• Bären für die Besten

    Die Preise der Berlinale - eine Bilanz

    Es war eine gute Berlinale! Ein schöner Jahrgang! Endlich, nach Jahren recht mittelmäßiger Wettbewerbe, hat Dieter Kosslick wieder den Mut gehabt, intensive Filmkunst und starke Geschichten ins Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären zu schicken.

  • Filmgeschichte mit Keanu Reeves (picture alliance / dpa / Angelika Warmuth)

    Filmgeschichte mit Keanu Reeves

    Die Doku "Side by Side" auf der Berlinale

    Ist die Zukunft des Kinos digital? Was bedeutet die neue Technik für die Kreativen am Set? Fragen wie diese diskutiert der Schauspieler und Produzent Keanu Reeves in der Dokumentation "Side by Side", die auf der Berlinale Weltpremiere hatte.

  • Flanieren durch die Kinogeschichte (dpa / picture alliance / Tim Brakemeier)

    Flanieren durch die Kinogeschichte

    Der Publizist Harald Eggebrecht über die filmhistorischen Highlights der Berlinale

    Auf dem Programm der 62. Internationalen Filmfestspiele von Berlin standen neben Weltpremieren und deutschen Erstaufführungen auch filmhistorische Rückblicke. Der Münchner Publizist und Musikwissenschaftler Harald Eggebrecht hat sein Augenmerk vor allem auf sie gerichtet.

  • Teddys gegen Homophobie (Barbara Dietl / TEDDY e.V.)

    Teddys gegen Homophobie

    Filme über Uganda und Ex-Jugoslawien bei Berlinale ausgezeichnet

    Vor über einem Vierteljahrhundert wurde der erste Teddy - der Preis für queere Filme - am Rande der Berlinale vergeben: an den Spanier Pedro Almodovar. Aus der Sponti-Veranstaltung von damals ist eine TV-taugliche Gala geworden, auf der sich die Community stolz in Szene setzt.

  • Filmstudenten auf der verzweifelten Suche nach Ruhm

    Filmstudenten auf der verzweifelten Suche nach Ruhm

    "The Woman in the Septic Tank" von Marlon Rivera

    Schon jetzt gilt er als erfolgreichster philippinischer Independentfilm aller Zeiten: "The Woman in the Septic Tank" - so der merkwürdige Titel dieses Films, der bei der Berlinale für viel Gelächter gesorgt hat. Es geht darin um drei Filmstudenten, die davon träumen, einen Oscar zu gewinnen.

  • Der Westsahara-Konflikt im Film (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

    Der Westsahara-Konflikt im Film

    Berlinale: Beiträge im Berlinale Special und im Panorama

    Zwei spanische Filme setzen sich mit dem Konflikt in der Westsahara, einer ehemaligen spanischen Kolonie, auseinander. "Los hijos de las nubes" (Die Söhne der Wolken) wurde von dem international bekannten spanischen Schauspieler Javier Bardem produziert. Er erzählt die Geschichte der Auseinandersetzungen seit 1975 bis in die Gegenwart.

  • "Das kambodschanische Kino vor dem Vergessen zu retten" (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

    "Das kambodschanische Kino vor dem Vergessen zu retten"

    Forum-Leiter Terhechte über die Kambodscha-Reihe der Berlinale

    Auch auf kulturellem Gebiet waren die Roten Khmer ein zerstörerisches Regime. Kaum etwas ist von der lebendigen Filmszene Kambodschas von vor der Diktatur übrig geblieben. Mit einer Filmreihe soll der Neubeginn unterstützt werden, sagt Forum-Leiter Christoph Terhechte.

  • Filmische Reise aus dem Sumpf zum Licht (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)

    Filmische Reise aus dem Sumpf zum Licht

    Regisseur Matthias Glasner über seinen Berlinale-Beitrag "Gnade"

    In dem Melodram "Gnade" erzählt Matthias Glasner die Geschichte eines in Norwegen lebenden deutschen Ehepaars, das in einen tödlichen Unfall verwickelt wird - und Fahrerflucht begeht. Trotz der thematischen Schwere sei der Film am Ende "vor allem ein Fest, ein Feiern des Lebens", sagt Glasner.

