Bitte fassen Sie sich kurz! (picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)

    Bitte fassen Sie sich kurz!

    Ärger um das Forum zum Endlagersuchgesetz

    Über Bürgerbeteiligung wird viel gesprochen, doch im konkreten Einzelfall haben gestaltungswillige Wählerinnen und Wähler nicht allzu viel Gelegenheit, sich einzumischen. So auch beim Forum zum Standortauswahlgesetz, bei dem heute in Berlin über die Atomendlager-Suche diskutiert wird.

  • "Das hinterlässt natürlich bei uns Bitterkeit" (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)

    "Das hinterlässt natürlich bei uns Bitterkeit"

    Atomkraftgegner Wolfgang Ehmke zeigt sich mit Gorleben-Entscheidung unzufrieden

    Der Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz in Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke, hat bedauert, dass Gorleben als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager von der Bundesregierung immer noch nicht völlig ausgeschlossen wird.

  • Strahlend glücklich (picture alliance / dpa / Javier Lizon)

    Strahlend glücklich

    Ein spanisches Dorf jubelt, weil es Atommüll lagern darf

    Spanien ist verpflichtet, große Mengen von Nuklearschrott zurückzunehmen, der befristet nach Frankreich verschoben wurde. Deshalb bestimmte die neue konservative Regierung Rajoy das Dorf Villar de Canas östlich von Madrid zur ersten nuklearen Müllkippe der Nation.

  • Tschechien strahlt (AP)

    Tschechien strahlt

    Das AKW Temelin und die blühenden Landschaften

    Der beschlossene Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin wird in Deutschland und Österreich mit Sorge beobachtet. In Tschechien dagegen freuen sich Lokalpolitiker und Bewohner über den geplanten Bau von zwei weiteren Reaktoren. Sie hoffen auf viele neue Jobs.

  • Ausbaustopp in Gorleben (AP)

    Ausbaustopp in Gorleben

    Endlager im Wendland aber nicht aus dem Rennen

    Ist das ein Abschied auf Raten? Bund und Länder haben sich in der vergangenen Nacht auf einen Ausbaustopp in Gorleben verständigt. Das Bauwerk unter Tage wird demnach nicht weiter ausgebaut, als Vergleichsstandort bleibe Gorleben allerdings erhalten. Bis nächsten Sommer soll ein Gesetz über die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll beschlossen werden.

  • Auf der Suche nach dem Endlager

    Der Gorleben-Untersuchungsausschuss in Berlin

    Bis heute ist nicht entschieden, ob der Salzstock im niedersächsischen Gorleben für die Lagerung von radioaktivem Abfall geeignet ist. Der Gorleben-Untersuchungsausschuss soll - zumindest offiziell - ergebnisoffen in allen Bundesländern nach einer alternativen Lagerstätte für die atomaren Abfälle gesucht werden.

  • Kahlschlag bei E.ON und RWE (AP)

    Kahlschlag bei E.ON und RWE

    Aufsichtsrat entscheidet über Sparprogramm bei Deutschlands Energieriesen

    Die großen Energieversorger E.ON und RWE sind vom unerwarteten Atomausstieg im Zuge der Katastrophe von Fukushima überrascht worden. Jetzt stehen beide Unternehmen vor einem radikalen Umbau, dem Tausende Stellen zum Opfer fallen sollen.

  • Rückenwind für Gegner des Castor-Transports (AP)

    Rückenwind für Gegner des Castor-Transports

    Wissenschaftsdienst des Bundestages bestärkt Zweifel an Rechtmäßigkeit

    Der für das kommende Wochenende geplante Atommülltransport von Frankreich ins niedersächsische Gorleben hätte womöglich gar nicht genehmigt werden, sagt eine neue Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.

