Beweglichkeit als Tradition: 75 Jahre Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO)

Jubiläumskonzert am 19. November in Berlin und im Deutschlandfunk Kultur

Alleine drei Namen in über sieben Jahrzehnten: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) hat sich in seiner Geschichte immer wieder neu aufgestellt und die Veränderungen der Gegenwart als Antrieb für künstlerische Innovation verstanden. ...

Am 19.November feiert das Orchester seinen 75. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert. Deutschlandradio als Hauptgesellschafter der ROC gGmbh, zu der das Orchester gehört, gratuliert. 

Intendant Stefan Raue: "Die Geschichte des Deutschen Symphonie-Orchesters, das in den Trümmern des zerstörten Berlin neu entstand, ist von Anfang an eng mit dem Medium Radio verbunden. Ich freue mich, dass Deutschlandradio bis heute diese künstlerische Energie fördern und das hohe musikalische Niveau des DSO für alle Hörerinnen und Hörer bundesweit zugänglich machen kann."

Das Orchester wurde vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) im November 1946 ursprünglich als RIAS-Symphonie-Orchester gegründet. Die Gründung eines hauseigenen Symphonie-Orchesters war notwendig, da der RIAS über kein Archiv verfügte, um sein Programm musikalisch zu gestalten. Von Anfang an bildete Musik des 20. Jahrhunderts neben den Interpretationen des klassischen Repertoires eine feste Größe in der Programmgestaltung des Klangkörpers. Die Konzertreihe "RIAS stellt vor", welche junge, international erfolgreiche Musikerinnen und Musiker vorstellte, wird bis heute unter dem Namen "Debüt im Deutschlandfunk Kultur" fortgeführt. 1956 erfolgte die Umbenennung in Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO). 

Seit 1993 führt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin seinen heutigen Namen und gehört zu der Rundfunk-Orchester und -Chöre gGmbH (ROC), deren Hauptgesellschafter Deutschlandradio ist (zu 40%). In dieser Rolle fördert Deutschlandradio aktiv Kultur, als Musikproduzent, Konzertveranstalter und Vermittler. An der ROC sind außerdem die Bundesrepublik Deutschland (35%), das Land Berlin (20%) und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (5%) beteiligt.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin feiert mit Jubiläumskonzerten am Freitag, den 19. und Samstag, den 20. November in der Berliner Philharmonie das 75-jährige Bestehen. Chefdirigent Robin Ticciati und hochkarätige Gäste, darunter die Violinistin Lisa Batiashvili, gestalten das Programm mit Werken von Sir George Benjamin, Ernest Chausson, Antonín Dvorák, Richard Strauss und Ralph Vaughan Williams. 

Radiohörerinnen und -hörer können das Konzert am 23. November um 23.03 Uhr im Deutschlandfunk Kultur verfolgen.  

Weitere Infos und der ausführliche Festivalblog zur Historie des Orchesters finden sich unter dso-berlin.de

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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