Startseite > Löschkandidaten > Themenportale > spezielle Themen > London 2012

  • Goodbye London 2012 (picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)

    Goodbye London 2012

    Die Olympischen Spiele sorgten für Sportlegenden, aber auch einige Diskussionen

    Die Sommerspiele der XXX. Olympiade gehen heute Abend in London zuende. Trotz der Diskussion über die Medaillen-Zielvorgaben für die deutschen Olympioniken waren es erfolgreiche Spiele für die Bundesrepublik. Und auch diesmal haben sich einige Athleten einen Platz in den Geschichtsbüchern erkämpft.

  • London 2012 – Ein Olympiamagazin (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)

    London 2012 – Ein Olympiamagazin

    Zum Abschluss der 30. Sommerspiele der Neuzeit

    Was bleibt, wenn 302 Entscheidungen in 26 Sportarten gefallen sind? An Olympia 2012 in London werden wir uns als das Sportgroßereignis erinnern, das mit bis zu sechs gleichzeitig angebotenen Live-Streams im Internet verfolgt werden konnte.

  • Deutsche Hockey-Herren gewinnen Gold (picture alliance / dpa / Christian Charisius)

    Deutsche Hockey-Herren gewinnen Gold

    Sprinter Bolt holt in Weltrekordzeit Gold mit der Staffel

    Jubel bei den deutschen Hockey-Herren: Am Abend besiegte das Team im Finale die Niederlande und sicherte sich wie schon in Peking den Olympiasieg. Der jamaikanische Sprinter Usain Bolt gewann auch mit der 4x100 Meter-Staffel Gold - in Weltrekordzeit.

  • Deutschland verfehlt Medaillenziele (picture alliance / dpa - Barbara Walton)

    Deutschland verfehlt Medaillenziele

    Interne Zielvorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sahen 28 Goldmedaillen vor

    Die deutschen Sportler haben die für London gesteckten Medaillenziele klar verfehlt. Das geht aus Unterlagen des Bundesinnenministeriums hervor, die am Freitag erstmals veröffentlicht wurden. Kritiker fordern nun eine grundlegende Änderung des Sportfördersystems und mehr Transparenz.

  • Am Ende der Olympischen Spiele in London zeige sich mal wieder, dass so manches in Wahrheit ganz anders ist, als es am Anfang schien. Vor allem gelte das für die Deutschen - für Sportler, Politiker und Funktionäre, kommentiert Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Berliner "Tagesspiegels".

  • Im Lichte der Zielvorgaben für deutsche Athleten bekommen Medaillen eine ganz andere Wertstellung: Edelmetall ist so nicht Ausdruck einer besonderen Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt, in dem einfach alles passte, sondern es ist vorgeschrieben, sagt Jessica Sturmberg.

  • Schwimmer Thomas Lurz gewinnt Silber (picture alliance / dpa / Marius Becker)

    Schwimmer Thomas Lurz gewinnt Silber

    Details der Abschlussfeier am Sonntag bleiben geheim

    Der Traum vom Olympia-Gold ist geplatzt - aber freuen kann sich Thomas Lurz trotzdem: Der Freiwasserschwimmer hat in London den zweiten Platz belegt. Er musste sich über zehn Kilometer dem Tunesier Oussama Mellouli geschlagen geben.

  • Athleten sollen sich "frühzeitig" zweites Standbein suchen (picture alliance / dpa - Rainer Jensen)

    Athleten sollen sich "frühzeitig" zweites Standbein suchen

    Ex-Eisschnelläufer Hadschieff über Spitzensportler und ihre Karriere danach

    Viele Spitzensportler beenden ihre Karriere ohne Ausbildung - und ohne Perspektive. Michael Hadschieff berät heute im Verein KADA ehemalige Sportler über die Zukunft nach dem Sport - und erklärt, warum manche nach Ende der Laufbahn der "Pensionsschock" trifft.

  • Dominanz der Dickmacher (picture alliance / dpa / Alexey Kudenko)

    Dominanz der Dickmacher

    Wie olympische Sponsoren das britische Gesundheitssystem weiter belasten könnten

    Die Olympischen Spiele sollen Jugendlichen aus aller Welt Vorbilder präsentieren, ihre Organisatoren sprechen von Fairness, Toleranz – und gesunder Ernährung. Wie passt es dazu, dass zwei der wichtigsten Sponsoren des Internationalen Olympischen Komitees McDonald’s und Coca-Cola heißen?