  • Röttgen lädt zum Endlager-Gipfel (picture alliance / dpa / Fabian Bimmer)

    Röttgen lädt zum Endlager-Gipfel

    Bundesumweltminister will Alternativen zu Gorleben finden

    Seit 35 Jahren wird im niedersächsischen Gorleben radioaktiver Abfall gelagert. Bis heute ist nicht entschieden, ob der Salzstock dafür geeignet ist. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat heute die Bundesländer eingeladen, um über alternative Standorte zu beraten - doch die sind wenig begeistert.

  • Einiges spricht dafür, dass der Salzstock in Gorleben aus politischen Gründen ausgesucht wurde und nicht nach wissenschaftlichen Kriterien. Deshalb ist es richtig, jetzt einen Prozess in Gang zu setzen, in dem zuerst einmal die Wissenschaft das Sagen hat.

  • Atomkraftwerke schlüsselfertig (picture alliance / dpa - Imaginechina Wang jianmin)

    Atomkraftwerke schlüsselfertig

    Russlands Geschäfte mit den Schwellenländern

    Russland entdeckt seit zwei Jahren das Geschäft mit schlüsselfertigen Atomkraftwerken. Zu den Kunden gehören Länder wie China, Indien, Bulgarien oder der Iran.

  • Die Strategie "Gorleben plus" (picture alliance / dpa - Wolfram Steinberg)

    Die Strategie "Gorleben plus"

    Europäische Akademie legt Empfehlung für Endlagersuche vor

    Die Denkfabrik Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen hat eine Studie zur Atommüll-Endlagerung veröffentlicht. Die Ergebnisse decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Auftraggeber, einer Gruppe von Unternehmen.

  • Die Asse leckt weiter (AP)

    Die Asse leckt weiter

    Bergung des Atommülls wird mindestens zehn Jahre dauern

    Asse bei Wolfenbüttel ist das wohl bekannteste Endlager für Atommüll. Täglich fließen 12.000 Liter Wasser in das Salzbergwerk ein. Die Bergung der rund 126.000 Atommüllfässer ist beschlossen, wird aber zehn Jahre dauern. Nur ferngesteuerte Roboter können die Arbeiten ausführen.

  • Doch wieder Castoren nach Gorleben? (AP)

    Doch wieder Castoren nach Gorleben?

    Neue Messdaten sollen weiteren Transport ermöglichen

    Eigentlich sollte bis zum Jahresende kein Castor mehr im Atommüllzwischenlager Gorleben ankommen dürfen. Das zulässige Soll wurde bereits erreicht, hieß es noch kürzlich. Nun aber führen neue Messungen zu gegensätzlichen Erkenntnissen.

  • Schluss mit Atomkraft (AP)

    Schluss mit Atomkraft

    Siemens zieht sich aus dem Atomgeschäft zurück

    Siemens zieht sich aus dem Atomgeschäft zurück. Konzernchef Peter Löscher hat die Entscheidung als Antwort auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie dargestellt. "Aber in Wirklichkeit steckt etwas anderes dahinter", sagt Journalist Stefan Lina.

  • Zugang zum Atommüll als Ausschlusskriterium (AP)

    Zugang zum Atommüll als Ausschlusskriterium

    Verabschiedet sich Niedersachsens Landesregierung vom Endlager Goleben?

    Nach und nach werden die Atomkraftwerke abgeschaltet. Aber der Müll bleibt. Als Endlager ist der Salzstock in Gorleben im Gespräch, doch Niedersachsens Ministerpräsident zweifelt an der Tauglichkeit. Die dauerhafte Rückholbarkeit des Atommülls spreche gegen Gorleben, sagt Landeskorrespondentin Sabine Schrammar.

  • Ein Toter nach Explosion in französischer Atomanlage (picture alliance / dpa / Jacques Willocq)

    Ein Toter nach Explosion in französischer Atomanlage

    Angeblich keine radioaktive Strahlung in Marcoule entwichen

    Bei einer Explosion eines Ofens in der Atomanlage Marcoule in Südfrankreich ist ein Mensch getötet worden. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Der Ofen war zur Verbrennung schwach radioaktiver Abfälle genutzt worden.

