• Überblick über dem Morast (Meteorologisk Institutt)

    Überblick über dem Morast

    Nasa-Flugzeug hat Messkampagnen in Alaska begonnen

    In den gefrorenen Böden der Polarregionen sind ungeheure Mengen an Kohlenstoff gespeichert. Was genau allerdings in der Arktis vor sich geht, ist bis heute unbekannt, denn sie ist eine der unzugänglichsten Regionen der Welt. Deshalb setzen amerikanische Forscher jetzt auf kontinuierliche Messkampagnen per Flugzeug.

  • CDU-Europapolitiker Florenz: Der Name Kyoto ist verbrannt (karl-heinz-florenz.de)

    CDU-Europapolitiker Florenz: Der Name Kyoto ist verbrannt

    EU-Parlamentarier über das Ringen um einen neuen Klimavertrag in Doha

    Ein großer Teil der Europäer habe schon finanzielle Zusagen gemacht, die Amerikaner bewegten sich und auch der Austausch mit den Chinesen sei positiv, fasst Karl-Heinz Florenz, Mitglied im Umweltausschuss des Europaparlaments, die bisherigen Ergebnisse der Klimakonferenz in Doha zusammen.

  • "Hurra! Wir haben das erste AKW eingeweiht" (picture alliance / dpa)

    "Hurra! Wir haben das erste AKW eingeweiht"

    Ausgerechnet Polen richtet 2013 die Weltklimakonferenz aus

    An Polens Bergbau- und Kohleindustrie hängen Zehnttausende Jobs. Neue Energien sind deshalb leidlich unpopulär. Gleichzeitig plant die Regierung den Bau zweier Atomkraftwerke, das wiederum gegen den Bürgerwillen - und als das Land, das 2013 die Weltklimakonferenz ausrichtet.

  • Böll-Stiftung: Doha 2012 wird nicht scheitern (AP)

    Böll-Stiftung: Doha 2012 wird nicht scheitern

    Referentin für Internationale Umweltpolitik rechnet mit zweiter Kyoto-Verpflichtungsperiode

    Die Referentin für Internationale Umweltpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung, Lili Fuhr, rechnet damit, dass die Klimakonferenz in zu konkreten Ergebnissen führen wird. Sie gehe davon aus, dass das sogenannte Doha-Paket bis Samstagabend vereinbart werde.

  • Wenn Menschen zu Göttern werden (AP)

    Wenn Menschen zu Göttern werden

    Geo-Engineering soll den Klimawandel aufhalten

    Wir können den Klimawandel aufhalten, indem wir das Klima manipulieren, meinen manche Forscher. Algen, die CO2 fressen, Spiegel, die das Sonnenlicht reflektieren, künstliche Vulkanausbrüche - kein Konzept scheint zu weit hergeholt.

  • Zwischen ehrgeizigen Zielen und dreckiger Luft (Christian Charisius/dpa)

    Zwischen ehrgeizigen Zielen und dreckiger Luft

    Das Schwellenland Indien und der Klimawandel

    Indien ist ein wichtiger Verhandlungsteilnehmer in Doha, denn es stößt die drittgrößte Menge an CO2 aus. Doch Wachstum auf Kosten von Umwelt und Klima es sich nicht länger leisten: die Situation ist in Städten wie Neu Delhi schon heute grenzwertig. Die Regierung hat auf die Probleme mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen reagiert.

  • UN-Klimagipfel: Anzeichen einer Einigung (dpa)

    UN-Klimagipfel: Anzeichen einer Einigung

    Am Freitag geht das Treffen zu Ende

    Morgen ist zumindest offiziell der letzte Verhandlungstag der UN-Klimakonferenz in Doha. Der Bundesumweltminister kam gestern Abend im Mittleren Osten an. Seine Stimmung war nicht gerade berauschend und optimistisch - doch Doha könnte zu einem Teilerfolg werden.

  • Wann liefert Obama? (picture alliance / dpa)

    Wann liefert Obama?

    Die USA auf dem Weltklimagipfel in Doha

    Bisher galten die USA als Bremser im Bemühen um einen weltweiten Klimaschutz. Wie wichtig er für kommende Generationen sei, hatte Barack Obama allerdings nach seiner Wiederwahl betont. Und tatsächlich scheint sich diesbezüglich in Doha etwas zu bewegen.

  • Aufflammen eines "Ost-West-Konflikts" in Doha

    Emissionsrechte osteuropäischer Staaten könnten Klimaschutz torpedieren

    Ost gegen West - auf dem Klimagipfel klingen alte Frontstellungen an. Der Grund: Osteuropäische Staaten haben in den 90er-Jahren haufenweise Emissionsrechte erhalten, sie aber nicht nutzen können. Sollten sie diese nun doch noch verwerten, würde das einen großen Teil der Anstrengungen für den Klimaschutz zunichte machen.

