Startseite > Presse > Pressemitteilungen > Beitrag vom 07.02.2020

Faszination Beethoven Beethoven, die Zweite

Gemeinsam mit dem Beethoven-Haus Bonn startet Deutschlandfunk den zweiten Teil des Programmschwerpunkts „Faszination Beethoven“.

Im Fokus stehen ein internationaler wissenschaftlicher Kongress Mitte Februar und das Projekt „Briefe an Beethoven" ...

Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven (1770-1827) veranstaltet das Beethoven-Haus Bonn in Medienpartnerschaft mit Deutschlandfunk den internationalen wissenschaftlichen Kongress "Beethoven-Perspektiven". In fünf Symposien beschäftigen sich führende Vertreter und Vertreterinnen der internationalen Beethoven-Forschung und der wissenschaftliche Nachwuchs mit Beethoven als Forschungsgegenstand. In diesem Rahmen finden von Montag, 10. Februar bis Donnerstag, 13. Februar vier exklusive Abendveranstaltungen von Deutschlandfunk im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses statt. In Podiumsdiskussionen und Gesprächskonzerten diskutieren hochkarätige Expertinnen und Experten zu den Themen: "Der politische Beethoven", "‘Allein Freiyheit‘– Beethovens Egmont-Ouvertüre", oder "Ist Beethoven heute wirklich noch wichtig?" und "Beethoven – ein kreatives Universum". Die Veranstaltungen werden zeitnah im Abendprogramm von Deutschlandfunk ausgestrahlt. Der Eintritt für die Veranstaltungen ist mit Ausnahme des Begleitprogramms frei.

Sendehinweise
Dienstag, 11. Februar 2020, 22.05 - 22.50 Uhr, Deutschlandfunk Musikszene
Roundtable I - "Der politische Beethoven"
Eröffnung des ersten Thementages mit der Frage "Revoluzzer, Opportunist, Spielball der Mächtigen?" Im Fokus steht die Verbindung von Beethoven und der Politik. Mit dabei sind William Kinderman, Otto Biba, Christine Siegert und Elisabeth Reisinger. Der Roundtable wird von Jochen Hubmacher moderiert.

Mittwoch, 12. Februar 2020, 22.05 - 22.50 Uhr, Deutschlandfunk Spielweisen
Spielweisen Wortspiel: "‘Allein Freiyheit‘ – Beethovens Egmont-Ouvertüre"
Der Komponist Jan Müller-Wieland ergänzt den politischen Thementag mit einem Musikgespräch über Beethovens Ouvertüre zur Schauspielmusik zu Goethes Egmont und seine Instrumentation des Werkes incl. zahlreicher live gespielter Musikbeispiele. Im Anschluss folgt die vollständige Aufführung der Egmont-Ouvertüre, die in der Sendung Spielweisen ausgestrahlt wird. Das Gespräch führt Christoph Schmitz, Abteilungsleiter Musik des Deutschlandfunk.

Samstag, 15. Februar, 17.05 - 17.30 Uhr, Deutschlandfunk Streitkultur
Streitgespräch "Ist Beethoven heute wirklich noch wichtig?"
In einem kontroversen Gespräch diskutiert die Komponistin Charlotte Seither mit dem Musikwissenschaftler Ulrich Konrad, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Beethoven-Hauses und Vorstandsmitglied. Es folgt eine Publikumsdiskussion. Moderieren wird Frank Kämpfer.

Dienstag, 18. Februar, 22.05 - 22.50 Uhr, Deutschlandfunk Musikszene
Roundtable II – "Beethoven – ein kreatives Universum"
Am vierten Thementag diskutieren Jens Dufner, Mark Evan Bonds, Ulrich Konrad und Julia Ronge die extreme Dichte Beethovens musikalischen Fortschritts. Wie kam es zu der Dichte und welche Bedingungen begünstigten Beethovens Schaffen? Die Moderation übernimmt Susann El Kassar.

Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Beethoven erhält auch seine Musik gleich zum Auftakt des Programmschwerpunktes eine besondere Rolle. Am Sonntag, 9. Februar ab 21.05 Uhr präsentiert die Sendung "Konzertdokumente der Woche" im Deutschlandfunk Ausschnitte vom Kammermusikfest "Beethoven Pur". Unter der künstlerischen Leitung der Bratschistin Tabea Zimmermann präsentiert das Beethoven-Haus Bonn das komplette Kammermusikwerk des Komponisten.

Um an die Tradition des Briefeschreibens anzuknüpfen, hat der Deutschlandfunk zum Jahresbeginn das Projekt "Lieber Ludwig! – Briefe an Beethoven" gestartet. Beethoven war selbst ein intensiver Briefeschreiber. Das "Heiligenstädter Testament" und der Brief an die "Unsterbliche Geliebte" sind dabei nur zwei von rund 1.800 berühmten Beethoven-Briefen. Im Deutschlandfunk ist nun der Komponist selbst der Adressat von Briefen. Insgesamt wurden 50 spannende Menschen aus dem Kulturleben gebeten, einen Brief oder eine E-Mail an den Komponisten zu formulieren. Sei es Lob, Kritik oder auch besondere Erlebnisse aus dem Alltag – es dürfen jegliche Gedanken ausgesprochen werden, die die Briefeschreiber individuell mit Beethoven und seinen Werken verbinden. Um die Briefe auch hörbar zu machen, werden sie wahlweise von den Autoren oder professionellen Sprechern aufgenommen. Jeden Montag werden sie ab dem 6. Januar 2020 im Rahmen des Deutschlandfunk Musikjournals ab 20.10 Uhr ausgestrahlt. Im Anschluss können die Briefe auch auf der Website deutschlandfunk.de/beethoven nachgelesen und gehört werden. Mit dabei sind in den nächsten Wochen unter anderem Adam Fischer (Dirigent), Ulla Hahn (Schriftstellerin), Sophie Pacini (Pianistin), Dieter Ilg (Jazz-Kontrabassist) und Enjott Schneider (Komponist).

Weitere Infos:
www.deutschlandfunk.de/beethoven
www.beethoven.de/de/

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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