  • Deutsche Beachvolleyballer holen überraschend Gold (picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)

    Deutsche Beachvolleyballer holen überraschend Gold

    Sprinter Bolt gewinnt 200-Meter-Sprint

    Sensation im Beachvolleyball: Die Deutschen Julius Brink und Jonas Reckermann haben als erstes europäisches Team Gold bei Olympia geholt. Am Abend besiegten sie die amtierenden Weltmeister aus Brasilien. Unterdessen wurde der Jamaikaner Usain Bolt zur Lauf-Legende.

  • Jonas Reckermann ist einer der beiden Sportler, die Deutschland die Goldmedaille im Beachvolleyball bescherten. Vor drei Jahren wurde das Team bereits Weltmeister. Dennoch sei der Sieg bei Olympia "eine ganz andere Nummer", sagt Reckermann. Dort schaue nunmal die ganze Welt auf den Sport.

  • Tröger: "Nachdenken, ob das Geld immer richtig investiert wird" (picture alliance / dpa / IOC / Richard Juilliart)

    Tröger: "Nachdenken, ob das Geld immer richtig investiert wird"

    Ex-NOK-Chef für Fachdiskussion um Sportförderung in Deutschland

    Für den langjährigen Chef des Nationalen Olympischen Komitees war die Organisation der Olympischen Spiele in London gelungen. "Die ganze Stadt lebt mit Olympia", bilanziert Walther Tröger zwei Tage vor dem Ende der Spiele. Ob das durchwachsene Abschneiden der deutschen Athleten systemische Ursachen habe, lässt Tröger offen.

  • Panne auf oberster Ebene

    Panne auf oberster Ebene

    DRV-Sportdirektor Woldt und die Drygalla-Affäre

    In der Affäre Nadja Drygalla tritt eine Wende an. Eine Woche lang suchten der Deutsche Olympische Sportbund DOSB, der Deutsche Ruderverband DRV und Landessportfunktionäre nach der Kommunikations-Panne, die dazu führte, dass die Beziehung der Ruderin zu einem früheren Rechtsextremisten der Führung des deutschen Olympiasports erst nach Drygallas Auftritt in London bekannt wurde. Jetzt stellt sich sich heraus, dass die Panne auf der obersten Ebene stattfand.

  • "Sie können ihre Leistung steuern, aber nicht den Medaillengewinn" (picture alliance / dpa / Jens Büttner)

    "Sie können ihre Leistung steuern, aber nicht den Medaillengewinn"

    Sportökonom Emrich: Vertrauen statt Überwachung bei Sportförderung

    Der Sportökonom Eike Emrich hat eine Reform der deutschen Sportförderung gefordert. Für jede Sportart müsse geprüft werden, ob die momentane Förderstruktur wirklich die beste ist. Besonders bei der Leichtathletik sei eine zwangsweise Zentralisierung wenig sinnvoll, so Emrich.

  • Der Fall Drygalla

    Der Fall Drygalla

    Debatte um die deutsche Sportlerin nach ihrer Abreise aus London

    Im Fall von Nadja Drygalla sei vieles falsch gelaufen, kritisiert der Sportjournalist Herbert Fischer-Solms den DOSB. Bevor die Athletin noch einmal ein schwarz-rot-goldenes Trikot überziehe, müssten Klarheit und Ehrlichkeit herrschen.

  • In Deutschland muss man aufpassen, dass nicht schon ein Verdacht reicht, um einen Menschen zu verurteilen, wenn es um rechtsextremistisches Gedankengut geht, kommentiert Rolf Clement.

  • Olympisches Outing (picture alliance / dpa / Malte Christians)

    Olympisches Outing

    Nur 23 der mehr als 10.000 Athleten leben offen homosexuell

    In 78 der 204 Länder, die an Olympia teilnehmen, ist Homosexualität verboten, in sieben droht die Todesstrafe. Folgt man der gängigen Annahme, dass zehn Prozent der Menschen homosexuell sind, müssten im Olympischen Dorf mehr als 1000 Lesben und Schwule wohnen. Laut der Aktivistengruppe Outsports leben aber nur 23 der Athleten offen homosexuell, darunter drei Männer.

