• Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik (picture alliance / dpa / Horst Galuschka)

    Zehn Jahre Keupstraße"Hoffe, dass der Druck auf die Sicherheitsdienste zunimmt"

    Ende 2011 kam heraus, dass der Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße vor zehn Jahren vermutlich auf das Konto der Neonazi-Gruppe NSU geht. Die Gedenkfeiern zum Anschlag gehen heute zu Ende. Es sei dringend nötig, dass es mit dem Kölner Fest eine starke zivilgesellschaftliche Reaktion auf rassistisches Unwesen gebe, sagte der Erziehungswissenschaftler und Publizist Micha Brumlik im DLF.

  • Aufnahme von Andrea Voßhoff, graue halblange Haare, schwarzes Jacket, weißes Hemd, bunter Schal, bis zu Brust zu sehen, Aufnahme von schräg unten, im Hintergrund graue Sitzbänke des Bundestags (dpa/picture alliance/Maurizio Gambarini)

    Andrea Vosshoff in der Kritik "Datenschutzrechtlich falsch abgebogen"

    Die Personalie Andrea Voßhoff hat im politischen Berlin für Wirbel gesorgt. Die neue Bundesdatenschutzbeauftragte ist für Viele ein unbeschriebenes Blatt. Aus der Opposition kommt Kritik: Voßhoff habe "verfassungsproblematische Initiativen" unterstützt.

  • Jahrhundertprojekt Energiewende (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

    Jahrhundertprojekt Energiewende

    Ein eigenes Ministerium ist 2013 nötig

    Maßstab für den Erfolg der Energiewende ist in nächster Zeit der Ausbau des Leitungsnetzes. Doch der kommt kaum voran. Auch bei der Energieeffizienz wird Deutschland viel zu langsam besser. 2012 hat sich Bedarf für schnelle Entscheidungen aufgestaut - doch die werden im Wahljahr 2013 voraussichtlich ausbleiben, meint Georg Ehring.

  • "Zu keiner Zeit wurde Gorleben mit anderen Standorten verglichen" (AP)

    "Zu keiner Zeit wurde Gorleben mit anderen Standorten verglichen"

    SPD-Politikerin Vogt: Angela Merkel hat in Bezug auf ein alternatives Gutachten die Unwahrheit gesagt

    Die Obfrau im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt (SPD), wirft Angela Merkel vor, als Umweltministerin in den 90er-Jahren gelogen zu haben. Obwohl es nie einen Vergleich mit anderen Standorten gegeben habe, habe Merkel so getan, als habe ein Gutachten Gorleben als erste Wahl dargestellt, sagte Vogt.

  • "Strom muss bezahlbar bleiben" (ulrich-kelber.de)

    "Strom muss bezahlbar bleiben"

    SPD-Umweltexperte kritisiert Altmaiers Pläne zur Energiewende

    Der SPD-Umweltexperte Ulrich Kelber hat den 10-Punkte-Plan von Bundesumweltminister Altmaier (CDU) zur Energiewende kritisiert. Es werde nicht klar, wie die Kosten fair verteilt werden sollen. Bei einem Wahlsieg werde die SPD die Strompreis-Vergünstigungen für die Industrie wieder reduzieren.

  • Schlüsseland für die Energiewende (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

    Schlüsseland für die Energiewende

    Umweltminister Altmaier auf Sommertour in Niedersachsen

    Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hält Niedersachsen für das Schlüsselland, wenn es um die Energiewende geht. Er betonte, dass der Ausbau der erneuerbarer Energien stärker mit den Netzanschlüssen den Netzanschlüssen koordiniert werden soll, sagt Korrespondentin Susanne Schrammar.

  • Kürzung der Solarförderung (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

    Kürzung der Solarförderung

    Folgen für Verbraucher

    Wie genau die Solarförderung gekürzt wird, das wird noch der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat beraten. Doch informell gibt es offenbar einen Kompromiss: Die Kürzung um 20 bis 30 Prozent tritt wie geplant in Kraft, aber mit ein paar Änderungen. Sie betreffen mittelgroße Solaranlagen.

