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  • Schleichendes Vorrücken der Rechtsextremen beunruhigt (picture alliance / dpa / Sebastien Nogier)

    Schleichendes Vorrücken der Rechtsextremen beunruhigt

    Nach dem 1. Wahlgang der französischen Parlamentswahlen

    Für François Hollande dürfte das ein angenehmer Wahlabend gewesen sein. Mancher Minister, so sein Premierminister, gewann das Mandat im ersten Anlauf, andere schafften es recht bequem in die zweite Runde. Im Hinblick auf den Stimmenzuwachs der Rechtsextremen dürfte der Präsident dennoch nicht beruhigt sein, meint Ursula Welter.

  • Starker Partner für Europa (epa / Horacio Villalobos)

    Starker Partner für Europa

    Ergebnisse der Parlamentswahlen in Frankreich

    Ein französischer Präsident mit breiter Machtbasis – für Europa ist das die bessere Nachricht. Klare Verhältnisse in der zweitgrößten Volkswirtschaft. Und jetzt muss François Hollande zeigen, was er kann. Und sagen, was er will.

  • Wachstum auch für kleine Gemeinden (picture alliance / dpa / Voan Valat)

    Wachstum auch für kleine Gemeinden

    Der Sozialist Olivier Faure will den Bürgern des französischen Städtchens Le Mée eine Stimme geben

    "Die Bürger hier wurden einfach vergessen", ärgert sich der junge Sozialist Olivier Faure über die bisherige Politik Frankreichs, die sich zumeist auf die Bürger in den Großstädten und Vororten konzentriert habe. Faure verspricht seiner Gemeinde den Wechsel und möchte sie in den kommenden fünf Jahren im Parlament vertreten.

  • Hollande auf der Überholspur (EPA / Yoan Valat)

    Hollande auf der Überholspur

    Absolute Mehrheit für Sozialisten in der zweiten Runde der französischen Parlamentswahl

    Rien ne va plus. Die Franzosen haben gewählt und ersten Hochrechnungen zufolge den Sozialisten eine absolute Mehrheit beschert. François Hollandes Glückssträhne geht weiter. Der Präsident hat nun im Senat und in der Nationalversammlung freie Hand für seine Reformpläne.

  • Ein Satz sorgt für Furore (picture alliance / dpa / Julien Warnand)

    Ein Satz sorgt für Furore

    Lautes Nachdenken über einen Militäreinsatz in Syrien: Hollandes Vorstoß war geschickt zweideutig

    Die Bemerkung des französischen Präsidenten in einem TV-Interview zu einem militärischen Eingreifen in Syrien war eine Drohung - und vorläufig nicht mehr. François Hollande schließt nichts aus, muss aber vorläufig auch nicht zum Angriff blasen, meint Ursula Welter.

  • Dämpfer für Hollandes Eurobonds-Träume

    Ein Kommentar zum Sondergipfel der EU

    Die Forderung nach gemeinschaftlichen Anleihen garantiert zwar Aufmerksamkeit - mehr aber auch nicht. Eurobonds sind derzeit politisch nicht durchsetzbar. Das hat auch Frankreichs Präsident Hollande auf dem EU-Sondergipfel einsehen müssen, meint Jörg Münchenberg.

  • Hollandes Eil-Abzug ist politisch fatal (picture alliance / dpa / Ballesteros)

    Hollandes Eil-Abzug ist politisch fatal

    Zum NATO-Gipfel und den Plänen für Afghanistan

    Frankreichs Ankündigung, seine Kampftruppen früher als vereinbart aus Afghanistan abzuziehen, ist politisch ein heftiger Schlag gegen die Bündnissolidarität. Die NATO darf nicht vom Populismus in einzelnen Mitgliedsländern abhängig werden, kommentiert Rolf Clement.

