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  • Papst rüttelt an Sexualmoral der Kirche (picture alliance / dpa / Osservatore Romano)

    Papst rüttelt an Sexualmoral der Kirche

    Franziskus bittet um Barmherzigkeit für Homosexuelle und Geschiedene

    Papst Franziskus hat von der Kirche gefordert, Homosexuelle und Geschiedene mit Barmherzigkeit zu behandeln. Es dürfe keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben geben. Man müsse aber auch nicht endlos über die umstrittenen Ansichten reden.

  • Der Hirte mischt sich unter die Herde (AFP / Osservatore Romano)

    Der Hirte mischt sich unter die Herde

    Weltjugendtag: Wie Papst Franziskus die katholische Kirche umkrempelt

    Der neue Papst hat deshalb so viel Wirkung, weil er eine Sehnsucht erfüllt, die zurzeit viele Menschen überall auf der Welt haben: Die Sehnsucht nach jemandem da oben, der ihnen Würde zugesteht, kommentiert Philipp Gessler.

  • "Er ist kein Befreiungstheologe" (AFP / Osservatore Romano)

    "Er ist kein Befreiungstheologe"

    Landesbischof Weber über die Bedeutung des sozialen Engagements vom Papst für die Ökumene

    Soziales Engagement sei ein gemeinsames Thema von Protestanten und Katholiken, betont der Ökumenebeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschlands, Landesbischof Friedrich Weber, zum Weltjugendtag in Rio de Janeiro. Der Papst sei jedoch kein Befreiungstheologe.

  • "Ein Aufrütteln des Gewissens" (picture alliance / dpa / Ciro Fusco)

    "Ein Aufrütteln des Gewissens"

    Leiter des italienischen Flüchtlingsrats lobt Papstbesuch auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa

    Die Papstvisite auf der italienischen Flüchtlingsinsel Lampedusa sei ein Appell an die politisch Verantwortlichen gewesen, in die "Festung Europas" Brücken für Flüchtlinge zu bauen, meint Christopher Hein, Leiter des italienischen Flüchtlingsrats. Mitleid reiche bei Asylrechtfragen nicht aus.

  • Franziskus räumt auf (picture alliance / dpa / Ettore Ferrari)

    Franziskus räumt auf

    Teil 3 der Serie "Die Geschichte der Kurie"

    Der neue Papst trifft erste Entscheidungen zum Umbau der römischen Machtzentrale: Ein internationales Beratergremium aus acht Kardinälen soll den Einfluss der Italiener in der Kurie einschränken.

  • Im Auftrag des Papstes (picture alliance / dpa / epa efe Ernesto)

    Im Auftrag des Papstes

    Teil 2 der Serie "Die Geschichte der Kurie"

    Die Kurie unterstützt den Papst bei der Leitung der Kirche. Die Kongregationen kümmern sich um vielfältige Aufgaben von der Liturgie über die Heiligsprechungen bis zu den religiösen Orden. Ihr Chef ist der Kardinalstaatssekretär - den Papst Franziskus vermutlich bald austauschen wird.

  • Wichtiges Machtinstrument der Kirche (picture alliance / dpa / Claudio Peri)

    Wichtiges Machtinstrument der Kirche

    Teil 1 der Serie "Die Geschichte der Kurie"

    Die Geschichte der römischen Kurie reicht 1600 Jahre zurück. Heutzutage ist sie bei Romanautoren immer wieder ein Thema, das zu Verschwörungstheorien inspiriert. Dabei ist die Curia romana an sich gar nichts Geheimnisvolles.

  • Eindrucksvolle Signale (dpa / picture alliance / Cezaro De Luca)

    Eindrucksvolle Signale

    Papst Franziskus und sein früherer Dialog mit dem argentinischen Rabbiner Abraham Skorka

    Die Freundschaft zwischen Jorge Bergoglio und Abraham Skorka, dem Rektor des lateinamerikanischen Rabbiner-Seminars, lässt Fortschritt für das Gespräch der katholischen Kirche mit dem Judentum erwarten.

  • Grenzen überspringen

    Innerchristliche Ökumene - wohin steuert der neue Papst?

