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    Der Bürgerrechtler und Unternehmer Zoni Weisz im Gespräch mit Tanja Runow
    Zoni Weisz wurde 1937 als Sinto in den Niederlanden geboren. Mit sieben Jahren entging er nur knapp der Deportation nach Auschwitz, wo der Großteil seiner Familie ermordet wurde. Nach dem Krieg machte er eine Ausbildung zum Floristen, leistete seinen Militärdienst in der niederländischen Kolonie Surinam und studierte Ausstellungsarchitektur und Kunstgeschichte. Er erwarb schließlich einen Floristikbetrieb und avancierte zu einem der bekanntesten und meistbeschäftigten Floristen der Niederlande. Als Unternehmer schmückte Weisz Hochzeiten und Krönungen am niederländischen Köngishof und kam mit seinem größten Blumengesteck sogar ins ‚Guinness-Buch der Rekorde‘. Seit Jahrzehnten engagiert er sich aber auch für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und setzt sich für die Rechte und Belange von Sinti und Roma ein. Im Januar 2011 sprach er anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus als erster Sinto vor dem Deutschen Bundestag. In seiner kürzlich erschienen Autobiografie ,Der vergessene Holocaust’ richtet er das Augenmerk auch darauf, dass Verfolgun g und Ausgrenzung für viele Sinti und Roma bis heute an der Tagesordnung sind.

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