  • Hoffen auf den "Präsidenten der Jugend" (picture alliance / dpa Ian Langsdon)

    Hoffen auf den "Präsidenten der Jugend"

    Teil 2 der Serie zur Jugendarbeitslosigkeit im Süden Europas

    Frankreichs neuer Staatspräsident hat sich vor allem eine Aufgabe gestellt: Er will der Jugend neue Chancen geben. Da gibt es viel zu tun: Jeder vierte junge Erwachsene ist arbeitslos, jeder fünfte lebt unter der Armutsschwelle. Und auch das Bildungssystem ist reformbedürftig.

  • Sozialdemokraten unterstützen Hollandes Forderung nach Ergänzung des Fiskalpakts (SPD-Bundestagsfraktion)

    Sozialdemokraten unterstützen Hollandes Forderung nach Ergänzung des Fiskalpakts

    Gernot Erler: Merkel hat die deutsch-französischen Beziehungen "völlig unnötig" belastet

    Nach Ansicht des SPD-Politikers Gernot Erler wird es beim Besuch des französischen Präsidenten Hollande bei Bundeskanzlerin Merkel vor allem darum gehen, atmosphärische Spannungen abzubauen.

  • Deutsch-französische Fortschritte (AP)

    Deutsch-französische Fortschritte

    Wie die Kanzlerin und der Präsident Europa retten werden

    Auch wenn sie aus unterschiedlichen politischen Lagern kommen, werden Merkel und Hollande die europäische Schuldenkrise gemeinsam bewältigen, meint Stephan Detjen. Denn Hollande kann sich ein Scheitern des Fiskalpaktes nicht leisten.

  • Dass Europa nur "von einer gemeinsamen französisch-deutschen Politik aus wirklich vorangebracht werden kann", hätte noch jeder französische Präsident und jeder Bundeskanzler eingesehen, meint Klaus Harpprecht, ehemaliger Berater Willy Brandts.

  • Graf Lambsdorff: Wirtschaftspolitische Realität wird Hollande schnell einholen (picture alliance / dpa)

    Graf Lambsdorff: Wirtschaftspolitische Realität wird Hollande schnell einholen

    EU-Parlamentarier rät künftigem französischem Präsidenten, den Sparkurs fortzuführen

    Die Ergebnisse des Wahlsonntags in Deutschland und Europa werfen die Frage auf, ob es einen Wandel bei dem Bewältigungskurs der Schuldenkrise geben wird. Auch der künftige französische Präsident François Hollande wird an einem Sparkurs nicht vorbei kommen, meint Alexander Graf Lambsdorff, Vorsitzender der Gruppe der FDP im Europäischen Parlament.

  • "Ganz reibungslos wird es nicht sein" (picture alliance / dpa / Caroline Blumberg)

    "Ganz reibungslos wird es nicht sein"

    Französischer Politologe glaubt trotz der Gegensätze von Hollande und Merkel an eine gute Zusammenarbeit

    Deutschland und Frankreich würden auch nach der Wahl von Francois Hollande ziemlich beste Freunde bleiben, sagt der französische Germanist und Politologe Henry Ménudier. Hollandes Stil sei ganz anders als der von Sarkozy, aber er verfüge über langjährige politische Erfahrung.

  • Machtwechsel in Frankreich (picture alliance / dpa / Caroline Blumberg)

    Machtwechsel in Frankreich

    François Hollande kündigt nach Wahlsieg über Nicolas Sarkozy Wachstumspolitik an

    Frankreichs künftiger Präsident heißt François Hollande. In der Stichwahl siegte der Sozialist mit geringem Vorsprung vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy, der sich nun aus der Politik zurückziehen will. Die deutsche Bundesregierung stellt Hollande eine enge Zusammenarbeit in Aussicht.