    Die Erwartungen an Franziskus sind hoch: Gerade der Dialog mit den reformatorischen Kirchen braucht frische Akzente. Ökumenisch engagierte Christen in Deutschland hoffen, dass das katholische Kirchenoberhaupt den Protestanten unbefangener gegenüber tritt als Benedikt XVI.

  • Der Aussteiger und die Aussätzigen (Cristiana Coletti)

    Der Aussteiger und die Aussätzigen

    Franziskus von Assisi und die Anfänge seiner Bewegung (Teil 2)

    Am Ende seines Lebens schrieb Franziskus von Assisi, die Begegnung mit Aussätzigen sei für ihn ein Schlüsselerlebnis gewesen. Manche Historiker sehen darin den eigentlichen Grund, warum er seinen früheren Lebensstil aufgegeben habe. Doch in Berichten von Zeitgenossen wird deutlich, dass man von einem längeren Prozess der inneren Verwandlung ausgehen muss.

  • Die Suche nach dem historischen Franziskus (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

    Die Suche nach dem historischen Franziskus

    Franziskus von Assisi und die Anfänge seiner Bewegung (Teil 1)

    Nach seiner Wahl zum Papst hat sich Jorge Mario Bergoglio für den Papstnamen Franziskus entschieden. Franziskus von Assisi gehört zu den populärsten Heiligen der römisch-katholischen Kirche und wird auch in den anderen christlichen Konfessionen als eine der bedeutendsten Gestalten des Christentums verehrt.

  • Warum die Papstwahl auf die Menschen wirkt

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    Publizist Kissler zeigt sich überrascht über den großen Medienhype

    "Eine Papstwahl ist ein schlechthin unverfügbares Ereignis", beschreibt der Publizist Alexander Kissler den Grund, warum die Papstwahl einen so großen Reiz auf die Menschen ausübt. "Niemand kann bestimmen, wann ein Konklave stattfindet." Und am Ende steht nur das blanke Ergebnis und nicht der Weg dorthin.

  • Der bescheidene Franziskus (picture alliance / dpa / Ciro Fusco)

    Der bescheidene Franziskus

    Hohe Erwartungen an den neuen Papst

    Auf den neuen Papst richten sich viele Erwartungen. Mit seiner Namenswahl hat Franziskus wohl bewusst ein Zeichen gesetzt, das mit seinem Ruf äußerster Bescheidenheit übereinstimmt, meint Willi Steul. Ob er dem ungeheuren Anspruch seines Amtes gewachsen ist, wird sich allerdings noch zeigen.

  • Sehnsucht nach der heilen Welt (picture alliance / dpa / Enrique Garcia Medina)

    Sehnsucht nach der heilen Welt

    Die Papst-Wahl offenbart den Wunsch der Kardinäle nach Versöhnung

    Auf Franziskus warten große Aufgaben, nicht weniger als die Reform der Kurie muss er stemmen. Aber dass sich das Konklave für ihn entschieden hat, ist ehrenwert. Und es zeigt das Bedürfnis der Kardinäle nach einer heilen Kirche. Franziskus muss sich nun bewähren - und das wird nicht leicht.

  • Vatikan bezeichnet Vorwürfe gegen Papst als "verleumderisch" (picture alliance / dpa / Osservatore Romano)

    Vatikan bezeichnet Vorwürfe gegen Papst als "verleumderisch"

    Debatte um die Rolle während argentinischer Militärdiktatur

    Der Vatikan hat die Kritik am Verhalten des neuen Papstes Franziskus während der Zeit der Militärdiktatur in seiner Heimat zurückgewiesen. Medien hatten berichtet, er habe sich nicht genügend für zwei inhaftierte Mitbrüder eingesetzt. Im Gegenteil, heißt es in Rom, der Argentinier habe vielen geholfen.

  • "Die Nähe der Kirche zum Militär war groß"

    Die Rolle des neuen Papstes während der argentinischen Militärdiktatur ist umstritten

    Der Militärdiktatur in Argentinien fielen in den 70er- und 80er-Jahren Tausende Menschen zum Opfer. Dennoch hat die Mehrzahl der katholischen Bischöfe das Regime unterstützt - zu diesem Schluss kommt der Historiker Stephan Ruderer in seiner Forschung.