  • Atommülllagerung im Dilemma (AP)

    Atommülllagerung im Dilemma

    Wird eine Alternative zum Zwischenlager Gorleben benötigt?

    Angesichts erhöhter Strahlenwerte in der Lagerhalle könnten die nächsten Castor-Transporte nach Gorleben platzen. Doch Deutschland ist verpflichtet, den im Ausland wiederaufbereiteten Atommüll zurückzunehmen - und Gorleben das einzige Zwischenlager, in dem er aufbewahrt werden darf.

  • Designed wie Fukushima (AP)

    Designed wie Fukushima

    Das spanische Kernkraftwerk Garoña

    Das Kernkraftwerk Santa María de Garoña ist der älteste Reaktor Spaniens, der noch in Betrieb ist. Das wäre vielleicht noch nicht der Erwähnung wert. Besonderes Interesse zog das AKW nach der Havarie im japanischen Fukushima auf sich: Es handelt sich um den gleichen Reaktortyp.

  • Keine Atomkraftwerke als "Kaltreserve" (dpa / picture alliance / Boris Roessler)

    Keine Atomkraftwerke als "Kaltreserve"

    Bundesnetzagentur will bei Engpässen auf Kohlekraftwerke setzten

    Abgeschaltet bleibt abgeschaltet - die Bundesnetzagentur will keines der acht stillgelegten deutschen Atomkraftwerke als "Kaltreserve" nutzen. Stromengpässe im Fall eines harten Winters sollen über konventionelle Kraftwerke gedeckt werden.

  • Wer sucht, der findet. So ist es jetzt auch der Bundesnetzagentur ergangen. Sie hat gesucht und dabei gleich fünf Reservekraftwerke gefunden, die dafür sorgen, dass im nächsten und im übernächsten Winter hierzulande die Lichter anbleiben. T

  • Ein Riese mit Imageproblem (AP Archiv)

    Ein Riese mit Imageproblem

    RWE stemmt sich gegen die Energiewende

    Die Energiewende stellt Deutschlands Atomstromproduzenten Nummer 1 vor Probleme. Denn trotz aller Bekenntnisse zu erneuerbaren Energien: Das große Geschäft macht RWE nach wie vor mit Kohle und Kernkraft.

  • Umstieg ist "gewaltiger Kraftaufwand" (cdu-fuchs.de)

    Umstieg ist "gewaltiger Kraftaufwand"

    CDU-Mittelstandspolitiker: Umstellung auf erneuerbare Energien wird für viele Bürger Verzicht bedeuten

    Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Das werde bei den Energiekonzernen zu Verlusten führen und auch Arbeitsplätze kosten, sagt Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Unions-Fraktion im Deutschen Bundestag.

  • Und es hat CLIC gemacht (AP)

    Und es hat CLIC gemacht

    Das CERN arbeitet an einem neuartigen Teilchenbeschleuniger

    Der Teilchenbeschleuniger LHC am Kernforschungszentrum CERN liefert gerade die ersten Ergebnisse und schon befasst man sich in Genf mit einer Zeit nach der Hightech-Maschine. Der Nachfolger des 27 Kilometer großen Beschleunigerrings könnte den Namen "CLIC" tragen.

  • Ende auf Zeit: Das Atommüll-Zwischenlager Ahaus (dpa - Rolf Vennenbernd)

    Ende auf Zeit: Das Atommüll-Zwischenlager Ahaus

    Auftakt zur Sendereihe "Zwischenlager"

    In der Sendereihe "Zwischenlager" möchte "Forschung aktuell" der Frage nachgehen, wo in Deutschland radioaktive Elemente zwischengelagert werden und um was für Materialien es sich dabei im Einzelnen handelt. Den Auftakt macht das zentrale Zwischenlager im westfälischen Ahaus.