  • Energiewende: Neuer Skeptizismus (AP)

    Energiewende: Neuer Skeptizismus

    EU-Kommission legt Strategie zum Ausbau erneuerbare Energien vor

    Die Energiewende ist laut Agentur für erneuerbare Energien ein Jobmotor. Die EU-Kommission ist allerdings vom Potenzial, das in der Energiewende steckt, weniger überzeugt. Der zuständige EU-Komissar Günter Oettinger hat ein Strategiepapier zur Entwicklung des Marktes vorgestellt und war zurückhaltender.

  • Die Suche nach dem Endlager (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

    Die Suche nach dem Endlager

    Serie: Energiewende – woran hakt’s? Gorleben oder anderswo?

    Jahrzehntelang polarisierte das mögliche Endlager Gorleben Politiker und Anwohner. Erst jetzt scheint ein nationaler überparteilicher Konsens möglich. Bis Ende des Jahres soll ein Endlagersuchgesetz auf dem Tisch liegen, bis zum Sommer eine Einigung zwischen Bund und Ländern erzielt werden.

  • Streit um Gaskraftwerke (AP)

    Streit um Gaskraftwerke

    Serie: Energiewende – woran hakt’s? Sichere Versorgung unrentabel?

    In Süddeutschland sollen Gaskraftwerke mögliche Engpässe in der Energieversorgung abfedern. Bis zu fünf neue Gaskraftwerke will Bayern bauen lassen. Von einer Realisierung ist der Freistaat jedoch noch weit entfernt.

  • Einfluss von Bürgern auf Trassenverlauf (AP)

    Einfluss von Bürgern auf Trassenverlauf

    Verbraucher für oder gegen den Netzausbau

    Der Ausbau der Stromnetze wird neben den Netzbetreibern auch von Protesten der Bürgern verzögert, die sich gegen die Hochspannungsnetze und die Trassenführung wehren. Der genaue Trassenverlauf soll erst nach den Bürgerkonsultationen festgelegt werden.

  • Warnung vor der Energiekrise (Monika Seynsche)

    Warnung vor der Energiekrise

    Physik-Nobelpreisträger provoziert mit Plädoyer für möglichst billige Energieformen

    Wie Robert. B. Laughlin in seinem neuesten Buch schreibt, werden sich die Menschen immer für die billigste Energieform entscheiden, unabhängig von ihrer klimaschädlichen Wirkung. Für die nachfossile Zeit müssten daher neue, innovative Konzepte entwickelt werden, sagt der US-Forscher.

  • Polen will keine deutsche Einmischung in seine Energiepolitik (picture alliance / dpa - Patrick Pleul)

    Polen will keine deutsche Einmischung in seine Energiepolitik

    Nachbarland setzt auf Atomkraft und will beim Klimaschutz nicht vorangehen

    CO2-Reduktion nur nach einer globalen Vereinbarung und Einstieg in die Atomenergie: Polen ist nach den Worten seines Wirtschaftsministers Waldemar Pawlak gegen "ideologische und bürokratische Hemmnisse" in der Energiepolitik.

  • Gegen feste Einsparquoten (AP)

    Gegen feste Einsparquoten

    Entscheidung des EU-Parlaments zur Energie-Effizienzrichtlinie

    Die EU will bis zum Jahr 2020 europaweit die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent senken, den Anteil an erneuerbaren Energien um 20 Prozent steigern und die Energieeffizienz um 20 Prozent verbessern. Das EU-Parlament hält an diesen Zielen fest, die 27 Mitgliedsstaaten sollen aber abweichen dürfen von den für alle gleichen festen Quoten.

