Klangkunst-Produktion von Deutschlandfunk Kultur erhält den Prix Phonurgia Nova 2019

Das Hörstück "Knallfunken" von Raviv Ganchrow ist mit dem französischen Radiokunstpreis Prix Phonurgia Nova in der Kategorie "Art Sonore" ausgezeichnet worden. ...

Ganchrow teilt sich den Preis mit der belgischen Klangkünstlerin Anne Lepère, die für ihre Arbeit "Autopoïesis" geehrt wurde.

Für "Knallfunken" nutzte Ganchrow die Großfunkstelle Nauen, den ältesten noch in Betrieb befindlichen Radiosender der Welt. Hier zeichnete er elektromagnetische Signale von Blitzen auf, die er anschließend per Kurzwelle zurück in den Äther sandte. Seine Radiokomposition entstand im Auftrag von Deutschlandfunk Kultur mit freundlicher Unterstützung des Mondriaan Fonds. Das Hörstück wurde am 23. August 2019 im Kulturprogramm des nationalen Hörfunks urgesendet.

www.deutschlandfunkkultur.de/hoerstueck-ueber-drahtlose-kommunikation-knallfunken.3685.de.html?dram:article_id=457314

Der 1972 in den USA geborene Raviv Ganchrow lebt als Künstler und Klangforscher in Amsterdam. In seinen Texten und Klanginstallationen erforscht er die Beziehung von Klang, Raum und Hörerfahrung. Er ist Lehrbeauftragter am Institut für Sonologie in Den Haag.

Der internationale Radiokunst-Wettbewerb Prix Phonurgia Nova 2019 fand am 28. und 29. September in der Bibliothèque Nationale de France in Paris statt. Der Trägerverein Phonurgia Nova wurde 1983 auf Initiative von Pierre Schaeffer gegründet. Seit 1986 vergibt er regelmäßig Preise für Radiokunst. 2019 wurden in vier Kategorien Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro vergeben.

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago/Westend61)

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