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Nachwuchspreis Marlies-Hesse-Nachwuchspreis für Eva Raisig und Annika Erichsen

( ©www.journalistinnen.de)
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In Berlin verlieh der Journalistinnenbund am 4. Juni den jb-Medienpreis. Gleich zwei Produktionen von Deutschlandradio Kultur wurden mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis gewürdigt.

Für ihr Stück "Warum Schwule nicht zuhören und Muslime schlecht einparken" wurde Eva Raisig vom Journalistinnenbund (jb) mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis geehrt. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert. In ihrem Beitrag lege Raisig offen, "wie Vorurteile auch gegen unseren Willen wirken und so zu struktureller Diskriminierung führen". Den zweiten Preis, dotiert mit 500 Euro, erhielt Annika Erichsen für ihr dokumentarisches Hörspiel "Drei Schwestern und ein Downsyndrom". Es erzählt vom Einfluss der Behinderung einer Tochter auf die Beziehungsstrukturen der Familie nach innen und außen.

Der Marlies-Hesse-Nachwuchspreis ist eine von drei Kategorien des jb-Medienpreises. Er würdigt seit 2002 junge Kolleginnen bis 35 Jahre, die ihren differenzierten Blick auf die unterschiedlichen Lebenswelten von Männern und Frauen verschiedener Ethnien, Religionen oder Generationen richten. Der Nachwuchspreis – benannt nach der Stifterin – wird alternierend jedes Jahr für ein anderes Medium ausgeschrieben, in diesem Jahr wurden Beiträge aus dem Bereich Hörfunk berücksichtigt.

Der Journalistinnenbund wurde 1987 gegründet und ist ein bundesweites, berufsbezogenes und Generationen übergreifendes Netzwerk für Frauen, die hauptamtlich im journalistischen Bereich tätig sind. Der gemeinnützige Verein setzt sich insbesondere für engagierten Qualitätsjournalismus sowie für Menschen- und Frauenrechte ein.

Hier geht es zu den Preisträgern:

Warum Schwule nicht zuhören und Muslime schlecht einparken
Redaktion: Jana Wuttke
Ton: Andreas Stoffels

Drei Schwestern und ein Downsyndrom
Redaktion: Katrin Moll
Regie: Annika Erichsen und Friederike Wigger
Ton: Alexander Brennecke

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago/Westend61)

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