Startseite > _Archiv > Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts > Beitrag vom 17.12.2010

EU-Gipfel segnet dauerhaften Rettungsschirm für Eurozone ab

Bankenverband begrüßt EU-Beschlüsse zum Euro

Ein Teilnehmer des EU-Gipfels zur Eurokrise in Brüssel trägt einen Plastikbeutel mit Euro-Symbol. (AP)
Ein Teilnehmer des EU-Gipfels zur Eurokrise in Brüssel trägt einen Plastikbeutel mit Euro-Symbol. (AP)

Die EU-Staats- und Regierungschefs setzen heute ihre Beratungen vor allem über die Folgen der Schuldenkrise fort. Der Bundesverband der deutschen Banken hat die auf dem EU-Gipfel in Brüssel beschlossenen Maßnahmen zur Stabilisierung des Euros begrüßt.

Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer hält es für richtig, den Euro-Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro nicht auszuweiten. Anderenfalls hätte man ein Signal der Unsicherheit an die Märkte gesendet, sagte Kemmer im Deutschlandfunk.

Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach mit Blick auf die gestrigen Beschlüsse, die EU werde alles unternehmen, um die Stabilität in der Eurozone zu sichern. Dazu müssten aber auch die Mitgliedsländer beitragen, indem sie ihre Wirtschaftspolitik viel stärker als bisher aufeinander abstimmten.

Am ersten Abend ihres zweitägigen Gipfels hatten die EU-Staats- und Regierungschefs einen dauerhaften Rettungsschirm für angeschlagene EU-Länder beschlossen. Dieser soll die 2013 auslaufenden Milliardenhilfen für Griechenland und andere Länder ablösen.

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:39 Uhr