  • Die deutsch-französische Zusammenarbeit werde auch nach dem Wechsel in Frankreich weitergehen, so Joseph Daul, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

  • "Bis morgen Abend hoffen wir, dass Frankreich nicht in den Sozialismus sinkt" (picture alliance / dpa / EPA / Patrick Kovarik)

    "Bis morgen Abend hoffen wir, dass Frankreich nicht in den Sozialismus sinkt"

    Nelly Guet: Sarkozy hat im eigenen Land zu wenig Reformen durchgesetzt

    Im französischen Präsidentschaftswahlkampf steht die Alternative Liberale auf der Seite von Nicolas Sarkozy. Die französische liberale Politikerin Nelly Guet glaubt, dass seine Abwahl auch der deutschen Sozialdemokratie Rückenwind geben könnte.

  • Zittern vor dem Super-Wahlsonntag (dpa / Carsten Rehder)

    Zittern vor dem Super-Wahlsonntag

    Merkels Handlungsfähigkeit steht auf der Kippe

    Paris, Athen, Kiel - Auf diese drei Hauptstädte dürfte Bundeskanzlerin Merkel am Sonntag voller Sorge blicken, denn in allen drei Parlamenten steht Umfragen zufolge ein ihr wohl unliebsamer Machtwechsel an. Indirekt stimmen die Bürger auch über Merkels Politik und ihre Zukunft in Deutschland und Europa ab.

  • Hollandes geschickte Manöver (dpa / picture alliance / Ian Langsdon)

    Hollandes geschickte Manöver

    Der französische Sozialist behauptet im TV-Duell mit Sarkozy seinen Vorsprung

    Fernsehdebatten lösen keine politischen Erdbeben aus. Und doch hatte das Regierungslager gehofft, Amtsinhaber Nicolas Sarkozy nach dem abendlichen Spektakel in einem günstigeren Licht vorzufinden. Die Rechnung ist nicht aufgegangen, meint Ursula Welter.

  • Am Sonntag wählt Frankreich in der Stichwahl seinen Präsidenten - und er wird wohl nicht Nicolas Sarkozy heißen, meint der Politologe Frank Baasner. Ein Präsident Francois Hollande hätte auf europäischer Ebene genauso wenig Spielräume wie Sarkozy, werde aber auf Wachstumsimpulse setzen.

  • Wahlkampf in Toulouse (picture alliance / dpa - Andreas Gebert)

    Wahlkampf in Toulouse

    Mit Islam- und ausländerfeindlichen Parolen auf Stimmenfang

    Die Mordserie in Toulouse erschütterte ganz Frankreich. Sie traf die Nation mitten im Wahlkampf und lieferte der Rechtspopulistin Marine Le Pen neue Munition. Auch Nicolas Sarkozy, der um die Stimmen des Front National kämpft, ritt auf dieser Welle. Eine gefährliche Entwicklung, denn sie treibt die Spaltung der französischen Gesellschaft voran.

  • Kampf um Deutungshoheit über den 1. Mai (Ludovic, Pool/AP/dapd)

    Kampf um Deutungshoheit über den 1. Mai

    Sarkozys Wahlkampfoffensive zum "Tag der Arbeit"

    Im Zentrum des Interesses vor allem des amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy stehen die Wähler des Front National. Und er nutzt den 1. Mai für eine eigene Kundgebung - und eine eigene Interpretation des Tages.

  • "Merkozy ist vorbei"

    Generalsekretär des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen zur Wahl in Frankreich

    Egal ob Hollande oder Sarkozy gewinnt - das deutsch-französische Verhältnis werde nach der Entscheidung um die Präsidentschaft in Frankreich schwieriger, glaubt der Generalsekretär des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen Hans Stark.

  • Kampf um die Stimmen der anderen (picture alliance / dpa - Darek Szuster)

    Kampf um die Stimmen der anderen

    Sarkozy und Hollande legen Strategie für zweite Runde fest

    Zwei Wochen vor der entscheidenden Stichwahl haben Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy und sein sozialistischer Herausforderer François Hollande ihr weiteres Vorgehen erläutert. EU-Partner reagierten unterdessen mit Sorge auf das gute Ergebnis des rechtsextremen Front National.

  • Die Stichwahl in Frankreich könnte François Hollande zum neuen französischen Präsidenten bestimmen. Der hatte nie ein Ministeramt inne und positioniert sich als ländlicher Abgeordneter. Sarkozy sucht Angriffspunkte.