  • "Die Opfer sprechen lassen" (AP)

    "Die Opfer sprechen lassen"

    Jesuiten-Pater erwartet von Papst Franziskus beim Missbrauchsskandal offene Haltung

    Papst Franziskus solle wieder Ordnung in die Kurie bringen, sagt Pater Klaus Mertes, Jesuit und Leiter des Kollegs St. Blasien. Dass der neue Pontifex "von außen" kommt, könne hierbei von Vorteil sein. Außerdem müssen vor allem den Opfern des Missbrauchsskandals zugehört werden.

  • Orden als "revolutionäres Element in der Kirche" (picture alliance / dpa / Osservatore Romano)

    Orden als "revolutionäres Element in der Kirche"

    Sozialethiker: Papstwahl stellt eigenartigen Bruch dar

    In der Wahl des Jesuiten Jorge Mario Bergoglio zum Papst erkennt der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach einen Bruch mit dem unabhängigen Charakter der Orden. Deren Mitglieder dürften sich nicht in die "verkrustete" Hierarchie einer "Männerkirche" einbinden lassen.

  • Argentiniens Kirche hat beim Putsch "Partei ergriffen" (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

    Argentiniens Kirche hat beim Putsch "Partei ergriffen"

    Historiker zur Rolle während der Militärdiktatur

    Nur drei der 66 Bischöfe Argentiniens hätten sich 1976 klar gegen das neue Militärregime ausgesprochen, erklärt Thomas Fischer. Dass Papst Franziskus, damals oberster Jesuit im Land, die Diktatur unterstützt haben soll, sei nicht belegt, so der Professor für die Geschichte Lateinamerikas.

  • Wo der Papst seine Doktorarbeit plante (dpa / picture alliance)

    Wo der Papst seine Doktorarbeit plante

    In den 80er-Jahren suchte Jorge Mario Bergoglio in Frankfurt nach einem Dissertationsthema

    Er hatte ein Sabbatjahr: Jorge Mario Bergoglio kam Mitte der 80er-Jahre aus Argentinien nach Frankfurt am Main. An der dortigen Jesuitenhochschule St. Georgen dachte er über ein Dissertationsthema nach. Eine Spurensuche.

  • "Ich glaube, dass der Papst einen guten Stil finden wird" (adveniat / Nicole Cronauge)

    "Ich glaube, dass der Papst einen guten Stil finden wird"

    Bischof Overbeck über seine Erwartungen an Franziskus

    Mit seiner Bescheidenheit und tiefen Gottesverbundenheit werde Papst Franziskus Impulse setzen, sagt der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck. Eine Hauptaufgabe sei, die Kirchen vor Ort wirklich ernst zu nehmen.

  • Papst Franziskus könnte "wieder eine Frische" in die Kirche bringen (picture alliance / dpa / Enrique Garcia Medina)

    Papst Franziskus könnte "wieder eine Frische" in die Kirche bringen

    "Wir sind Kirche"-Sprecher glaubt aber nicht an schnelle Liberalisierung

    Von Benedikt XVI. sei ein "Pontifikat von theologischer Enge" betrieben worden, kritisiert der Sprecher der Reformbewegung "Wir sind Kirche", Christian Weisner. Er hoffe, dass sich das mit dem Jesuiten Franziskus ändert - "denn die Jesuiten sind eigentlich ein aufgeschlossener Orden".

  • Kein stürmisches Läuten der Mainzer Domglocken (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

    Kein stürmisches Läuten der Mainzer Domglocken

    Verhaltene Reaktionen auf Papstwahl im Erzbistum

    Freude, aber keine Euphorie - das ist die erste Reaktion vieler Menschen im katholischen Mainz angesichts des neuen Papstes aus Argentinien. Im liberal geführten Erzbistum läuteten die Domglocken deshalb wie gewohnt nur zur vollen Stunde.

  • Ein "pastoraler Papst", weniger ein Intellektueller (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

    Ein "pastoraler Papst", weniger ein Intellektueller

    Philosoph Kallscheuer bezweifelt, dass Franziskus die Kurienreform gelingen wird

    Für den Philosophen und Politikwissenschaftler Otto Kallscheuer ist mit Jorge Mario Bergoglio ein Gegenbild zu dessen Vorgänger Papst Benedikt XVI. gewählt worden. Ob Franziskus aber die Durchsetzungskraft für grundlegenden Reformen habe, sei fraglich.