  • Die Arabellion auf der Berlinale (AP)

    Die Arabellion auf der Berlinale

    Produzentinnen über ihren Film "Reporting a Revolution"

    In "Reporting a Revolution" haben ägyptische Reporter festgehalten, wie sie den Sturz von Präsident Mubarak erlebten. Besonders schwierig sei es für sie gewesen, eine professionelle Distanz zu den Demonstranten zu wahren, sagen die Produzentinnen Nora Younis und Kismet El-Syed.

  • Einfach locker drauf (AP Archiv)

    Einfach locker drauf

    Star-Coach gibt Schauspielern das richtige Körpergefühl

    Große Filmstars wie Leonardo di Caprio und Juliette Binoche sind bei Jean-Louis Rodrigue zur Schule gegangen. Genauer gesagt: in die Körperschule. Der 61-Jährige Marokkaner lehrt die Alexander-Technik, eine Atem- und Bewegungstherapie, die bei Schauspielern gefragt ist.

  • Suche nach den Wurzeln (AP)

    Suche nach den Wurzeln

    Berlinale-Filme aus Lateinamerika und Neuseeland thematisieren das Schicksal von Ureinwohnern

    Die Situation von indigenen Völkern ist bis heute oft extrem schwierig. Als Filmthema ist das zwar nicht neu, aber auf der diesjährigen Berlinale-Sektion "Generation" fällt ein spezieller Zugang auf.

  • Die feinen Töne der Berlinale (AP)

    Die feinen Töne der Berlinale

    Rosa von Praunheim porträtiert Ralf König

    Manchmal sind es nicht die spektakulären Produktionen, die einen bleibenden Eindruck von der Berlinale hinterlassen - sondern die leisen, hintergründigen Filme. Einen davon hat der Regisseur Rosa von Praunheim gedreht - über den Comic-Zeichner Ralf König.

  • Regisseur: Unwissen der Familien war "absolut unerträglich" (Deutschlandradio - Nicolas Hansen)

    Regisseur: Unwissen der Familien war "absolut unerträglich"

    In seinen Film "Revision" beleuchtet Regisseur Philip Scheffner den ungeklärten Tod zweier Männer

    1992 wurden zwei Männer unweit der deutsch-polnischen Grenze erschossen - angeblich hatten die Jäger sie für Wildschweine gehalten. 20 Jahre nach dem Vorfall hat Philip Scheffner einen Film darüber gedreht - und erstmals die Familien mit der Wahrheit hinter dem Tod ihrer Angehörigen informiert.

  • Nahaufnahmen einer Revolution (Maya Alleruzzo/AP/dapd)

    Nahaufnahmen einer Revolution

    Ägyptische Dokumentarfilme auf der Berlinale

    Die Aktivisten der arabischen und nordafrikanischen Länder träumen von einer anderen Welt. Das spiegelt sich auch auf der diesjährigen Berlinale. Ein Schwerpunkt sind Filme vom arabischen Frühling - quer durch alle Sektionen, Genres und Länder.

  • Über Nacht ein Filmstar (picture alliance / dpa)

    Über Nacht ein Filmstar

    Die iranische Schauspielerin Taraneh Alidoosti

    Mit einem Film über eine 15-Jährige, die schwanger wird und ihr Kind behalten will, wurde Taraneh Alidoosti im Iran bekannt. Auf der Berlinale ist sie in einem neuen Film zu sehen. In den Kindheitserinnerungen der 28-Jährigen spielt ein Dorf in Deutschland eine wichtige Rolle.

  • Auszeichnung fürs Lebenswerk (picture alliance / dpa / Angelika Warmuth)

    Auszeichnung fürs Lebenswerk

    Hollywoodstar Meryl Streep erhält Goldenen Ehrenbären

    Die Oscarpreisträgerin Meryl Streep wird auf den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit einer Hommage in der Retrospektive gefeiert. Kinogeschichte geschrieben hat sie mit Filmen wie "Kramer gegen Kramer", "Die Brücken am Fluss" oder "Jenseits von Afrika".

  • Kleinerer CO2-Fußabdruck der Filmindustrie

    Branche will umweltverträglicher werden

    Nicht nur die Berlinale will umweltbewusster werden, auch die Filmindustrie selbst will weniger Energie verschwenden. Die BBC in Großbritannien ist einer der Vorreiter. An den Sets in Deutschland ist davon noch wenig zu spüren.