  • FDP-Europapolitiker: Hollande wäre "schwieriger Partner" für Deutschland (picture alliance / dpa)

    FDP-Europapolitiker: Hollande wäre "schwieriger Partner" für Deutschland

    Graf Lambsdorff zur Präsidentschaftswahl in Frankreich

    Der Vorsitzende der FDP-Gruppe im EU-Parlament, Alexander Graf Lambsdorff, hat das Ergebnis der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen als "beunruhigend" bezeichnet. Es bereite ihm Sorgen, dass fast ein Drittel der Wähler für extremistische Kandidaten gestimmt hätten.

  • Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich geht in die zweite Runde

    Hollande liegt knapp vor Amtsinhaber Sarkozy

    Der Sozialist François Hollande ist mit einem Vorsprung aus der ersten Runde der Präsidentschaftswahl hervor gegangen. Entschieden ist allerdings noch nichts: In einer Stichwahl am 6. Mai stimmen die Franzosen darüber ab, ob er oder Amtsinhaber Nicolas Sarkozy künftiger Präsident sein wird.

  • "Hollande wird keine andere Politik machen" (dpa / picture alliance / Maxppp)

    "Hollande wird keine andere Politik machen"

    SPD-Chef Sigmar Gabriel über ein Frankreich nach Sarkozy

    Auch Präsidentschaftskandidat François Hollande werde Schulden abbauen in Frankreich, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel. Im Gegensatz zu Sarkozy fordere Hollande aber einen Wachstumspakt. Sein Erfolg im ersten Wahlgang zeige, dass die Politik von Nicolas Sarkozy und Angela Merkel nicht alternativlos sei.

  • Junge Helfer (dpa / picture alliance /ncy A Marchi)

    Junge Helfer

    Französische Jugendliche als Wahlkämpfer

    Besonders junge Wähler zeigen Sympathien für die Rechtsextreme Marine Le Pen. Dies wiederum mobilisiert die jugendlichen Wahlkampfhelfer von Hollande und Sarkozy.

  • Frankreich wählt seinen Präsidenten

    Der Sozialist Hollande gilt gegenüber Amtsinhaber Sarkozy als Favorit

    Rund 43,6 Millionen Franzosen sind aufgerufen, ihre Stimme für einen der zehn Kandidaten abzugeben. Herausforderer François Hollande liegt seit Monaten in Umfragen klar vorne.

  • "Hollande ist kein Wunschkandidat der Franzosen"

    Frankreich-Expertin über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen

    Insgesamt herrsche in Frankreich eher Skepsis gegenüber den Programmen von Francois Hollande und Nicolas Sarcozy, sagt Claire Demesmay von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Profitieren würden davon vor allem die rechtsextremen und linksradikalen Protestparteien.

  • Duell mit Favorit (picture alliance / dpa / /ncy A Marchi)

    Duell mit Favorit

    Die französische Präsidentschaftswahl beginnt heute in den Überseegebieten

    Mit der Öffnung der Wahllokale in den Überseegebieten wie Martinique und Guadeloupe startet heute die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl. Zehn Kandidaten stehen zur Auswahl, der Favorit heißt François Hollande. Morgen wählen die europäischen Franzosen.

  • Baasner: Wahlsieg Hollandes wird deutsch-französisches Verhältnis nicht trüben

    Direktor des Deutsch-französischen Instituts zur Präsidentschaftswahl in Frankreich

    Das deutsch-französische Verhältnis werde nicht leiden, wenn der Sozialist Francois Hollande die Präsidentschaftswahl im Frankreich gewinnen sollte, sagt der Direktor des Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg, Frank Baasner.