  • Umstrittenes AKW in Frankreich könnte länger am Netz bleiben (AP)

    Umstrittenes AKW in Frankreich könnte länger am Netz bleiben

    Laufzeitverlängerung ist an Nachbesserungen geknüpft

    Die französische Atomaufsicht hat für Frankreichs ältestes Atomkraftwerk eine Laufzeitverlängerung von zehn Jahren empfohlen. Das AKW Fessenheim liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze im Rheingraben auf einem Erdbeben sensiblen Gebiet.

  • Die Schlacht ist geschlagen (picture alliance / dpa)

    Die Schlacht ist geschlagen

    Deutschland beendet Atomzeitalter

    Gerade mal 110 Tage liegen zwischen der Katastrophe von Fukushima und dem heutigen Beschluss des Bundestags, das Atomzeitalter in Deutschland zu beenden. Damit ist dieser 30. Juni 2011 ein historischer Tag, energie-, umwelt- und auch gesellschaftspolitisch.

  • Deutschland steigt aus der Atomkraft aus (picture alliance / dpa)

    Deutschland steigt aus der Atomkraft aus

    Bundestag beschließt Atom-Aus

    Der Bundestag hat dem Atomausstieg zugestimmt. In namentlicher Abstimmung votierten 513 Abgeordnete fraktionsübergreifend für die schwarz-gelben Gesetzespläne. Der Bundesrat berät am Freitag kommender Woche über das Gesetz, es besteht aber keine Zustimmungspflicht der Länder.

  • "Aufgeregt und überstürzt" (picture alliance / dpa)

    "Aufgeregt und überstürzt"

    Betriebsrat des AKW Isar kritisiert Atomausstieg

    Die rund 1000 Mitarbeiter des Eon-Kernkraftwerks Isar seien "maßlos enttäuscht" von der schwarz-gelben Kehrtwende in der Atompolitik, berichtet der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Norbert Islinger. Ihre Arbeitsplätze stünden jedoch zunächst nicht zur Disposition.

  • Optimismus trotz Stilllegung (picture alliance / dpa)

    Optimismus trotz Stilllegung

    Bürgermeister von Philippsburg: Energiewende ist auch eine Chance.

    Wenn der Bundestag heute die Energiewende beschließt, bedeutet das auch das Aus für den Reaktor im baden-württembergischen Philippsburg. Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus rechnet zwar mit Einbußen, sieht seine Gemeinde aber gut auf den Wandel vorbereitet.

  • Mit Kernkraft zum Klimaschutz (AP)

    Mit Kernkraft zum Klimaschutz

    Atomkraft in Großbritannien

    Klimaschutz ohne Atomkraft ist wie ein Fass ohne Boden - sagen die Briten. Und so hat die britische Regierung die weltweit verbindlichsten Klimaziele beschlossen, parallel zum Ausbau der Atomkraft. Bis 2025 wollen die Briten nur noch halb so viel CO2 emittieren wie 1990.

  • Keine Wende von der Wende (AP)

    Keine Wende von der Wende

    Atompolitik in Schweden und Finnland

    Es ist nicht so, dass in den letzten Wochen in Schweden und Finnland gar nicht über das Für und Wider der Atomkraft diskutiert wurde. Straßenproteste gab es aber eher selten, und es entstand nicht der Eindruck, als würde eine Energiewende bevorstehen.

  • Ein Fels für die Ewigkeit (AP)

    Ein Fels für die Ewigkeit

    Schwedens erstes Atommüllendlager

    Im Europaparlament geht es nun auch um die Atommüll-Richtlinie von Energie-Kommissar Günther Oettinger. Darin werden die EU-Staaten aufgefordert, zeitnah Konzepte zur Endlagerung ihres Atommülls auszuarbeiten. In Schweden sind die Pläne zum Bau des ersten Endlagers bereits weit vorangeschritten.

