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"Krumme Gurken. Mythen der Europäischen Union"

16. Juni, 11.05 Uhr: Deutschlandfunk-Sendung hinterfragt Europas Klischees

Eine Gemüsehändlerin zeigt am 30.06.2009 auf dem Isemarkt in Hamburg zwei krumme Gurken in Herzform. (picture-alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Die berüchtigte EU-Vorschrift zum Krümmungsgrad der Gurke wurde vor Jahren wieder abgeschafft. (picture-alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Die Sendung Gesichter Europas setzt sich am 16. Juni ab 11.05 Uhr mit den großen Mythen über die Europäische Union auseinander.

Ganz weit oben rangiert dabei die maximal zulässige Krümmung von Gurken. Vor 30 Jahren wurde diese festgelegt, doch obwohl die entsprechende Verordnung längst abgeschafft wurde, steht sie bis heute als Symbol für den viel kritisierten Regulierungswahn Brüsseler Bürokraten. Wie bei vielen Vorschriften war Brüssel nicht die treibende Kraft, dennoch tut das dem schlechten Ruf keinen Abbruch.

Ob Gurken, Glühbirnen oder Duschköpfe – viele Verordnungen sind zu einem festen Mythos der EU geworden. Das kann zur Gefahr für die Union werden, wie der Brexit zeigt. Die Sendung Gesichter Europas zeichnet nach, wie Europas Klischees entstanden, und wagt einen Ausblick, wohin sie führen könnten.

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