  • Produktionen mit kleinem Budget (dpa / picture alliance / Tim Brakemeier)

    Produktionen mit kleinem Budget

    American Independents bei der Berlinale

    Bei der Berlinale gibt es in der Sektion Forum auch amerikanische Independent-Filme, Produktionen, die nicht viel kosten, und mit weniger bekannten Namen. Aber auch hier sind Ausnahmefilme entstanden - wie "Francine", "Kid Thing" und "For Ellen".

  • "Ich möchte ein emotionales Erlebnis" (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)

    "Ich möchte ein emotionales Erlebnis"

    Regisseur Hans-Christian Schmid über die Berlinale-Premiere seines Familiendramas "Was bleibt"

    In "Was bleibt" sei der Fokus auf das Thema Familie gerichtet, erklärt Regisseur Hans-Christian Schmid. Dabei sucht er nach Konflikten: Er käme nicht auf die Idee, einen Film über eine glückliche Familie zu machen. Schmid war schon mehrfach auf der Berlinale: Mit "Lichter“, "Requiem“ und "Sturm“.

  • Überlebenskampf eines Beduinen (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

    Überlebenskampf eines Beduinen

    Ami Livne und sein Film "Sharqiya" auf der Berlinale

    Vor zwei Jahren hat Ami Livne beim Berlinale Talent Campus sein erstes abendfüllendes Spielfilmprojekt vorgestellt. Nun feiert "Sharqiya" Premiere in der Panorama-Sektion: Brisant in seiner Kritik an Israels Regierungspolitik und doch "ein patriotischer Film", wie Livne sagt.

  • Fukushima im Film (picture alliance / dpa / Mizuha Mori)

    Fukushima im Film

    Tsunami und Atomkatastophe Japans auf der Berlinale

    Drei japanische Regisseure zeigen auf der Berlinale Filme über die Folgen des Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima 2011: Ein Bürgermeister ohne Stadt und Bilder aus der verstrahlten Zone um die Atomreaktoren.

  • Volles Programm für einen "Shootingstar" (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

    Volles Programm für einen "Shootingstar"

    Ein Tag mit Hilmar Gudjónsson auf der Berlinale

    Seit 1998 werden auf der Berlinale Filmschauspieler aus Europa mit der Shootingstar-Auszeichnung geehrt. Sie will damit talentierte Schauspieler der Öffentlichkeit und Filmproduzenten vorstellen. Aber was genau machen die Shootingstars auf der Berlinale?

  • Ein Moment der Freiheit (Britta Bürger-Gerakis)

    Ein Moment der Freiheit

    Interview mit Vittorio und Paolo Taviani

    Häftlinge in einem römischen Gefängnis proben Shakespares Tragödie "Julius Cäsar". Die Brüder Vittorio und Paolo Taviani haben den Entstehungsprozess dieser Inszenierung sechs Monate lang beobachtet - und machten daraus ihren Film "Cesare deve morire".

  • 100 Jahre Babelsberg (picture alliance / dpa / Ullstein Bild)

    100 Jahre Babelsberg

    Mit dem Stummfilm "Der Totentanz" begann die Filmproduktion in Potsdam

    In diesem Studio wurde Filmgeschichte geschrieben: Keine andere Film-Produktionsstätte hat eine so wechselhafte und bewegte Vergangenheit hinter sich wie das Studio Babelsberg in Potsdam. Fünf politische Systeme haben in den 100 Jahren seit seiner Gründung ihre Spuren hinterlassen.

  • Berlinale-Sektionsleiterin: Jugendliche mögen auch religiöse Filme (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

    Berlinale-Sektionsleiterin: Jugendliche mögen auch religiöse Filme

    Maryanne Redpath über Sinnstiftung durch Filme

    Drei Beiträge der diesjährigen Berlinale, die sich mit dem Thema Religion beschäftigen, laufen im Jugendprogramm des Festivals. Die Leiterin dieser Sektion, Maryanne Redpath, beobachtet, dass Jugendliche in Berlin "eine große Neugier" gegenüber religiösen Themen aufbringen.