  • Der schnellste Mann der Welt

    Jamaikaner Bolt läuft bei Olympia allen davon – er ist aber nicht mehr unantastbar

    Diesmal schien es, als wäre Usain Bolt zu schlagen: Verletzung, Fehlstarts, zweite Plätze waren London vorausgegangen. Doch mit seinem Lauf am Sonntag strafte er Zweifler Lügen und lief souverän zu Gold über 100 Meter. Inzwischen ist Bolt allerdings in Reichweite seiner Mitbewerber.

  • "London Calling" (Stock.XCHNG / Viajero Viajero)

    "London Calling"

    Musikthema der Woche

    Unsere Reihe "London Calling" wird im Verlaufe der Woche im Radiofeuilleton Musik verschiedenster Genres präsentieren, die die Stadt, ihre Atmosphäre zum Thema hat. Haydn und Johann Christian Bach, Jethro Tull, Elvis Costello und hunderte andere Künstler bis hin zu Tina Dico und "The Clash".

  • Hinterhof der Olympischen Spiele (AP)

    Hinterhof der Olympischen Spiele

    Trainingsstätten und Athletenquartiere in Pas-de-Calais

    Das Départment Pas-de-Calais litt unter dem Klischee, es sei rückständig und arm. London ist von der nordfranzösischen Region jedoch mit dem Euro-Star in einer Stunde zu erreichen. Viele Olympioniken trainieren lieber hier als auf den britischen Trainingsstätten – vor allem wegen der Ruhe.

  • Zittern um die Medaille

    Zittern um die Medaille

    Nach Disqualifikation dann doch Silber für deutsche Athletin

    Erst holte sie Silber, dann wurde sie disqualifiziert und dann doch wieder Silber: die deutsche Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf wurde Zweite im Siebenkampf. Bei der Disqualifikation handelte es sich um eine Verwechslung: Eine andere Läuferin hatte die Begrenzungsmarkierung der Bahn übertreten.

  • "Usain Bolt ist ein Vorbild" (AP)

    "Usain Bolt ist ein Vorbild"

    Jamaika im Olympiafieber

    In wenigen Tagen feiert Jamaika 50 Jahre Unabhängigkeit. Einen Tag vorher könnte der Sprinter Usain Bolt diesen Geburtstag mit einer Olympiamedaille versüßen. Ein Blick auf ein Land, in dem der Sport Hoffnung aus der Armut bedeutet.

  • Am Golde hängt doch alles (dpa / Peter Kneffel)

    Am Golde hängt doch alles

    Das Olympia der Medien

    Dabei sein ist alles? Von wegen: Die deutschen Sportreporter in London lassen eigentlich nur Edelmetall gelten. Die Entgleisung des ARD-Reitexperten - "seit 2008 wird zurückgeritten" - passt da in den Gesamtauftritt einer Zunft, die nur Sieger und Verlierer kennt, meint Klaus Deuse.

  • Vesper: "Wir machen keine Gesinnungsprüfung sämtlicher Olympiakandidatinnen und -kandidaten" (AP)

    Vesper: "Wir machen keine Gesinnungsprüfung sämtlicher Olympiakandidatinnen und -kandidaten"

    DOSB-Generaldirektor über den Ablauf der Olympia-Abreise von Nadja Drygalla

    Die Ruderin Nadja Drygalla ist nach Bekanntwerden ihrer Anbindungen an das rechtsextreme Millieu abgereist. "Von uns wird sie nicht in Sippenhaft genommen", sagt Michael Vesper, DOSB-Generaldirektor. Und er bemängelt, dass die Hinweise nicht vorher schon gegeben wurden.

  • "Diese Frage hätte man im Vorfeld klären müssen " (Dagmar Freitag / Frank Ossenbrink)

    "Diese Frage hätte man im Vorfeld klären müssen "

    SPD-Sportpolitikerin kritisiert die Verbände im Fall Nadja Drygalla

    Im Fall der wegen Neonazi-Vorwürfen aus London abgereisten Olympia-Ruderin Nadja Drygalla stellen sich für Dagmar Freitag, Vorsitzende des Bundestag-Sportausschusses, viele Fragen. "Völlig unvorstellbar" sei, dass niemand im organisierten Sport von der Nähe zum Neonazimilieu wusste.

