Jom-Kipur-Krieg

Jom-Kipur-Krieg

Am 6. Oktober 1973, dem jüdischen Versöhnungstag Jom Kipur, begannen Syrien und Ägypten eine Überrschungsangriff gegen Israel. Syrien fiel von den Golanhöhen in den Norden Israels ein, Ägypten griff vom Suezkanal aus an. Trotz anfänglicher Erfolge der arabischen Armeen, konnten die israelischen Streitkräfte die Angreifer abwehren. Dabei stießen sie im Süden über den Suezkanal bis nach Ägypten vor. Im Norden kamen sie fast bis zur syrischen Hauptstadt Damaskus. Der damalige US-Außenminister Henry Kissinger vermittelte daraufhin zwischen den Kriegsparteien. Israel und Ägypten schlossen Abkommen über einen Teilrückzug Israels von der Sinaihalbinsel. Ein weiteres von Kissinger vermitteltes Abkommen sah eine Truppenentflechtung in den Golanhöhen vor. Mit dieser politischen Initiative gelang den USA eine Stärkung ihrer Position in der Nahostregion.