  • Actionfilm ohne überzeugende Actionszenen (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

    Actionfilm ohne überzeugende Actionszenen

    "Don 2 - The King is Back" auf der Berlinale

    Bollywood-Star Shah Rukh Khan spielt den Superbösewicht in "Don 2 - The King is Back". Bei der Berlinale feiert der Film Deutschlandpremiere. Die Erwartungen sind hoch: Es ist der erste indische Film, der flächendeckend in die deutschen Kinos kommt und für ihn flossen deutsche Fördergelder.

  • Fukushima ist Forum-Schwerpunkt (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

    Fukushima ist Forum-Schwerpunkt

    Forumsleiter Terhechte über drei Berlinale-Filme zur Reaktorkatastrophe in Japan

    Fester Bestandteil der Berlinale ist das Forum Junger Film. In diesem Jahr werden im Forum drei Dokumentarfilme gezeigt, die sich mit der Reaktorkatastrophe und dem Tsunami in Fukushima befassen. Christoph Terhechte, Leiter des Forums, stellt diese japanischen Dokumentarfilme vor.

  • Die Einsamkeit des Schreibens (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)

    Die Einsamkeit des Schreibens

    Drehbuchautor Bernd Lange im Porträt

    Er hat ein Gespür für die Spannung im Unspektakulären und für leise menschliche Töne: Bernd Lange schreibt Drehbücher - zuletzt für den Berlinale-Film "Was bleibt". Doch trotz des Festival-Rummels ist Lange kein Mann, der den Glamour sucht.

  • Ein Forum für den Filmnachwuchs (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

    Ein Forum für den Filmnachwuchs

    Matthijs Wouter Knol leitet den Talent Campus der Berlinale

    Workshops, Debatten, neue Netzwerke: Der Talent Campus bietet jungen Filmemachern einen Rahmen für produktive Begegnungen auf der Berlinale. Verantwortlich für das Nachwuchsforum ist der 34-jährige Holländer Matthijs Wouter Knol.

  • Eine Welt voller Umbrüche im Kino (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

    Eine Welt voller Umbrüche im Kino

    Die 62. Berlinale beginnt

    Heute Abend werden die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit dem Film "Lebewohl, meine Königin" von Benoît Jacquot eröffnet. Das Revolutionsdrama konkurriert mit 17 weiteren Filmen im Wettbewerb um den Golden Bären. Die Jury wird geleitet vom britischen Regisseur Mike Leigh.

  • "In der DDR hatten die Bäume auch Farben" (Deutschlandradio - Bettina Straub)

    "In der DDR hatten die Bäume auch Farben"

    Regisseur über die Berlinale, deutsche Filme im Ausland und sein DDR-Bild in "Barbara"

    Keine furchtbaren Uniformen, Honecker-Porträts oder Stasi-Menschen in Kunstlederjacken - der Regisseur Christian Petzold will in seinem Bewrlinale-Beitrag "Barbara" keine Karikatur der DDR zeigen: "Wir müssen nicht nur über Sandmännchen und Goldbroiler reden".

  • Faszination Berlinale - Faszination Kino (AP)

    Faszination Berlinale - Faszination Kino

    Gast: Dieter Kosslick, Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin

    Am 9. Februar ist es soweit: Der rote Berlinale-Teppich wird ausgerollt und Stars und Sternchen verleihen der Hauptstadt einen Hauch von Hollywood und Glamour. Mittendrin ein Mann, der die zehn Festivaltage über unermüdlich wirbeln wird: der Berlinale-Chef Dieter Kosslick.

  • "Wir sind zur Völkerverständigung da" (picture alliance / dpa /  Jens Kalaene)

    "Wir sind zur Völkerverständigung da"

    Berlinale-Direktor Kosslick über Umbrüche in Filmen und Kino in Zeiten der Wirtschaftskrise

    Einen Film über die Wirtschaftskrise gebe es in diesem Jahr auf der Berlinale nicht, sagt Direktor Dieter Kosslick. Aber das Festival leiste einen Beitrag zur Versöhnung der Völker angesichts der vielen Stereotype, die wegen der Finanzkrise erneut auftauchten.

  • Seite 1 / 1