Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin, 26. Oktober, 10.00 Uhr Ida Jauch riskierte für Hans Rosenthal ihr Leben, jetzt wird sie posthum geehrt

Feierstunde zu Ehren der „Gerechten unter den Völkern“

Moderator Hans Rosenthal (imago/teutopress)
Moderator Hans Rosenthal in einer deutschen TV-Sendung im September1983 (imago/teutopress)

Die israelische Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem verleiht Ida Jauch posthum die Auszeichnung "Gerechte unter den Völkern". Ida Jauch versteckte Hans Rosenthal ab 1943 vor dem NS-Terror.

Der später so erfolgreiche Moderator hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine gesamte Familie im Holocaust verloren. Am 26. Oktober wird an die selbstlose und riskante Hilfe der Berlinerin erinnert. Die Israelische Botschaft in Berlin lädt zu einer Feierstunde mit Angehörigen von Ida Jauch und Hans Rosenthal in das Berliner Funkhaus von Deutschlandradio ein.

Hans Rosenthal (1925-1987) prägte mehrere Jahrzehnte wie kaum ein anderer die Radio- und Fernseh-Unterhaltung in Deutschland. Im ehemaligen RIAS-Funkhaus, dort wo heute mit Deutschlandradio Kultur das "Feuilleton im Radio" entsteht, moderierte Rosenthal unzählige Rate- und Unterhaltungssendungen. "Das klingende Sonntagsrätsel", Rosenthals erfolgreichste Radiosendung, ist mittlerweile 50 Jahre alt und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.

Feierstunde zu Ehren der "Gerechten unter den Völkern" Ida Jauch
Montag, 26. Oktober, 10.00 Uhr
Deutschlandradio-Funkhaus, Raum Dresden
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin

Nach der Begrüßung durch Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul wird der Gesandte des Staates Israel, Avraham Nir-Feldklein, die Yad Vashem-Medaille und Urkunde an Manfred Jahn als Vertreter der Familie der Geehrten überreichen. Die Laudatio im Namen der Botschaft des Staates Israel hält Sandra Witte. Zu den weiteren Rednern gehört unter anderem Gert Rosenthal, Rechtsanwalt und Sohn des Moderators. Deutschlandradio Kultur berichtet in der Sendung "Studio 9" ab 17.07 Uhr von der Veranstaltung.

Anmeldungen sind bis zum 23. Oktober unter press3@berlin.mfa.gov.il möglich.

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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