  • Michael Vesper ist als Gründungsmitglied der Grünen geschult in politischer Rhetorik. Im Umgang mit Nadja Drygalla offenbarte er sein Talent zur peinlichen Diplomatie, kommentiert Ronny Blaschke.

  • Dopingexperte: Politik nicht wirklich an Dopingkampf interessiert (Deutschlandradio - Hendrik Maaßen)

    Dopingexperte: Politik nicht wirklich an Dopingkampf interessiert

    Fritz Sörgel über das deutsche System der Dopingkontrollen

    Dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages attestiert Fritz Sörgel, Leiter des Instituts für biomedizinische und pharmazeutische Forschung in Heroldsberg, "keine so besonders tolle Veranstaltung" zu sein. Die "Erfuhrt-Affäre" sei zum Beispiel vor Olympia "aus der Agenda vertrieben" worden.

  • Sport treiben, ohne zu übertreiben (AP)

    Sport treiben, ohne zu übertreiben

    Der Fitnesswahn und seine Folgen

    Die Welt schaut auf die Olympischen Spiele und erwartet Höchstleistungen. Doch während es im Spitzensport klar ist, dass sich die Sportler schinden, ihre Leistungen mit erlaubten und unerlaubten Mittel zu steigern versuchen, passiert Ähnliches längst auch im Breitensport.

  • Teuer - Sicher - Nachhaltig?

    Nebenwirkungen großer Sportveranstaltungen

    Ob Olympische Spiele oder internationale Fußballmeisterschaften: Es geht nicht nur um Wettkämpfe. Für die Sicherheit der Zuschauer und Sportler soll gesorgt sein. Sind die damit steigenden Kosten sportlicher Großveranstaltungen zu rechtfertigen?

  • Nadja Drygalla und andere Unannehmlichkeiten des DOSB

    Nadja Drygalla und andere Unannehmlichkeiten des DOSB

    Ruderin wegen rechtsextremer Kontakte aus London abgereist

    Sie möchten in London ungestört ihre Medaillenpartys feiern - die Funktionäre des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und die Lobbyisten aus dem für Sport zuständigen Innenministerium. Drohende Misstöne, so scheint es, werden im Keim erstickt.

  • Deutscher Doppelvierer gewinnt Ruder-Gold (picture alliance / dpa Robert Ghement)

    Deutscher Doppelvierer gewinnt Ruder-Gold

    Topfavoriten werden ihrer Rolle gerecht

    Der Doppelvierer der Männer hat im olympischen Finale auf dem Dorney Lake die fünfte deutsche Goldmedaille von London gewonnen. Für die deutschen Ruderer war es nach dem siegreichen Achter und dem zweitplatzierten Doppelvierer der Frauen die dritte Medaille.

  • Ringrichter von Olympischen Spielen ausgeschlossen

    Verband hebt Fehlurteil im Boxen auf

    Schon bei Olympia in Athen war der Weltboxverband wegen umstrittener Kampfergebnisse unangenehm aufgefallen. In London greift er diesmal hart durch, und zwar gleich in zwei Fällen. Ein turkmenischer und ein deutscher Ringrichter müssen Strafen hinnehmen.

  • Olympia nach Maß

    Messtechniken und Punktsysteme entscheiden über Sieg und Niederlage

    Bei den Olympischen Spielen geht es um Millimeter, Sekunden und Punkte. Dazu gibt es hochentwickelte Messtechniken und komplizierte Punktsysteme - doch nicht immer kann die Technik mithalten und auch der Faktor Mensch spielt eine Rolle.

  • Teamsprinterinnen gewinnen Gold (picture alliance / dpa / EPA / Ian Langsdon)

    Teamsprinterinnen gewinnen Gold

    Wechselfehler kostet Chinesinnen den ersten Platz

    Die Teamsprint-Weltmeisterinnen Kristina Vogel und Miriam Welte haben bei den Olympischen Spielen die Gold-Medaille geholt. China war wegen eines Wechselfehlers zurückgesetzt worden. Bronze gab es auch im Teamsprint der Herren. Zuvor waren bereits Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov und Judoka Dimitri Peters erfolgreich. Beide gewannen Bronze.