  • Töpfer: Deutschland und die EU müssen Lösungswege aufzeigen (picture alliance / dpa / Markus Scholz)

    Töpfer: Deutschland und die EU müssen Lösungswege aufzeigen

    Ex-Bundesumweltmister über die Klimakonferenz in Doha

    Die bisherigen Verhandlungen zum Klimaschutz in Doha sind ernüchternd. Es müsse mehr passieren, damit man dieses Zweigradziel nicht als historische Reminiszenz, sondern als nach wie vor zum Handeln aufrufendes Ziel ansieht, sagt der frühere Umweltminister Klaus Töpfer.

  • Ringen um Weichenstellungen (picture alliance / dpa)

    Ringen um Weichenstellungen

    Die Positionen beim Weltklimagipfel in Doha

    Der Klimagipfel von Doha wird wohl keinen Durchbruch bringen. Trotzdem stehen wichtige Weichenstellungen an. Eine Einigung auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls wäre das mindeste, was erreicht werden soll. Darüber verhandeln jetzt die Minister.

  • Emissions-Weltmeister in der Kritik (picture alliance / dpa - How Hwee Young)

    Emissions-Weltmeister in der Kritik

    Forscher des Globalen Kohlenstoff-Projekts kritisieren Chinas fehlende Umweltpolitik

    Die Wissenschaftler, die im globalen Kohlenstoffprojekt zusammengeschlossen sind, haben aktuelle Zahlen zu den weltweiten CO2-Emissionen vorgelegt. Demnach wird der Kohlendioxid-Ausstoß noch jahrelang steigen - vor allem wegen eines Landes.

  • Keine großen Sieger, aber kleine Fortschritte (Stock.XCHNG / Steve Ford Elliott)

    Keine großen Sieger, aber kleine Fortschritte

    Umweltorganisationen präsentieren Klimaschutzindex in Doha

    Im Rahmen der Klimakonferenz in Doha haben Germanwatch und Climate Action Network ihren aktuellen Klimaschutzindex präsentiert - mit ernüchternden Ergebnissen. Wirkliche Sieger gibt es nicht, wenn auch kleine Fortschritte in der Klimapolitik.

  • Altmaier erwartet "keine großen Durchbrüche" von der Klimakonferenz (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

    Altmaier erwartet "keine großen Durchbrüche" von der Klimakonferenz

    Umweltminister befürchtet, dass die Welt beim Klimaschutz zu langsam Fortschritte macht

    Er sei "ernüchtert" von den bisherigen Verhandlungen in Doha zum Klimaschutz, sagt Bundesumweltminister Peter Altmaier. In großen Ländern wie China und den USA gebe es derzeit nicht genügend Handlungsspielraum für Maßnahmen gegen den hohen CO2-Ausstoß.

  • Unglaubwürdig in Doha (picture alliance / dpa)

    Unglaubwürdig in Doha

    Die EU bleibt voraussichtlich bei unambitionierten Emmissionsvorgaben auf der Klimakonferenz in Katar

    Wenn es tatsächlich gelingen sollte, hier in Doha das Kyoto-Protokoll zu verlängern, wäre dies allenfalls ein kleiner Erfolg: Nur wenige Staaten wollen noch mitmachen und die, die dabei bleiben, nehmen sich zu wenig vor - die Europäische Union ist leider ein ansteckendes Beispiel.

  • Konferenz der Klimawandelskeptiker (picture alliance / dpa - How Hwee Young)

    Konferenz der Klimawandelskeptiker

    In München beginnt eine Konkurrenzveranstaltung zum Gipfel in Doha

    Immer wieder werden auch Zweifel an der Klimaerwärmung laut. Die Skeptiker des Klimawandels treffen sich derzeit in München. Wissenschaftsjournalist Volker Mrasek erklärt, welche Annahmen Konsens sind unter Forschern und welche Fragen noch offen sind.

  • Umweltfreundlicher Ölstaat? (dpa)

    Umweltfreundlicher Ölstaat?

    Katar und der Klimaschutz

    Das erdgasreiche Golf-Emirat Katar kommt einem nicht in den Sinn, wenn es um besonders klimafreundliche Staaten geht. Dennoch ist die Halbinsel im Persischen Golf Gastgeber des diesjährigen Klimagipfels. Das verpflichtet: Das Land will sich in Sachen CO2-Einsparung wesentlich verbessern.