  • Alois Glück: "Ein großes Hoffnungszeichen" (dpa / Michael Kappeler)

    Alois Glück: "Ein großes Hoffnungszeichen"

    ZdK-Präsident würdigt die Wahl von Franziskus zum neuen Papst

    Dass die Kardinäle sich so schnell auf einen neuen Papst geeinigt hätten, sei ein Zeichen für den Reformwillen der katholischen Kirche, findet der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück. Ein Signal sei auch, dass die Kirche nicht mehr so europazentriert sei.

  • Der neue Papst - ein "Mann der Praxis" (AP)

    Der neue Papst - ein "Mann der Praxis"

    Robert Zollitsch glaubt an die Durchsetzungskraft von Franziskus

    Trotz seiner 76 Jahre traue er Papst Franziskus ebenso viel Dynamik und Arbeitskraft zu wie einem Jüngeren, meint Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Auch erhofft er sich von Franziskus, der in Deutschland studiert hat, ein Verständnis für die Fragen der Ortskirchen.

  • Der erste Papst aus Lateinamerika

    Mit Glückwünschen und Appellen reagiert die Welt auf die Wahl von Papst Franziskus

    "Das erste Mal in der Geschichte haben wir einen lateinamerikanischen Papst, einen südamerikanischen Papst und einen Papst, dessen Muttersprache Spanisch ist." Der Begeisterung von Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos haben sich viele Gratulanten aus der ganzen Welt angeschlossen.

  • "Es ist gemeinsames Handeln angesagt" (AP)

    "Es ist gemeinsames Handeln angesagt"

    Präses der EKD-Synode fordert vom neuen Papst mehr Ökumene

    Die Grünen-Politikern Katrin Göring-Eckardt zeigt sich überrascht über das Ergebnis des Konklaves. Von Papst Franziskus und der gesamten katholischen Kirche wünscht sie sich eine engere Zusammenarbeit mit den Protestanten.

  • "Das wird auch den Jesuitenorden sehr prägen" (Deutschlandradio - Bettina Straub)

    "Das wird auch den Jesuitenorden sehr prägen"

    Pater Hagenkord: Als Jesuit war ich relativ geschockt

    Der Leiter des deutschsprachigen Programms von Radio Vatikan, Pater Bernd Hagenkord, hat die Wahl des neuen Papstes nicht nur mit Begeisterung aufgenommen. "Wir freuen uns natürlich, dass ein Ordensmitbruder Papst geworden ist, aber die Rolle haben wir eigentlich nie für uns gesehen", sagte er. Für den Jesuitenorden sei das etwas völlig Neues.

  • Der Überraschungspapst aus Argentinien (picture alliance / dpa / Osservatore Romano)

    Der Überraschungspapst aus Argentinien

    Franziskus gilt als "Kardinal der Armen"

    Mit Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien hatte fast keiner gerechnet. Der Erzbischof von Buenos Aires wurde im fünften Wahlgang zum Papst gewählt. In seiner Heimat Argentinien prangerte er Korruption und soziale Ungerechtigkeit an. Kritiker werfen ihm aber auch eine zu große Nähe zur Militärdiktatur der 70er und 80er Jahre vor.

  • "Es ist gut, dass es nicht wieder ein Europäer ist" (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

    "Es ist gut, dass es nicht wieder ein Europäer ist"

    Wolfgang Thierse: Der neue Papst kann nicht schlagartig alles ändern

    Dass nicht alle Welt Wunder von einem neuen Papst erwartet, wünscht sich Wolfgang Thierse (SPD), Vizepräsident des Bundestages und Mitglied im Zentralrat der Katholiken ist. Eine so alte Institution wie die Kirche "lässt sich nur sehr langsam verändern", so Thierse.

  • "Die Wahrheit gibt sich zu erkennen" (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

    "Die Wahrheit gibt sich zu erkennen"

    Literaturwissenschaftler zur Zeichentheorie der Papstwahl

    Auf das "Geschäft" mit Symbolen "versteht sich die Kirche besser als jede andere Institution", sagt der Literaturwissenschaftler Jochen Hörsich. Die alten visuellen Zeichen und Rituale bei der Papstwahl seien Ausdruck der Offenbarung, der "nackten Wahrheit".