  • Wählen in Zeiten der Krise (AP/dapd - dpa/picture alliance)

    Wählen in Zeiten der Krise

    Frankreichs Spitzenkandidaten und ihre Zukunftsrezepte

    Knapp 45 Millionen Wahlberechtigte stimmen in Frankreich am Sonntag über insgesamt zehn Präsidentschaftskandidaten ab. Die beiden Bestplatzierten treten dann am 6. Mai in einer Stichwahl gegeneinander an. Im Blickpunkt steht auch die Wirtschaftspolitik.

  • Deutschland und Frankreich wollen wieder Grenzkontrollen (picture alliance / dpa / EPA / Olivier Hoslet)

    Deutschland und Frankreich wollen wieder Grenzkontrollen

    Nicolas Sarkozy versucht im Wahlkampf beim Thema Migration zu punkten

    Kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen: Frankreichs Innenminister Claude Guéant und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich fordern in einem gemeinsamen Brief nationale Grenzkontrollen zur Abwehr illegaler Einwanderer.

  • Wählen in Zeiten der Krise

    Frankreichs Spitzenkandidaten und ihre Zukunftsrezepte

    Knapp 45 Millionen Wahlberechtigte stimmen in Frankreich am Sonntag über insgesamt zehn Präsidentschaftskandidaten ab. Die beiden Bestplatzierten treten dann am 6. Mai in einer Stichwahl gegeneinander an. Im Blickpunkt steht auch die Wirtschaftspolitik.

  • "François Hollande ist der klare Favorit" (dapd / Christophe Ena)

    "François Hollande ist der klare Favorit"

    Politologe Uterwedde über die Wahl in Frankreich

    François Hollande liege nach den Umfragen deutlich vorne, sagt der stellvertretende Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, Henrik Uterwedde. Es müsse einiges geschehen, damit Nicolas Sarkozy diesen Rückstand wieder aufholen könne.

  • Eine Wahl von Hollande wäre "eine Wahl gegen Sarkozy" (picture alliance / dpa /)

    Eine Wahl von Hollande wäre "eine Wahl gegen Sarkozy"

    Chefredakteur der Zeitschrift "Documents" zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich

    Ein Wahlsieg von François Hollande wäre eher den Fehlern des amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy als dem überzeugenden Programm der Sozialisten zuzuschreiben, glaubt Gérard Foussier, Chefredakteur der Zeitschrift "Documents".

  • Der stille soziale Wandel (picture alliance / dpa / David Tesinsky)

    Der stille soziale Wandel

    Armut in Frankreich

    Leben wie Gott in Frankreich, das können immer mehr Franzosen nicht mehr. Die Armut nimmt stetig zu, auch die Arbeitslosigkeit scheint unaufhörlich zu steigen. Hunderttausende können sich nur noch mit Hilfe von Suppenküchen und Lebensmittelgutscheinen ernähren.

  • Statt Visionen oder starker Vorschläge dominiert im französischen Präsidentschaftswahlkampf bisher das kleine Karo. Dabei schießen sie zumeist deutlich an den Themen vorbei, die die zögerlichen Franzosen am 22. April zum Urnengang verleiten könnten.

  • Entscheidung in der Krise

    Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen 2012

    Endspurt in Frankreich: Am 22. April findet der erste Wahlgang statt. Auf der letzten Etappe versuchen die Kandidaten, mit den Themen Innere Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Arbeitslosigkeit und Bildungsnotstand ihre Anhänger zu mobilisieren.

  • Ungeliebter Urnengang

    Präsidentschaftswahl in Frankreich - und keiner geht hin?

    Die Fernsehbilder von Menschenmassen im französischen Wahlkampf täuschen offensichtlich: Noch vier Tage bis zur ersten Runde der Präsidentschaftswahl und die Umfragen sagen die geringste Wahlbeteiligung in der Geschichte der Fünften Republik voraus.

  • Zimmer ohne Aussicht (picture alliance / dpa / Robert B. Fishman)

    Zimmer ohne Aussicht

    Problem-Neubauviertel in Marseille

    Vom Schmuddelkind mausert sich Marseille zum Vorzeigeprojekt. Die alten Viertel verschwinden, doch immer noch gehören Sozialkonflikte zum Alltag von Frankreichs ärmster Stadt. Genauso wie die Plattenbauviertel, wo es weder Arbeit noch Perspektive für die Einwanderer aus Nordafrika gibt.