  • Eklat bei den Olympischen Spielen (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)

    Eklat bei den Olympischen Spielen

    Badminton-Verband schließt acht Spielerinnen aus Südkorea, China und Indonesien aus

    Die Freude über die Olympischen Spiele wurde am fünften Wettkampftag durch einen bösen Verdacht getrübt: Mehrere asiatische Badminton-Spielerinnen sollen versucht haben, ihre Spiele zu manipulieren. Der Welt-Badminton-Verband schloss die acht Verdächtigen heute aus.

  • Wieder sechs Medaillen für Deutschland (picture alliance / dpa/Friso Gentsch)

    Wieder sechs Medaillen für Deutschland

    Neben dem Gold für den Ruder-Achter holt das deutsche Team viermal Silber und einmal Bronze

    Zum ersten Mal seit 1988 hat der deutsche Ruder-Achter wieder Gold bei Olympischen Spielen gewonnen. Zweite Plätze gab es für den Doppelvierer der Frauen, im Zeitfahren bei Männern und Frauen sowie im Judo. Und auch die Wildwasser-Kanuten holten wieder eine Medaille.

  • Deutsches Olympia-Team kommt in Fahrt (picture alliance / dpa Jochen Lübke)

    Deutsches Olympia-Team kommt in Fahrt

    Weitere Medaillen beim Vielseitigkeitsreiten und im Kanuslalom

    Wie vor vier Jahren in Peking haben die deutschen Vielseitigkeitsreiter auch in London Gold geholt. Nach dem Mannschaftssieg sicherte sich Michael Jung zusätzlich noch den Titel in der Einzelwertung. Beim Kanuslalom gewann Sideris Tasiadis Silber im Canadier.

  • Erste deutsche Olympia-Medaille (picture alliance / dpa / Jonathan Brady)

    Erste deutsche Olympia-Medaille

    Fechterin Britta Heidemann holt Silber

    Zweieinhalb Tage hat es gedauert, bis das deutsche Team bei den olympischen Spielen in London eine Medaille verbuchen konnte. Und auch das war ein Geduldsspiel: eine halbe Stunde lang musste die Fechterin warten, bis sie überhaupt wusste, ob sie das Finale erreicht hatte.

  • "Britta hat alles richtig gemacht" (picture alliance / dpa Jonathan Brady)

    "Britta hat alles richtig gemacht"

    Degenfechter Schmitt zum historischen Fecht-Halbfinale

    Es wird in die olympische Geschichte eingehen, das Halbfinale zwischen den Degenfechterinnen Shin A Lam aus Südkorea und der Leverkusenerin Britta Heidemann. Immer noch diskutiert die Sportwelt diese Entscheidung dieses Gefechts.

  • Lyrik als Leistungsport (picture alliance / dpa/Kerim Okten)

    Lyrik als Leistungsport

    Zu den Spielen braust ein Sturm der Dichtkunst über Großbritannien

    Die Briten sind im Olympiafieber - und erweisen sich dabei als Freunde der Dichtkunst. So sendet die BBC noch bis zum 4. August jeden Tag ein oder zwei Gedichte aus jedem der 204 teilnehmenden Länder. Doch die Verbindung zwischen Sport und Poesie ist nichts Neues.

  • Shakespeare und Sixpack sind kein Widerspruch (dpa / Hannibal Hanschke)

    Shakespeare und Sixpack sind kein Widerspruch

    Der Leiter des Victoria and Albert Museums fordert ein durchgängiges Kulturprogramm für Olympia

    Eine multikulturelle Gesellschaft sei kennzeichnend für London. Deshalb würden die Olympischen Spiele dort so gut hin passen, sagt Martin Roth. In Zukunft gehöre die Kultur nicht ins Beiprogramm, sondern "mitten rein" in die Spiele, so der Direktor des Victoria and Albert Museums.