  • "Trotz der Energiewende haben wir die Lage im Griff" (AP)

    "Trotz der Energiewende haben wir die Lage im Griff"

    Chef der Bundesnetzagentur warnt aber davor, sich beim Netzausbau beruhigt zurückzulehnen

    Auch an den extrem kalten Tagen ist es zu keinem Blackout im deutschen Stromnetz gekommen. Der Härtetest werde dennoch erst in den nächsten zehn Jahren bestanden, wenn weitere Atomkraftwerke abgeschaltet würden, betont der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

  •  Vahrenholt nicht "als Klimaforscher ausgewiesen" (AP)

    Vahrenholt nicht "als Klimaforscher ausgewiesen"

    Deutsches Klima-Konsortium: Menschlicher Einfluss auf Erderwärmung längst belegt

    Der Vorsitzende des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK), Jochem Marotzke, hat die Kritik des RWE-Managers Fritz Vahrenholt an Prognosen zur Erderwärmung zurückgewiesen. Die Thesen aus dessen Buch "Die kalte Sonne" seien größtenteils nicht belegt oder längst widerlegt, sagte er.

  • Der RWE-Manager und Umweltexperte Fritz Vahrenholt hält die gängigen Prognosen für die Erderwärmung durch CO2 für maßlos übertrieben. Dem Weltklimarat warf Vahrenholt vor, die Vorhersagen für die Erderwärmung falsch zu berechnen.

  • Unternehmerverband: Deutschland braucht Energieminister (AP Archiv)

    Unternehmerverband: Deutschland braucht Energieminister

    Forderung nach "Projektmanagement" der Energiewende

    Nach Ansicht des Hauptgeschäftsführers des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Hans-Joachim Reck, müsse die Energiewende "politisch flankiert und begleitet werden". Er kritisiert die Vielfalt der institutionellen Zuständigkeiten.

  • Die Gretchenfrage dreht sich um den Energiepreis (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

    Die Gretchenfrage dreht sich um den Energiepreis

    Der Umweltminister, die Energiewende und die Stromkonzerne

    Der Umweltminister und Vertreter der Energiebranche haben sich in Berlin getroffen. Oft herrschte Einigkeit. Einer Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes wollte Norbert Röttgen aber nicht zustimmen.

  • Energiewende bis 2050 (AP)

    Energiewende bis 2050

    Klimafahrplan des EU-Energiekommissars Günther Oettinger

    EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat ehrgeizige Pläne vorgestellt. Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen um 80 Prozent sinken. Problematisch sind allerdings die unterschiedlichen Konzepte EU-Länder. Polen setzt auf Kohle, Frankreich auf Atomenergie, Deutschland steigt aus dieser aus.

  • "Atmosphäre wird von uns genutzt wie eine Mülldeponie" (AP)

    "Atmosphäre wird von uns genutzt wie eine Mülldeponie"

    Klimaforscher kritisiert Umgang mit CO2-Emission

    Wolfgang Lucht bemängelt, dass das Klimaproblem nicht als Zivilisationsaufgabe wahrgenommen werde. Im Hinblick auf die Klimakonferenz in Durban sagt der Klimaforscher des Potsdam-Instituts, dass die Zusagen zum Klimaschutz eine "höhere Verbindlichkeit" bekommen sollten.

  • Energiewende braucht Versorgungssicherheit (AP)

    Energiewende braucht Versorgungssicherheit

    EU-Vorschlag zur Beschleunigung des Ausbaus der Stromtrassen kommt zur richtigen Zeit

    Nicht einmal hundert Kilometer Hochspannungsleitungen konnten in Deutschland in den vergangenen Jahren neu gebaut werden - gebraucht werden über dreitausend. Die Initiative von EU-Kommissar Günter Oettinger, Bau und Planung zu beschleunigen, kommt vielleicht gerade noch rechtzeitig.

  • Gorleben plus (picture alliance / dpa - Wolfram Steinberg)

    Gorleben plus

    Expertengruppe legt Memorandum für die Suche nach atomarem Endlager vor

    Mehr als zweieinhalb Jahre hat sich eine Projektgruppe der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen mit der Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle beschäftigt. Nun liegen die Ergebnisse vor.

  • Déjà-vu nach dem Atomausstieg

    Déjà-vu nach dem Atomausstieg

    Geht der Anti-AKW-Bewegung wieder die Luft aus?

    Acht Atomkraftwerke sind schon vom Netz, der Atomausstieg ist längst beschlossene Sache. Nehmen die Proteste nun wieder ab? Schließlich ist der Anti-Atom-Bewegung nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss 2001 schon einmal die Luft ausgegangen.