  • Deutschland - das wenig geliebte Vorbild für Frankreich

    Serie zu den Präsidentschaftswahlen (Teil 3)

    Deutschland und Frankreich, gemeinsam stark in der Eurokrise: So gefielen sich die Staatslenker Merkel und Sarkozy in den letzten Monaten. Lernen könne man von Deutschland, schwärmte Sarkozy - und muss im Wahlkampf ernüchtert sehen, dass nicht alle Wähler seiner Meinung sind.

  • Auf Stimmenfang bei Frankreichs Jungwählern

    Serie zu den Präsidentschaftswahlen (Teil 2)

    Die Euro-Krise und ihre Folgen sind auch für die französische Jugend allgegenwärtig. Der Zuspruch für die etablierten Parteien sinkt. Die Sympathiewerte für Gruppierungen am linken und rechten Rand des Parteispektrums legen zu - vor allem für Marine Le Pen und ihren Front National.

  • "Man spürt keine große Begeisterung für Hollande"

    Ehemaliger "Le Monde"-Chef über die Präsidentschaftswahl in Frankreich

    Der Sozialist François Hollande hat gute Chancen, Nicolas Sarkozy als französischen Präsidenten abzulösen - das sagen zumindest die aktuelle Umfragen. Für den ehemaligen Chefredakteur der Tageszeitung "Le Monde" wäre ein Sieg des Sozialisten jedoch eher eine Wahl gegen Sarkozy als für Hollande.

  • Europa als französisches Wahlkampfthema

    Präsidentschaftswahl in Frankreich (Teil 1)

    Als Frankreich 2008 die EU-Ratspräsidentschaft innehatte, schien Präsident Nicolas Sarkozy in seinem Element, kein europäisches Thema war ihm zu komplex. Seitdem ist einige Zeit vergangen und im Wahlkampf stehen europäische Themen weniger für Ruhm und Ehre als vielmehr für Entbehrung und Widerstand.

  • Das Phänomen Sarkozy (picture alliance / dpa / Ian Langsdon)

    Das Phänomen Sarkozy

    Staatsmann oder Karikatur seiner selbst?

    Nicolas Sarkozy polarisiert. Der französische Präsident gilt als Liebling der Reichen und Schönen, aber er hat auch linke Politiker ins Kabinett geholt und Frankreich auf die große Weltbühne zurückgebracht. Nun treibt er seinen Wahlkampf voran, so energiegeladen wie schon 2007.

  • Nicolas Sarkozy reist zurzeit durch Frankreich, um Stimmen für die bevorstehende Wahl zu sammeln. Besonders im Süden des Landes sind die Leute nicht gut auf ihren Präsidenten zu sprechen.

  • Die neue Hoffnung der Kommunisten (picture alliance / dpa/Francois Lafite)

    Die neue Hoffnung der Kommunisten

    Jean-Luc Mélenchon führt den "Front de Gauche" in den Wahlkampf

    Frankreichs Kommunisten erreichten bei der letzten Wahl nur 1,9 Prozent der Stimmen. Nun sieht es besser für sie aus. Denn Jean-Luc Mélenchon, der Kandidat der Kommunisten und der Linkspartei, kommt bei den jüngsten Umfragen auf zwölf Prozent der Wähler.

  • Frankreich will die Verbreitung radikalen Gedankenguts im Internet verfolgen (picture alliance / dpa / Thomas Bregardis)

    Frankreich will die Verbreitung radikalen Gedankenguts im Internet verfolgen

    Konsequenzen aus der Mordserie in Toulouse

    Nach den Morden an drei jüdischen Kindern, einem Rabbiner und drei Soldaten will Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy stärker gegen Hassprediger und die Verbreitung radikalen Gedankenguts vorgehen.