  • "Die Leistung ist schon sehr merkwürdig" (picture alliance / dpa / Barbara Walton)

    "Die Leistung ist schon sehr merkwürdig"

    Doping-Experte Hajo Seppelt über die Ergebnisse der chinesischen Schwimmer und den Anti-Dopingkampf bei Olympia

    Die Leistungen der chinesischen Schwimmer sind kaum zu glauben. Die 16-jährige Ye Shiwen schwamm über die 400m Lagen zum Olympiasieg und zu einem Fabelweltrekord. "Solche Leistungen hat man in den 80er Jahren bei den DDR-Schwimmerinnen und in den 90ern bei den Chinesinnen gesehen", sagt Hajo Seppelt, Doping-Experte der ARD.

  • Zwanzig Jahre für zwei Sekunden (Klaus Schirmer)

    Zwanzig Jahre für zwei Sekunden

    Turmspringerinnen und ihr Traum von Olympia

    Sie sind zwischen 14 und 18 Jahre jung, leben aber schon wie berufstätige Erwachsene. Für Facebook und Partys haben sie überhaupt keine Zeit - weil sie Leistungssport betreiben. Ihr größter Traum: bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio dabei zu sein.

  • Das Brot der Spiele (picture alliance / dpa / Kyodo)

    Das Brot der Spiele

    Olympia in London

    Kritik am Olympia-Spektakel ist über die Jahre langweilig geworden und selten frei von Heuchelei. Alle, nicht zuletzt die Medien, machen mit bei der großen Marketingmaschine. Vollkommen skandalös allerdings ist, wenn sich Staaten und Kommunen zu willfährigen Milliardeneseln machen, meint Hubert Maessen.

  • Gewaltiges Spektakel für den Sport (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

    Gewaltiges Spektakel für den Sport

    Die Olympischen Sommerspiele in London haben begonnen

    James Bond, Joanne K. Rowling und die Queen - very british ging es bei der Eröffnung der 30. Olympischen Sommerspiele in London zu. Rund 62.000 Menschen vor Ort im Olympiastadion und geschätzte vier Milliarden an den Bildschirmen in aller Welt verfolgten die Feier.

  • Erstmals werden in der Olympia-Geschichte alle Teilnehmerländer Frauen in ihren Mannschaften haben. Selbst Saudi-Arabien hat zwei Athletinnen zu den Spielen geschickt.

  • "Man hat gesehen, dass die Briten extrem gelassen sind" (picture alliance / dpa Diego Azubel)

    "Man hat gesehen, dass die Briten extrem gelassen sind"

    "Best of Britain"-Show zur Eröffnung der Olympischen Spiele in London

    Bei der Eröffnungsshow der Olympischen Spiele in London habe man gesehen, was für ein Selbstbewusstsein die Briten haben, sagt Matthias Thibaut. Der Journalist ergänzt, dass die Emotionalität immer wieder durch den skurrilen Humor der Briten durchbrochen wurde.

  • Hype und Hybris (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

    Hype und Hybris

    Was bleibt vom Faszinosum Olympia?

    Höher, schneller, weiter oder gilt doch: Dabeisein ist alles? Am 27.7. beginnen in London die Olympischen Spiele 2012, Millionen werden vor dem Fernseher mitfiebern, Millionen werden verdient - durch Werbung, TV-Rechte und Sponsoren. Was bleibt vom olympischen Gedanken?

  • Die Strahlkraft Olympias (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)

    Die Strahlkraft Olympias

    Zum Auftakt der Olympischen Sommerspiele in London

    Im Schaffen einzigartiger Bilder und unvergesslicher Momente sind die Olympischen Spiele unübertroffen. Daran können offenbar auch alle Skandale vor, während und nach den Spielen nichts ändern. Der Drang nach Emotionen und Voyeurismus ist stärker, kommentiert Jonas Reese.

  • "Oh, Sport! Du Göttergabe, du Lebenselixier" (dpa / picture alliance / Hans Joachim Rech)

    "Oh, Sport! Du Göttergabe, du Lebenselixier"

    DVD-Tipp: Die Geschichte der Olympischen Kunst-Wettbewerbe

    Von 1912 bis 1948 gab es bei Olympia auch Wettbewerbe und Medaillen für Dichter, Bildhauer, Musiker, Maler, Architekten – mit teilweise kuriosen Ergebnissen. Ein Dokumentarfilm von Alexa Oona Schulz erzählt die Geschichte dieser Disziplinen.