  • Der Name als Programm (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

    Der Name als Programm

    Bischof von Trier: Franziskus steht für Zuwendung zu den Armen

    "Die Namensgebung ist natürlich ein starkes Signal", meint Stephan Ackermann, Bischof von Trier, denn Franziskus habe in einer kritischen Zeit der Kirche gelebt. Die Tatsache, dass er sich mit seinem Namen nicht in die Reihe mit anderen Päpsten stelle, sei eine Besonderheit.

  • "Die katholische Kirche hat einen Sinn für Show" (picture alliance / dpa / Horst Ossinger)

    "Die katholische Kirche hat einen Sinn für Show"

    Der Regisseur Schrewe über die Inszenierung des Konklaves

    Die Papstwahl beeindruckt mit ihren Ritualen und Regeln nicht nur Gläubige. Das Warten auf den weißen Rauch fasziniert auch Filmschaffende wie den Regisseur Christoph Schrewe. In seinem Film "Das Konklave" inszenierte er die Papstwahl von Pius II. im Jahr 1458.

  • Dialog mit Islam und Judentum (AP)

    Dialog mit Islam und Judentum

    Serie: Baustelle Kirche - Herausforderungen für einen neuen Papst (Teil 3)

    Unter dem Pontifikat von Benedikt XVI. hat sich gezeigt, wie fragil die Beziehungen der katholischen Kirche zum Islam und zum Judentum sind. Die Regensburger Rede Benedikts führte zu Unruhen in der islamischen, die Rehabilitierung des Holocaustleugners Williamson zu Protesten in der jüdischen Welt.

  • Hoffen auf einen "saarländischen" Papst (dpa / picture alliance / Sebastiao Moreira)

    Hoffen auf einen "saarländischen" Papst

    Odilo Scherer, der Ort Theley und die Wahl eines neuen Oberhaupts der Katholischen Kirche

    Wenn nach der Konklave in Rom der weiße Rauch aufsteigt, dann könnte der neue Papst Odilo Scherer heißen. Der brasilianische Erzbischof hat - wie sein Nachname verrät - deutsche Wurzeln. Seine Familie kam aus dem saarländischen Theley nach Sao Paulo.

  • Das Konklave (AP)

    Das Konklave

    Die Kardinäle entscheiden über den Nachfolger von Benedikt XVI.

    Wer wird Nachfolger Benedikts XVI.? Wer wählt den neuen Papst - und wie? Und wer sind die aussichtsreichsten Kandidaten? Hier gibt es die Fakten und Kandidaten.

  • Vom Umgang der Kirche mit der Moderne (picture alliance / dpa - Uwe Anspach)

    Vom Umgang der Kirche mit der Moderne

    Serie: Baustelle Kirche - Herausforderungen für einen neuen Papst (Teil 2)

    Das künftige Kirchenoberhaupt steht vor einer existenziellen Frage für die Katholiken: Wie hält es die Kirche mit der Autonomie des Individuums? Der neue Papst muss klären, wie der Vatikan zu modernen Lebensentwürfen steht.

  • Probleme der katholischen Kirche sind "absolute Überforderung für das Papsttum"

    Einen Tag vor Beginn des Konklaves

    Das neue Kirchenoberhaupt könne nur mit einem Team die nötige grundlegende Reform der Kirche mit angehen, sagt der Theologieprofessor Hubert Wolf. Der neue Papst müsse kritisch schauen, welche Aufgaben er selbst schaffe, und den Rest abgeben.

  • Innerkatholische Reformbaustellen (picture alliance / dpa)

    Innerkatholische Reformbaustellen

    Serie: Baustelle Kirche - Herausforderungen für einen neuen Papst (Teil 1)

    Benachteiligung von Frauen, Priestermangel, unzeitgemäße Sexualmoral: Viele Katholiken sind unzufrieden mit dem Zustand ihrer Kirche. Doch Reformen bleiben bislang aus.

  • Wer folgt auf Benedikt XVI.?

    Die fünf Top-Favoriten für das Konklave

    Wer macht das Rennen? Ein pastoraler Deutsch-Brasilianer, ein intellektueller Kanadier oder der telegene Kulturminister im Vatikan? Die Vorbereitungen für die Wahl eines neuen Papstes laufen auf Hochtouren. Wir stellen die fünf aussichtsreichsten Kandidaten vor.