  • Überflutung von unten (picture alliance / dpa - Hinrich Bäsemann)

    Überflutung von unten

    Steigender Meeresspiegel treibt küstennahes Grundwasser empor

    Dass der Meeresspiegel steigen wird und sich die Küstenlandschaften weltweit darauf vorbereiten müssen, ist kein Geheimnis mehr. Doch Forscher aus Honolulu zeigen in einer Studie, dass die überfluteten Gebiete viel größer sein könnten als bisher angenommen.

  • Streit um die Klimafinanzierung (dpa)

    Streit um die Klimafinanzierung

    Doha-Teilnehmer debattieren Finanzierung des globalen Klimaschutzes

    Ab 2020 sollen die Entwicklungs- und Schwellenländer von den Industrieländern jährlich bis zu 100 Milliarden US-Dollar für den Klimaschutz bekommen. Doch für die Übergangszeit ab 2013 ringen die Teilnehmer der Doha-Konferenz um eine konkrete Regelung.

  • Prima Klima für Mieter (AP)

    Prima Klima für Mieter

    Serie, Teil 3: Klimaschutz zum Selbermachen

    Richtiges Heizen und Lüften sind wichtig, um ein angenehmes warmes Innenraumklima zu schaffen und die Entwicklung von Schimmel zu vermeiden. Das gilt auch und erst recht in modernisierten Wohnungen, die durch Wärmedämmung und dichte Fenstern Energie sparen.

  • Düstere Aussichten in Doha (AP)

    Düstere Aussichten in Doha

    Die Zukunft des Kyoto-Protokolls

    Ende 2012 laufen die bindenden Verpflichtungen zur CO2-Einsparung aus, die im Kyoto-Protokoll 1997 festgeschrieben wurden. Ab 2013 soll es eine zweite Verpflichtungsperiode geben. Doch wer will sich darauf einlassen, und welche Staaten steigen aus?

  • Am Arbeitsplatz an die Umwelt denken (Stock.XCHNG / Teak Sato)

    Am Arbeitsplatz an die Umwelt denken

    Teil 3 der Serie Klimaschutz zum Selbermachen

    In vielen Unternehmen ist das Thema längst angekommen: Computertechnik, die klimafreundlich ist und den Geldbeutel schont. Aber auch im heimischen Arbeitszimmer lässt sich der Stromverbrauch mit ein paar Tricks erheblich senken.

  • Kiefernkiller unterwegs (AP)

    Kiefernkiller unterwegs

    Borkenkäfer-Plage in Nordamerika sorgt für Waldsterben

    In der kanadischen Provinz British Columbia zerstört eine Borkenkäferart in großem Stil Bäume. Etwa 170.000 Quadratkilometer Wald sind dem Bergkiefernkäfer bereits zum Opfer gefallen. Fachleute sprechen von der vielleicht größten ökologischen Störung der Neuzeit.

  • Forscher: Permafrost hat großen Einfluss auf Treibhauseffekt (dpa / picture alliance / Hinrich Bäsemann)

    Forscher: Permafrost hat großen Einfluss auf Treibhauseffekt

    Alfred-Wegner-Institut stellt Forschungsergebnisse vor

    Das Auftauen der Permafrostböden setzt die Treibhausgase Kohlenstoff und Methan frei. In sehr großen Mengen, wie der Permafrostforscher und Geomorphologe Hugues Lantuit vom Alfred-Wegener-Institut für Meeres- und Polarforschung beschreibt.

  • Ärmere Länder besonders betroffen (AP)

    Ärmere Länder besonders betroffen

    Germanwatch stellt Klima-Risikio-Index vor

    Entwicklungs- und Schwellenländer leiden stärker unter den Folgen des Klimawandels. Laut einer Studie der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch waren 2011 Thailand, Kambodscha und Pakistan von Überschwemmungen und Stürmen besonders betroffen.

  • Umweltschonend ans Urlaubsziel (AP)

    Umweltschonend ans Urlaubsziel

    Teil 1 der Serie "Klimaschutz zum Selbermachen"

    Fünf Prozent aller weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen durch Urlaubsreisen. Das schätzt zumindest die Welttourismusorganisation. Dabei können Reisende auch umweltschonend zu ihren Zielen gelangen - selbst dann, wenn diese weiter weg liegen.

  • Das Zwei-Grad-Ziel ist "kaum noch erreichbar" (picture alliance / dpa)

    Das Zwei-Grad-Ziel ist "kaum noch erreichbar"

    Politologe fordert Umdenken bei der Klimapolitik

    "Politisch ist es unrealistisch, ein Ziel zu verfolgen, was als nicht mehr erreichbar gilt", sagt Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Hinblick auf das Zwei-Grad-Ziel und die UN-Klimakonferenz in Doha. Man müsse den "Umstieg schaffen von den ganz großen politischen Zielen auf globaler Ebene" hin zu konkreteren, sektoralen Abkommen.