  • "Zurzeit ist das alles freiwillig" (AP)

    "Zurzeit ist das alles freiwillig"

    IAEA debattiert über Kontrollen für Kernkraftwerke

    Auf der Sondertagung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wird über verbindliche Stresstests für Atomkraftwerke gestritten. Eine Einigung sei nicht abzusehen, sagt Wissenschaftsredakteurin Dagmar Röhrlich. Nur über eins herrsche weitgehend Einvernehmen: Reaktorsicherheit sei Sache der Staaten.

  • Kontroll-Modell für AKW trifft auf verhaltene Reaktionen (Stock.XCHNG)

    Kontroll-Modell für AKW trifft auf verhaltene Reaktionen

    IAEA fordert verbindliche Stresstests und Sicherheitsstandards für alle Kernkraftwerke

    Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) möchte, dass sich alle Kernkraftwerke weltweit regelmäßig Stresstests unterziehen und überall einheitliche Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Vertreter der zahlreichen Mitgliedsstaaten sind allerdings skeptisch.

  • "Deutschland ist überraschend schwach vertreten" (AP)

    "Deutschland ist überraschend schwach vertreten"

    IAEA zieht Bilanz zu Fukushima

    Die Internationale Atomenergie-Behörde berät in Wien über die Verbesserung der Sicherheit von Kernreaktoren und will ihre eigene Rolle stärken. Deutschland wird bei dem Treffen lediglich durch eine Staatssekretärin vertreten. Gemessen daran, was die Bundeskanzlerin in Sachen IAEA gesagt habe, sei das recht wenig, sagt Jürgen Döschner.

  • Dagegen wäre konsequent

    Dagegen wäre konsequent

    Grünen-Spitze unterstützt Atomausstieg der Regierung

    Die Grünen sind eine "Dagegen-Partei". Das sagen Kritiker vor allem aus Union und FDP. Jetzt ist die Führung der Grünen nicht mehr gegen den Atombeschluss der Regierung, sondern dafür. Und das ist fatal und könnte für die Grünen zur Zerreißprobe werden.

  • "2022, das bedeutet, da sind noch drei Wahlen dazwischen" (Deutscher Bundestag / Lichtblick/ Achim Melde)

    "2022, das bedeutet, da sind noch drei Wahlen dazwischen"

    Klimapolitischer Sprecher der Grünen traut schwarz-gelbem Atomausstieg nicht

    Die Grünen haben signalisiert, dem Atomausstieg der Bundesregierung zuzustimmen. Ihr klimapolitischer Sprecher im Bundestag, Hermann Ott, hält es für "unverantwortlich, den endgültigen Ausstieg bis 2022 hinauszuzögern und spricht vom "Trauma" der Laufzeitverlängerung.

  • Asse - ein Fass ohne Boden (AP)

    Asse - ein Fass ohne Boden

    Rückblick auf zwei Jahre Untersuchungsausschuss

    Radioaktive Cäsiumisotope, verseuchtes Grundwasser, einsturzgefährdete Lagerkammern und erodierende Fässer voller Atommüll - die Meldungen über den Salzstock Asse sind seit Jahren skandalös und es kommen immer weitere Skandale ans Licht.

  • Aus für alte Reaktoren? (AP)

    Aus für alte Reaktoren?

    Energieversorger verzichten auf Neustart

    EnBW und RWE wollen nach Ablauf des Atom-Moratoriums die Meiler Neckarwestheim 1, Philippsburg 1 und Biblis B nicht wieder hochfahren. Eine kurze Wiederbelebung der alten Atomkraftwerke für ein paar Wochen wird es somit nicht geben, sagt Georg Ehring.

  • Trittin: "Massive Verfilzung" zwischen Aufsichtsbehörden und AKW-Betreibern in Japan (AP)

    Trittin: "Massive Verfilzung" zwischen Aufsichtsbehörden und AKW-Betreibern in Japan

    Grünen-Fraktionschef kritisiert Informationspolitik von Tepco

    Angesichts einer "unheiligen Front von mächtigen, kapitalstarken Wirtschaftsinteressen" seien die Anti-Atomdemonstrationen in Japan am vergangenen Wochenende als Erfolg zu werten, sagt Jürgen Trittin.