  • Der Staub der Städte (AP)

    Der Staub der Städte

    Eine Zwischenbilanz der Umweltzonen in Deutschland

    Für bessere Luft setzen immer mehr deutsche Städte auf Umweltzonen. Dort dürfen nur Autos mit bestimmten Plaketten fahren. Doch Umweltzone ist nicht gleich Umweltzone: Je nach Stadt gelten verschiedene Beschränkungen.

  • Ausgebremst (picture alliance / dpa)

    Ausgebremst

    Hauptstadtpolitiker übt Kritik an E10

    Aus Sicht der FDP und der Grünen sei die Einführung von E10 gescheitert, berichtet Christel Blanke aus dem Hauptstadtstudio Berlin. In der Bundeshauptstadt würden Forderungen laut, der Umweltminister solle künftig stärker auf reinen Biodiesel setzen.

  • Die Niederlande drehen zögerlich am Rad (hydro.com)

    Die Niederlande drehen zögerlich am Rad

    Die halbherzige Umsetzung der EU-Energierichtlinie

    Die Niederländer wollen erneuerbare Energien fördern. Aber Kritikern zufolge tun sie das nur halbherzig und nicht konsequent. Trotz idealer geografischer Voraussetzungen haben die Dänen sie bei Windkraft schon überholt. Und die EU-Energierichtlinie ist bis 2020 zu erfüllen.

  • Halbherzige Energiewende (AP)

    Halbherzige Energiewende

    Bundesregierung vernachlässigt Energieeffizienz

    Die Energiewende kommt. Doch der Teufel steckt oft im Detail: Mieterbund, Naturschutzbund und die Gewerkschaft Bau appellieren an die Bundesregierung, endlich die politischen Rahmenbedingungen für mehr Energieeffizienz zu schaffen.

  • Sie bewegen sich einfach nicht

    Sie bewegen sich einfach nicht

    Die großen Energiekonzerne und die Energiewende

    Nun hat also auch die Länderkammer die Pläne der Bundesregierung für eine Energiewende weitgehend gebilligt und den Atomausstieg in Deutschland bis zum Jahr 2022 endgültig zur beschlossenen Sache gemacht. Ohne Frage, ein gewagtes Unternehmen - und eines mit fadem Beigeschmack.

  • "Subventionsbedarf ist natürlich gigantisch" (BARD-Gruppe)

    "Subventionsbedarf ist natürlich gigantisch"

    Gewerkschafter: Energiewende muss anders finanziert werden

    Die Energiewende wird viel Geld kosten und muss finanziert werden. Folglich werden die Preise tendenziell steigen und Verbraucher und Industrie belastet, sagt Michael Vassiliadis, der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie.

  • Auf der Suche nach der richtigen Mischung (picture alliance / dpa / Radek Pietruszka)

    Auf der Suche nach der richtigen Mischung

    Polens Energie- und Klimapolitik

    Mit Polen übernimmt ein Staat mit Vorbildcharakter die EU-Ratspräsidentschaft. Einen Schwerpunkt möchte Warschau auf die europäische Energiepolitik legen - ein Gebiet, in dem Polen selbst mit seiner Abhängigkeit von der Kohle alles andere als zukunftsfest ist.

  • Grüne sagen "Ja" zum schwarz-gelben Atomausstieg (picture alliance / dpa; Wolfgang Kumm)

    Grüne sagen "Ja" zum schwarz-gelben Atomausstieg

    Sonderparteitag gibt trotz heftiger Debatten grünes Licht

    Die Grünen wollen dem Atomausstieg bis zum Jahr 2022 zustimmen, so wie ihn die schwarz-gelbe Bundesregierung plant. Auf dem Sonderparteitag in Berlin setzte sich die Parteiführung damit bei der Basis durch.

  • Auf dem Sonderparteitag der Grünen haben sich die Pragmatiker durchgesetzt - das ist bemerkenswert. Zumal die schwarz-gelbe Regierung bei der Abstimmung im Bundestag nicht auf die Grünen angewiesen ist, kommentiert Ulrich Ziegler.