  • Hinter verschlossenen Türen (AP)

    Hinter verschlossenen Türen

    Die Geschichte des Konklaves

    Es gab peinliche Pannen, Bestechung und sogar Todesfälle: Bei der Papstwahl kam es in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder zu kuriosen oder gefährlichen Begebenheiten. Ein Blick zurück auf die Geschichte des Konklaves.

  • "Ein hörender Papst" (AP)

    "Ein hörender Papst"

    Was junge Katholiken vom künftigen Kirchenoberhaupt erwarten

    Welche Eigenschaften sollte der neue Papst besitzen? Und wie muss sich die Kirche in Zukunft verändern? Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Dirk Tänzler.

  • Die Reise nach Rom (Lutz R. Nehk)

    Die Reise nach Rom

    Die Anwärter auf den Heiligen Stuhl

    Am 12. März beginnt in Rom die Wahl des neuen Papstes. 115 Kardinäle stimmen darüber ab, wer die Nachfolge von Benedikt XVI. antreten wird. Ob ein Papst aus Lateinamerika oder Afrika: Klar ist, es braucht eine starke Führungspersönlichkeit, um die katholische Kirche aus der Krise zu führen.

  • Papstwahl beginnt am Dienstag (AP)

    Papstwahl beginnt am Dienstag

    115 Kardinäle wählen Nachfolger von Benedikt XVI.

    Das Warten hat ein Ende: Am 12. März beginnen die Kardinäle mit der Wahl des neuen Papstes. Der Vatikan rechnet damit, dass bis Ostern ein Nachfolger für Benedikt XVI. feststeht.

  • Der Papst im Ruhestand (dpa / picture alliance / L'osservatore Romano)

    Der Papst im Ruhestand

    Joseph Ratzinger dürfte sich leicht von der Macht verabschieden

    Die Welt wird sich noch wundern, wie selbstverständlich dieser Ex-Papst genau das tut, was er angekündigt hat: aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden, lesen und schreiben, beten, spazieren gehen, auf den Tod warten, kommentiert Jan Ross von der "Zeit".

  • Rücktritt Benedikts ist "ein Stück der Entmystifizierung dieses Amtes" (AP)

    Rücktritt Benedikts ist "ein Stück der Entmystifizierung dieses Amtes"

    Donum-Vitae-Vorsitzende spricht sich für nichteuropäischen Nachfolger Benedikts aus

    Rita Waschbüsch vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Vorsitzende von Donum Vitae. bewundert den Mut von Benedikt XVI., als Papst zurückzutreten. Die Entscheidung sei kirchengeschichtlich bedeutend und zugleich "ein Stück der Entmystifizierung dieses Amtes".

  • Bilanz eines Pontifikats

    Wohin hat Benedikt XVI. die katholische Kirche geführt?

    Sieben Jahre, zehn Monate und neun Tage war Benedikt XVI. Papst der 265. Petrusnachfolger der Kirchengeschichte. Mehr als 30 Jahre hat Joseph Ratzinger die Geschicke der katholischen Weltkirche geprägt, als Theologe, Bischof, Leiter der Glaubenskongregation und schließlich als Kirchenoberhaupt. Was ist ihm gelungen, wo liegen Versäumnisse?

  • Papst hat weitere ökumenische Annäherung "nicht möglich gemacht" (AP)

    Papst hat weitere ökumenische Annäherung "nicht möglich gemacht"

    EKD-Ratsvorsitzender bezeichnet Papst Benedikts Sicht der Kirchen der Reformation als verletzend

    Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), zeigt sich enttäuscht darüber, dass Papst Benedikt wenig zur ökumenischen Annäherung beigetragen und stattdessen die reformierten Kirchen teilweise brüskiert habe. Trotzdem respektiere er die Gelehrsamkeit des scheidenden Pontifex.

  • Frauen sollen nicht nur "Altarraum mit Blumen" schmücken (picture alliance / dpa)

    Frauen sollen nicht nur "Altarraum mit Blumen" schmücken

    CDU-Politikerin Klöckner über die katholische Kirche nach Benedikt XVI.

    Julia Klöckner wünscht von der katholischen Kirche nach Papst Benedikt XVI. eine stärkere Öffnung in gesellschaftlichen Fragen. Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin sprach sich für eine stärkere Mitsprache von Frauen und einen neuen Umgang mit Homosexualität aus.