  • Bundesamt für Strahlenschutz fordert Konsens für Endlagersuche (Deutschlandradio - Bettina Straub)

    Bundesamt für Strahlenschutz fordert Konsens für Endlagersuche

    Präsident warnt vor "Langzeitzwischenlagerung"

    Der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, Wolfram König, hat einen politischen Konsens hinsichtlich des Verfahrens zur Endlagersuche in Deutschland angemahnt. Dieses Verfahren werde sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, sagte König.

  • Arrivederci Atomkraft (AP)

    Arrivederci Atomkraft

    Italien entscheidet sich nach Referendum gegen Wiedereinstieg in Kernenergie

    92 Prozent haben sich nach dem vorläufigen Ergebnis des Referendums in Italien gegen einen Wiedereinstieg in die Kernenergie ausgesprochen. Ein Grund sei die Katastrophe in Fukushima, sagt Italien-Korrespondent Stefan Troendle. Strom aus erneuerbaren Energien gebe es in Italien aber noch nicht.

  • "Ein Tag der Genugtuung" (picture alliance / dpa)

    "Ein Tag der Genugtuung"

    SPD-Generalsekretärin Nahles über die Atom-Wende der Bundesregierung

    Das schwarz-gelbe Atomgesetz enthalte mittlerweile fast alle Forderungen der SPD, sagte die Generalsekretärin der Sozialdemokraten, Andrea Nahles. Nachgebessert werden müsse aber beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim Thema Gebäudesanierung.

  • Atomkraft? No Gracie (Stock.XCHNG)

    Atomkraft? No Gracie

    Italien vor der Volksabstimmung über den Atom-Wiedereinstieg

    Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist überzeugt von der Zukunft der Kernenergie, die Bevölkerung hat Zweifel. Erst vor zwei Jahren hatte ein schweres Erdbeben die Abruzzen erschüttert.

  • Bundeskartellamt: Wiederanschaltung von AKW könnte notwendig werden (AP)

    Bundeskartellamt: Wiederanschaltung von AKW könnte notwendig werden

    Präsident Mundt über kurzfristige Konsequenzen des Atomausstiegs

    Weil einige Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, kann es aufgrund der Stromnetzstruktur in Deutschland zu Stromknappheiten kommen, sagt Andreas Mundt. Er rechne damit, dass deshalb möglicherweise eigentlich dauerhaft stillgelegte Meiler wieder hochgefahren werden müssten.

  • Atomausstieg war "Basis der Politik seit einigen Jahren" (picture alliance / dpa)

    Atomausstieg war "Basis der Politik seit einigen Jahren"

    Co-Vorsitzende der Ethikkommission lobt Kabinettsbeschlüsse zur Energiewende

    Die Kommission habe in voller Unabhängigkeit arbeiten können, versichert der Co-Vorsitzende der Ethikkommission, Matthias Kleiner. Die Energiewende halte er für äußerst glaubwürdig. Damit sie gelinge, müsste aber vor allem die Energieeffizienz gesteigert werden.

  • Atomausstieg in trockenen Tüchern (AP)

    Atomausstieg in trockenen Tüchern

    Regelungen sollen noch vor der Sommerpause in Kraft treten

    Das Bundeskabinett hat den stufenweisen Atomausstieg beschlossen. Nach dieser Einigung sollen nun Bundesrat und Bundestag bis Anfang Juli das Gesetzespaket verabschieden.

  • Eine Mehrheit für den Atomausstieg ist sicher, denn auch die SPD wird dem Gesetz zustimmen.

  • Der CDU-Generalsekretär in Thüringen, Mario Voigt, sieht den Bund in der Pflicht, den Ländern für den nach dem Atomausstieg nötigen Ausbau des Stromnetzes finanziell unter die Arme zu greifen.