  • Zerfressene Schalen (Monika Seynsche)

    Zerfressene Schalen

    Versauerung des Südozeans macht Meeresschnecken zu schaffen

    In der Schottischen See haben Wissenschaftler des Britischen Antarktisdienstes Bedingungen gefunden, wie sie für die Weltmeere erst in rund 90 Jahren erwartet werden. In der aktuellen Ausgabe von "Nature Geoscience" berichten sie über ihre Entdeckung.

  • Green Britannia (dpa / picture alliance / Julien Warnand)

    Green Britannia

    Das Vereinigte Königreich feilt an einem neuen Energiekonzept

    Großbritannien will sich als Vorreiter im Klimaschutz präsentieren. Selbstbewusst nennt Premierminister Cameron sein Kabinett die "grünste britische Regierung aller Zeiten", ein neues Energiegesetz soll das beweisen. Die Umweltschützer auf der Insel sind von den Plänen mäßig begeistert.

  • "Es wird Klimaflüchtlinge geben" (picture alliance / dpa / Carsten Rehder)

    "Es wird Klimaflüchtlinge geben"

    Umweltaktivist Arved Fuchs warnt vor irreversiblen Klimaschäden in der Arktis

    Vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz in Doha hat der Publizist und Umweltaktivist Arved Fuchs vor irreversiblen Schäden durch den Klimawandel gewarnt. Es gehe um Folgen von enormer politischer Brisanz, nach wie vor würden die Auswirkungen des Klimawandels unterschätzt.

  • Chef des Bundesumweltamtes fordert höhere CO2-Reduktion (AP)

    Chef des Bundesumweltamtes fordert höhere CO2-Reduktion

    Jochen Flasbarth sieht Deutschland als Vorbild für die EU

    Angesichts dramatischer Prognosen zum Weltklima hält Jochen Flasbarth eine CO2-Reduktion um 20 Prozent in der EU bis 2020 für zu wenig ambitioniert. Er plädiert für 30 Prozent. Dass dadurch Industrie-Arbeitsplätze verloren gingen, weist Flasbarth als "Märchen" zurück - Klimaschutz schaffe Stellen.

  • Protokoll des Scheiterns (picture alliance / dpa - How Hwee Young)

    Protokoll des Scheiterns

    Klimaschutz 15 Jahre nach Kyoto

    Am 11. Dezember 1997 wurde es unterzeichnet, 2005 trat es in Kraft: das Kyoto-Protokoll, der erste rechtsverbindliche Klimaschutzvertrag der Staatengemeinschaft. Er läuft dieses Jahr aus und obwohl den entwickelten Nationen auch nicht allzu viel abverlangt wurde, werden seine Ziele wohl nicht erreicht werden.

  • Kommunale Klimabilanz ernüchternd (AP)

    Kommunale Klimabilanz ernüchternd

    Auch Städte-Bündnisse können den Karren nicht aus dem Dreck ziehen

    Die Staaten der Welt tun sich schwer, einen Nachfolgevertrag für das demnächst auslaufende Kyoto-Protokoll zu formulieren. Doch auch die mit viel Getrommel angetretenen kommunalen Klima-Bündnisse scheinen keine Alternative zu Einigung auf Staatsebene zu sein. Die Klimabilanz etwa eines deutschen Musterknaben fällt ernüchternd aus.

  • "Europäer müssen beim Klimaschutz vorangehen" (picture alliance / dpa / Martin Schutt)

    "Europäer müssen beim Klimaschutz vorangehen"

    Bundesumweltminister Peter Altmaier zur UN-Klimakonferenz in Doha

    Im Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen in Doha betonte Bundesumweltminister Peter Altmaier, dass ein Erfolg der Konferenz zu einem wesentlichen Teil von den Europäern abhinge. Sie müssten Druck auf andere erzeugen und dafür sorgen, dass die weltweite Klimaschutzdebatte weitergehe.

  • Energiewende sollte "Leuchtturm-Thema unserer Außenbeziehungen" sein (AP)

    Energiewende sollte "Leuchtturm-Thema unserer Außenbeziehungen" sein

    Politikwissenschaftler Dirk Messmer zur deutschen Klimapolitik vor den UN-Klimaverhandlungen in Doha

    Deutschland sollte das Thema Energiewende ins Zentrum seiner Außenbeziehungen stellen, rät Professor Dirk Messmer im Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen in Doha. Messmer leitet das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik und berät die Bundesregierung in Umweltfragen.

