Die Schätze der Skythen

Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau

Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt ab heute die Ausstellung "Im Zeichen des Goldenen Greifen - Königsgräber der Skythen". Rund 6000 Objekte vermitteln ein Bild der Geschichte und Kultur des Reitervolkes, das ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. in der eurasischen Steppe lebte.

Viele der Ausstellungsstücke wurden bei Ausgrabungen entdeckt, die das Deutsche Archäologische Institut (DAI) Berlin und die Staatliche Eremitage St. Petersburg gemeinsam unternahmen. Die Ausstellung ist ein internationales Projekt, an dem neben Deutschland auch Museen und Institutionen aus dem Iran, Kasachstan, Rumänien, Russland, der Ukraine und Ungarn beteiligt sind. Viele Leihgaben waren noch nie in Deutschland zu sehen.

Der Kurator der Ausstellung, Hermann Parzinger, hob im Vorfeld hervor, zwar habe es bereits in den 80er und 90er Jahren Skythen-Ausstellungen gegeben, erstmals werde jedoch die ganze Welt dieser Reiternomaden präsentiert. Es gehe in der Schau nicht nur um die zahlreichen Goldschätze, sondern auch um die Totenrituale, die das Volk für seine Führerschicht betrieben habe. (Kultur heute - Die Skythen - Krieger oder Kulturmenschen?)

Die Ursprünge der Skythen und ihrer Kultur führt weit nach Osten, bis nach Mittelasien, Südsibirien und an die nördliche Peripherie Chinas. (Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften - Im Zeichen des goldenen Greifen)

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:23 Uhr