  • Stromversorger sollen sparen (AP)

    Stromversorger sollen sparen

    EU-Kommission will Energieeffizienz erhöhen

    Um 20 Prozent soll die Energieeffizienz in Europa bis zum Jahr 2020 gesteigert werden, zum Beispiel durch Investitionen in Gebäudemodernisierung und Sparvorgaben für die Energieversorger. Doch die Pläne des deutschen EU-Energiekommissars Günter Oettinger sind umstritten.

  • Sinnkrise nach dem Atomausstieg? Von wegen! (AP)

    Sinnkrise nach dem Atomausstieg? Von wegen!

    Für AKW-Gegner in Brunsbüttel geht der Kampf ums Klima weiter

    Wenn ein Atommeiler endgültig vom Netz geht, dann hat die örtliche Bürgerinitiative ihr großes Ziel erreicht. So auch in Brunsbüttel, das dortige schon stillgelegte AKW gehört zu den acht Reaktoren, die endgültig vom Netz gehen. Ziel erreicht, also: weitermachen!

  •  Atomausstieg heißt nicht prima Klima (AP)

    Atomausstieg heißt nicht prima Klima

    In Bonn wird die Klimakonferenz 2011 vorbereitet

    Der Atom-Ausstieg bedeutet zwangsläufig Brückenlösungen wie Kohle und Gas, die viel CO2 verursachen. Der Ausstoß hat zudem weltweit ein Rekordhoch erreicht: Viel zu tun also für die, die ab heute in Bonn den Klimagipfel in Südafrika im November vorbereiten.

  • "Klimaziele an das anpassen, was wirklich auch erreichbar ist"

    BDI-Präsident Hans-Peter Keitel: Nachbesserungen beim Atomausstieg 2022 müssen möglich sein

    Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, unterstützt die Atomausstiegspläne der Bundesregierung, hält aber Nachjustierungen für notwendig. So müssten die bis 2020 gesetzten Klimaziele zeitlich gestreckt werden.

  • "Ich sehe solchen Klagen mit sehr viel Gelassenheit entgegen" (Bundestagsbüro Peter Altmaier)

    "Ich sehe solchen Klagen mit sehr viel Gelassenheit entgegen"

    Unionspolitiker Altmaier: Regierung ist mit Atomausstieg "verfassungsrechtlich auf sicherem Boden"

    Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, rechnet nicht mit einem Erfolg möglicher Klagen der Energiekonzerne im Zusammenhang mit dem Atomausstieg. Die Politik dürfe sich nicht einschüchtern lassen.

  • Deutschland steigt aus der Atomkraft aus

    Deutschland steigt aus der Atomkraft aus

    Die Vorhut für die Energiewende

    Wer 30 oder sogar 40 Jahre lang auf dem Holzweg unterwegs war, wer zudem auch noch genau so lange glaubte, es wäre gar kein Holzweg, sondern ein Königsweg, dem muss schon Schwerwiegendes über besagten Holzweg laufen, damit er davon - endlich - herunter kommt.

  • Einigung mit Ministerpräsidenten auf schrittweisen Atomausstieg (picture alliance / dpa (Wolfgang Kumm))

    Einigung mit Ministerpräsidenten auf schrittweisen Atomausstieg

    Merkel: Niemand möchte Blackout in Deutschland

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den von den Ländern geforderten Stufenplan für die Abschaltung von Atomkraftwerken bis 2022 akzeptiert. Jedes der neun Atomkrafwerke werde ein Enddatum zugeordnet. Trotz Kritik der Ministerpräsidenten sollen vorerst Reserve-Atomkraftwerke vor Stromausfällen schützen.

  • Nun ist er in greifbare Nähe gerückt, der gesamtgesellschaftliche und parteiübergreifende Konsens, den die Bundeskanzlerin versprochen hat. Selbst die Grünen müssten dem neuen Energiekonzept nach dem heutigen Tag zustimmen können.

