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Feature von Deutschlandradio Kultur: Florian Felix Weyh erhält Goethe-Medienpreis

Logo des Goethe-Medienpreises 2014
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Der Autor Florian Felix Weyh wird für sein Feature „Der eine macht, der andere wacht – Peer Review als Qualitätssicherungsverfahren in der Wissenschaft“ mit dem zweiten Preis des Goethe-Medienpreises 2014 ausgezeichnet. Das Feature wurde am 5. September 2013 im Programm von Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt.

Im prämierten Beitrag geht es um das Verfahren des Peer Reviews, das in der Wissenschaft als Instrument des Reputationsmanagements unerlässlich scheint: „Wer wissenschaftlich forscht, braucht den Segen anderer Forscher des Fachgebiets, um die Ergebnisse publizieren zu können. Peer Review heißt das Verfahren. Klingt theoretisch nach Objektivität, praktisch bündelt es Macht in den Händen der ‚Old Boys' der Wissenschaftscommunity, mahnen Kritiker", heißt es zu Beginn des Features.

Prof. Dr. Reinhard Grunwald, Generalsekretär a. D. der Deutschen Forschungsgemeinschaft, begründete die Juryentscheidung bei seiner Laudatio am 23. Februar folgendermaßen: „Nach Form und Inhalt ist diese Arbeit geradezu ein Musterbeispiel für ein Radiofeature: spannend, lehrreich, ebenso faktenreich wie farbig und unterhaltsam, bestens geeignet, die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums für wichtige Themen der Wissenschaft zu gewinnen."

Der Goethe-Medienpreis für hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus wird seit 2008 von der Goethe-Universität Frankfurt zusammen mit der FAZIT-Stiftung verliehen und zeichnet exzellente journalistische Beiträge aus, die wissenschafts- und hochschulpolitische Entwicklungen und Themen in besonders hintergründiger und anschaulicher Weise aufgreifen und damit einem großen Publikum zugänglich machen.