Debüt im Deutschlandfunk Kultur Armenischer Pianist Zhora Sargsyan gibt sein Radiodebüt mit Werken von Beethoven, Brahms, Chopin, Liszt und Ravel / erstmalige Kooperation mit dem Studiengang Tonmeister*in der Universität der Künste

Donnerstag 15. April 2021, 20.03 Uhr im Radio

Der aus Armenien stammende Pianist Zhora Sargsyan springt in dieser Woche für den britischen Pianisten Martin James Bartlett ein, der aus aktuellem Anlass leider nicht nach Berlin anreisen kann. Sein Konzert wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. ...

Am Donnerstag, dem 15. April ab 20.03 Uhr ist das Debüt-Konzert mit Zhora Sargsyan im Programm von Deutschlandfunk Kultur zu hören, mit Werken von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Franz Liszt und Maurice Ravel.
Zhora Sargsyan wurde 1994 in Jerewan / Armenien geboren und begann sein Klavierstudium zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Seit 2014 studiert er in der Klasse von Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin. Er wurde schon früh Preisträger verschiedener renommierter Wettbewerbe, darunter der Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb in Paris, der Artur-Schnabel-Wettbewerb in Berlin und der Anton-Rubinstein-Wettbewerb in Düsseldorf. Seitdem entfaltet er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch eine rege Konzerttätigkeit, u.a. mit der Geigerin Natalia Prishepenko.  

Ein weiteres "Debüt" feiert die Zusammenarbeit der Konzertreihe "Debüt im Deutschlandfunk Kultur" mit dem Studiengang Tonmeister*in der Universität der Künste Berlin, durch die die Aufzeichnung dieses Konzertes am Dienstag ermöglicht wird.

Dr. Christine Anderson, künstlerische Leiterin der Konzertreihe: "Konzerte zu organisieren ist in dieser Zeit nicht einfach. Vieles muss kurzfristig umgeplant werden. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Kooperations-Anfrage an die Universität der Künste Berlin so positiv aufgenommen wurde. Durch eine Sondergenehmigung der Kanzlerin des Hauses, Frau Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich, dürfen wir den wunderbaren Joseph-Joachim-Saal für unser Radiokonzert ohne Publikum nutzen. Und durch die Kooperation mit der Abteilung Tonmeister*in der UdK erhalten zwei Masterstudierende die Chance, einen Mitschnitt des Klavierabends unter professionellen Rahmenbedingungen zu realisieren – inklusive des Zeitdrucks bei der Fertigstellung der Sendefassung. Eine Zusammenarbeit, bei der alle Seiten nur gewinnen können."

Prof. René Möller vom Studiengang Tonmeister*in der UdK Berlin: "Vortragsabende, Konzertreihen, Schauspiel, Oper – die UdK ist im ,Normalbetrieb‘ eine der größten Kulturveranstalterinnen Berlins. Derzeit ist alles anders. ,Betont‘ – das Label der UdK – verantwortet die medialen Aktivitäten der Fakultät Musik und betreibt die UdK-eigene Mediathek. Die Möglichkeit, das ,Debüt im Deutschlandfunk Kultur‘ auszurichten, bedeutet für uns einerseits mediale Wahrnehmung als Kulturort auch in Corona-Zeiten und darüber hinaus die wunderbare Chance für Tonmeisterstudierende, auch ihrerseits ein ,Debüt‘ zu bestreiten und ihr Können im professionellen Umfeld zu präsentieren. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit."

Donnerstag, 15. April 2021, 20.03 Uhr
im Programm von Deutschlandfunk Kultur
Aufzeichnung vom 13. April aus dem Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin
In Kooperation mit dem Studiengang Tonmeister*in der Universität der Künste Berlin

Zhora Sargsyan, Klavier

Johannes Brahms: Acht Klavierstücke op. 76
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 7 D-Dur, op. 10/3
Frédéric Chopin: Ballade Nr. 4 f-Moll, op. 52
Komitas: "Garuna" ("Der Frühling")
Maurice Ravel: Jeux d‘eau
Franz Liszt: Mephisto-Walzer Nr. 1

Moderation: Haino Rindler

In der Konzertpause: Interview mit Zhora Sargsyan von Elisabeth Hahn

Das "Debüt im Deutschlandfunk Kultur" gehört zu den traditionsreichsten Konzertreihen im deutschen Hörfunk. Junge vielversprechende Dirigentinnen und Dirigenten, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten und Ensembles, denen eine eindrucksvolle Karriere zuzutrauen ist, präsentieren sich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie oder gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf großer Bühne. Gegründet im Jahr 1959 unter dem Namen "RIAS stellt vor", kann die Konzertreihe auf eine lange Liste von Debütanten zurückblicken, die später zu einer Weltkarriere ansetzten, darunter Jacqueline Du Pré und Daniel Barenboim (beide 1963), Jessye Norman (1969) und Simon Rattle (1977), Jewgenij Kissin (1987) und Cecilia Bartoli (1988), Daniel Hope (1993) und Renaud Capuçon (2000), Tugan Sokhiev (2003) und Daniil Trifonov (2013). 

Pressekontakte:
Mona Intemann – Deutschlandfunk Kultur
T: 030-8503 6172, E: mona.intemann@deutschlandradio.de

Stefan Stahnke – Worte über Musik
T: 030-3478 1984, E: st@worteuebermusik.de

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