  • Energierechtsexperte: Stromkonzerne verlieren an Einfluss (AP)

    Energierechtsexperte: Stromkonzerne verlieren an Einfluss

    Peter Becker hält Sonderregelungen zur gesetzlichen Legitimierung des Atomausstiegs für unnötig

    Was zu erwartende Klagen der Stromkonzerne gegen den Atomausstieg angeht, sehe er den Staat "auf der sicheren Seite", sagt der auf Energierechtsfragen spezialisierte Rechtsanwalt und Buchautor Peter Becker. "Man braucht jetzt einfach einen Maßstab der absoluten Sicherheit, und der ist mit Kernkraftwerken nicht zu erreichen."

  • "Da gibt es keinerlei sogenannte Hintertüren" (Deutschlandradio - Bettina Straub)

    "Da gibt es keinerlei sogenannte Hintertüren"

    FDP-Generalsekretär Lindner bestätigt konsequenten Atomausstieg

    Christian Lindner nennt den Atomausstieg Deutschlands "das ehrgeizigste Vorhaben bei der Energiewende" weltweit. Die von der Industrie infrage gestellte Brennelementesteuer werde bleiben - als Beitrag zur Beseitigung vorhandener Atom-Endlagerungsschäden.

  • Koalition beschließt Atomausstieg bis 2022 (picture alliance / dpa)

    Koalition beschließt Atomausstieg bis 2022

    Brennelemente-Steuer soll bleiben

    Um drei Uhr früh meldete Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) Vollzug: In elf Jahren sollen alle deutschen Atommeiler vom Netz. Dennoch ist Ärger vorprogrammiert: Den Kraftwerksbetreibern dürfte das Beibehalten der Brennelementesteuer nichts in Konzept passen.

  • CO2-Speicherung "unmöglich gemacht" (AP)

    CO2-Speicherung "unmöglich gemacht"

    Brandenburgs Wirtschaftsminister kritisiert Bundesenergiepolitik

    Nach dem Scheitern des Änderungsantrags zum CCS-Gesetz im Bundesrat sieht Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) die Speicherung von CO2 in Deutschland auf absehbare Zeit "de facto unmöglich gemacht".

  • Scharfe Energiewende "muss finanzierbar bleiben" (Deutschlandradio - Daniela Kurz)

    Scharfe Energiewende "muss finanzierbar bleiben"

    CSU-Wirtschaftspolitiker sieht ein Problem der Glaubwürdigkeit

    Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) will eine scharfe Wende in der Energiepolitik. CSU-Wirtschaftspolitiker Klaus Dieter Breitschwert mahnt die Finanzierbarkeit an, ihm fehle der Glaube daran.

  • Der Umstieg auf erneuerbare Energien könne eines der größten Konjunkturprogramme für Bayern und das ganze Land werden, sagt Markus Söder (CSU) und verteidigt damit sein Energie-Konzept gegen Kritik aus den eigenen Reihen.

  • Verbraucherschützer: Sinkende Strompreise durch Atomausstieg (Bund der Energieverbraucher)

    Verbraucherschützer: Sinkende Strompreise durch Atomausstieg

    Aribert Peters setzt auf mehr Wettbewerb durch die Energiewende

    Durch den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien werden für den Verbraucher die Energiepreise langfristig sinken, glaubt der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters.

  • Wissen, woher der Wind weht (AP)

    Wissen, woher der Wind weht

    In Ottersberg bei Worpswede wird Energie vielfältig alternativ erzeugt

    Die kleine Gemeinde mit 12.000 Einwohnern hat sich schon vor vielen Jahren für die erneuerbaren Energien starkgemacht. Seit 1994 die Windräder stehen, wird hier Ökostrom erzeugt.

  • Wettbewerb ist "allerbeste Medizin gegen steigende Strompreise" (picture alliance / dpa)

    Wettbewerb ist "allerbeste Medizin gegen steigende Strompreise"

    Christian Friege: Denken nicht über Preisanpassungen nach

    Der Vorstandsvorsitzende des Ökostromanbieters LichtBlick AG, Christian Friege, sieht einen intensiveren Wettbewerb im Strommarkt als gutes Mittel gegen Preissteigerungen. Noch immer kontrollierten die vier großen Stromkonzerne 80 bis 85 Prozent der Erzeugung.