Startseite > Presse > Pressemitteilungen > Beitrag vom 02.04.2019

Auszeichnung für Deutschlandradio-Landeskorrespondent Bastian Brandau erhält Kurt-Magnus-Preis der ARD 2019

Deutschlandradio-Sachsenkorrespondent Bastian Brandau ist mit dem Kurt-Magnus-Preis der ARD ausgezeichnet worden. ...

Brandau berichtet seit 2015 für die bundesweiten Programme Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova sowohl über tagesaktuelle Themen als auch über wichtige Entwicklungen zwischen Vogtland und Zittau. Die Jury lobte die große Bandbreite von Brandaus Themen und seine Berichterstattung zu den Ereignissen in Chemnitz im August und September 2018: "Was Bastian Brandaus Arbeiten zu diesem Thema auszeichnet ist die – für einen Journalisten eigentlich selbstverständliche und doch hier besonders spürbare – Unvoreingenommenheit, mit der er sich der Thematik nähert. Er spricht wirklich mit allen, die von den Krawallen, den rassistisch motivierten Straftaten und den Ausschreitungen betroffen sind, den Opfern, den Bürgern, die sich um die Zukunft ihrer Stadt Sorgen machen, den Offiziellen, aber auch mit denen, die mehr oder weniger offen mit den rechten gewaltbereiten Gruppierungen sympathisieren oder zumindest ein gewisses Verständnis zeigen. Was die Jury aber noch mehr beeindruckt hat, ist die Bandbreite der Themen seiner Beiträge, in denen Bastian Brandau immer wieder zeigt, wie vielfältig, bunt und interessant dieses Bundesland Sachsen auch sein kann." 

Deutschlandradio-Programmdirektor Andreas-Peter Weber erklärte zur Preisverleihung: "Bastian Brandau ist einer der jüngsten im Team unserer Landeskorrespondentinnen und -korrespondenten. Der Kollege hat Politikwissenschaft in Göttingen und Bologna studiert, danach im Deutschlandradio volontiert. Seine Energie und Ausdauer und sein nüchterner Blick zeichnen ihn aus. Kollege Brandau sagt von sich selbst, er genieße die Vielfalt im Korrespondentenjob in einem Bundesland, in dem man als Journalist ganz besonders gefordert ist. Wir sind froh, dass er dort für unsere drei Programme im Einsatz ist." Deutschlandfunk-Chefredakteurin Birgit Wentzien: "Offen, kritisch, zugewandt – das ist Kollege Bastian Brandau in Sachsen. Dabei immer unterwegs in seinem Bundesland mit dem Anspruch, Komplexes verständlich zu erklären. Und das gelingt dem geborenen Niedersachsen jeden Tag neu, wenn er Chemnitz als eine zerrissene Stadt porträtiert oder mit Geflüchteten aus Syrien in Dresden zu deren Lieblingsorten unterwegs ist."

Brandau studierte in Göttingen und Bologna und arbeitete bis 2013 am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Journalistische Praxiserfahrungen sammelte der gebürtige Lüneburger unter anderem beim Stadtradio Göttingen, der Neuen Presse Hannover und dem Westdeutschen Rundfunk. Von 2014 bis 2015 absolvierte Brandau ein Redaktionsvolontariat bei Deutschlandradio.

Der Kurt-Magnus-Preis der ARD wird in diesem Jahr zum 57. Mal vergeben und ist mit insgesamt 21.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung für junge Journalistinnen und Journalisten der ARD-Rundfunkanstalten wurde 1962 zu Ehren des Rundfunkpioniers Kurt Magnus in dessen Todesjahr gestiftet. Neben Brandau wurden in diesem Jahr Charlotte Grieser (SWR), Henrike Möller (RBB) und Mona Ameziane (WDR) ausgezeichnet.

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago/Westend61)

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