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Gehälter bei Deutschlandradio

Angestellte und außertariflich Beschäftigte

Nahaufnahme einer Frauenhand mit Stift, Tabelle und Taschenrechner (iStock/NoSystem images)
Tarifstrukturen und Monatsgehälter ausgewählter Berufsgruppen bei Deutschlandradio (iStock/NoSystem images)

Übersicht der Tarifstruktur nach § 30a Abs. 6 des Deutschlandradio-Staatsvertrags sowie die außertariflichen Vergütungen und Gehaltsspannen ausgewählter Berufsgruppen.

Die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutschlandradio basieren auf Tarifverträgen, die mit Gewerkschaften geschlossen werden. Tarifverträge über die Vergütungsordnung geben Auskunft darüber, wie Tätigkeiten und Berufsbilder zu bewerten, also einzugruppieren, sind. Tarifverträge über die Gehaltstabelle listen alle Vergütungsgruppen eines Senders auf und beinhalten unter anderem die Höhe der monatlichen Vergütung sowie etwaige Steigerungstermine. Die grundsätzlichen Strukturen sind bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstaltern in Deutschland ähnlich. In einigen Einzelfragen (wie beispielsweise Anzahl der Vergütungsgruppen und -stufen) gibt es aber Unterschiede.

Die einzelnen Berufe sind zumeist in mehreren Vergütungsgruppen (in der Regel 2-3 Gruppen) abgebildet. Nach welcher Vergütungsgruppe die einzelnen Beschäftigten eingestellt werden, ist abhängig von der ausgeübten Tätigkeit und davon, wie anspruchsvoll, komplex und verantwortungsvoll die jeweiligen Aufgaben sind. Welche Stufe in der einzelnen Vergütungsgruppe greift, ist wiederum abhängig von der Berufserfahrung. Insgesamt ergibt sich damit für jeden Beruf / jede Tätigkeit eine Gehaltsentwicklung bei den Vergütungsstufen, die die berufliche Laufbahn abbildet. In der Regel dauert es 16 Jahre bis zum Erreichen der letzten Stufe einer Vergütungsgruppe. Entsprechend groß ist die Spannweite in der Vergütung der einzelnen Berufe (siehe Tabelle), denn sie umfassen meist mehr als eine Vergütungsgruppe und innerhalb der Gruppe immer mehrere Stufen zur Abbildung der Berufserfahrung.

Selbstverständlich sind die tarifvertraglichen Regelungen geschlechtsunabhängig gestaltet, sodass eine Lohndiskriminierung ausgeschlossen ist.

Aufgrund ihrer besonderen Funktion und Verantwortung sind der/die Intendant/in, die Direktoren/innen sowie die Hauptabteilungsleiterinnen und -leiter außertariflich eingruppiert (AT). Dies sind zurzeit bei Deutschlandradio 12 Personen (bei rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern). Den wesentlichen Vertragsinhalten für diese Mitarbeitenden stimmt der Verwaltungsrat von Deutschlandradio auf Vorschlag des/der Intendanten/in einzeln zu.  Alle AT-Verträge sowie auch die Wahrnehmung von Abteilungsleitungsfunktionen im Bereich der tariflichen Mitarbeit sind zeitlich befristet.

Nachfolgend sind die Tarifstrukturen sowie außertarifliche Vergütungen und Gehaltsspannen ausgewählter Berufsgruppen dargestellt.



Tarifstrukturen nach § 30a Abs. 6 Deutschlandradio-Staatsvertrag
(monatliche Vergütungen, 12 Zahlungen p.a.)

Stichtag: 31.12.2018


Monatsgehälter ausgewählter Berufsgruppen

(niedrigste Gruppe und Stufe bis höchste Gruppe und Stufe, Grundvergütung)

Stichtag: 31.12.2018

Gemäß § 30a Absatz 5 Deutschlandradio-Staatsvertrag veröffentlicht Deutschlandradio zusätzlich die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2018 gewährten Bezüge und Zusagen der Intendanten und Direktoren unter Namensnennung.




Bezüge und Zusagen der Intendanten und Direktoren aus dem Jahr 2018 (PDF, 173,89 KB)




*Die Rückstellungszuführung beinhaltet gegenüber dem Vorjahr eine Vorverlegung des Finanzierungsbeginns. Da aufgrund der zwischen den Rundfunkanstalten bestehenden Mobilitätsvereinbarung Vordienstzeiten bei anderen Rundfunkanstalten für die versorgungsfähige Zeit zu berücksichtigen sind, wurden nun neben den MDR- auch andere Vordienstzeiten vom versicherungsmathematischen Gutachter (bbp) für den Finanzierungsbeginn berücksichtigt.