Island- Vom höchsten Lebensstandard an den Rand des Staatsbankrottes

Die nordatlantische Insel Island, knapp 300 Kilometer südöstlich von Grönland gelegen, grenzt an den nördlichen Polarkreis und besteht zum großen Teil aus Lavagestein. Gletscher, Geysire und Vulkane prägen die Landschaft. Mit drei Einwohnern pro Quadratkilometer ist Island das am dünnsten besiedelte Land Europas.
Zum Vergleich: In Deutschland leben auf einem Quadratkilometer im Durchschnitt 229 Menschen.

Wirtschaftskrise
Bis zum Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise hatte Island einen der höchsten Lebensstandards weltweit. Der Banken-Kollaps trieb die Insel an den Rand des Staatsbankrotts. Die Zahl der Arbeitslosen schoss in die Höhe, sank 2012 im Zuge der wirtschaftlichen Erholung aber wieder auf sechs Prozent. Weitere Fakten:
Bruttoinlandsprodukt (BIP): 11,5 Milliarden Euro (Prognose 2012)
BIP pro Kopf: 34 918 Euro (Prognose 2012)

Island wurde im 9. Jahrhundert von Wikingern aus Norwegen besiedelt. Seit dem 17. Juni 1944 ist es unabhängig von Dänemark.

(Quelle: dpa)