  • Ehrgeiziges Projekt oder Alibi-Veranstaltung? (AP)

    Ehrgeiziges Projekt oder Alibi-Veranstaltung?

    Der Klimagipfel von Doha und das Zwei-Grad-Ziel

    Bis 2015 soll ein weltumspannendes Abkommen für den Klimaschutz entstehen, dass spätestens 2020 in Kraft treten soll. Die Grundlage dafür wollen Vertreter von 194 Nationen in den nächsten zwei Wochen auf dem Klimagipfel von Doha liefern. Doch im Vorfeld überwiegen die skeptischen Stimmen.

  • Vor dem Gipfel in Doha (AP)

    Vor dem Gipfel in Doha

    UN-Bericht diagnostiziert großes Defizit bei der Einsparung von Treibhausgasen

    Am Montag beginnt in Doha, Katar, der 18. UN-Weltklimagipfel. Es geht mal wieder um die Frage: Werden sich die Staaten endlich zu stärkeren Reduktionen ihrer Emissionen durchringen können? Das Kyoto-Klimaschutzprotokoll läuft Ende des Jahres aus. Danach gelten fürs erste nur noch freiwillige Minderungsziele, die sich die Staaten selbst setzen.

  • Protokoll des Scheiterns

    Klimaschutz 15 Jahre nach Kyoto

    Am 11. Dezember 1997 wurde es unterzeichnet, 2005 trat es in Kraft: das Kyoto-Protokoll, der erste rechtsverbindliche Klimaschutzvertrag der Staatengemeinschaft. Er läuft dieses Jahr aus und obwohl den entwickelten Nationen auch nicht allzu viel abverlangt wurde, werden seine Ziele wohl nicht erreicht werden.

  • "Wir müssen alles dafür tun, dass wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen" (AP)

    "Wir müssen alles dafür tun, dass wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen"

    SPD-EU-Politiker fordert ambitioniertes Vorgehen bei der Klimapolitik

    Auf dem UN-Klimagipfel in Doha müsse die EU ihre Klimaziele engagiert vertreten, sagt Matthias Groote (SPD). Der Klimawandel lasse sich nur global bekämpfen, so der EU-Umweltpolitiker. Die EU müsse deshalb dafür sorgen, dass ihr "schärfstes Instrument, der Emissionshandel, vernünftig funktioniert".

  • EU-Klimakommissarin: Jetzt muss Obama mehr Klimaschutz wagen (picture alliance / dpa / Nic Bothma)

    EU-Klimakommissarin: Jetzt muss Obama mehr Klimaschutz wagen

    Connie Hedegaard erhofft sich in den nächsten vier Jahren Bewegung bei Klimaverhandlungen

    Die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard erwartet von US-Präsident Barack Obama, dass er in seiner zweiten Amtszeit " mehr politisches Kapital in das Thema Klimawandel" einbringt. Zugleich warnt Europas oberste Klimaschützerin: In ihrer nationalen Energiepolitik dürften die USA nicht allein auf Schiefergas setzen.

  • Am Puls der Arktis (Stefanie Schramm)

    Am Puls der Arktis

    Meeresforscher erkunden die Folgen des Klimawandels

    Die Arktis gilt als wichtiges Frühwarnsystem für den Klimawandel: In den vergangenen 50 Jahren sind die Temperaturen dort doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. In diesem Jahr steht die Region unter besonderer Beobachtung: Das Meereis ist so stark geschmolzen wie noch nie.

  • Germanwatch fordert europäische Vorreiterrolle beim Klima (picture alliance / dpa - How Hwee Young)

    Germanwatch fordert europäische Vorreiterrolle beim Klima

    Sven Harmeling über Ziele für die nächste UN-Klimakonferenz

    In Bangkok wird zurzeit die UN-Klimakonferenz in Doha Ende des Jahres vorbereitet. Deutschland und Europa spielen dabei eine wichtige Rolle, sagt Sven Harmeling von Germanwatch. Die CO2-Emissionen müssten bis 2020 um 30 statt 20 Prozent sinken, fordert er - und sieht die deutsche Energiewende als weltweites Vorbild.

  • Grünes Handeln für den blauen Planeten

    Die Kontroversen rund um Green Economy und Rio+20

    "Für eine Zukunft, die zu wählen es wert ist": Diese Zukunft aufzuzeigen war eigentlich das Ziel der UN-Konferenz Rio+20, die 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro zu Ende ging. Viel Auswahl gibt es danach allerdings (noch?) nicht - denn großartige Ergebnisse hatte der Gipfel nicht zu bieten