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Prix Phonurgia Nova Hauptpreis und zwei lobende Erwähnungen für Deutschlandradio Kultur

Der französische Radiokunstpreis Prix Phonurgia Nova geht dieses Jahr an das Hörstück „TÖRST“ von Hanna Hartman. Die Produktion der Klangkunst-Redaktion von Deutschlandradio Kultur teilt sich den ersten Platz mit der Autorenproduktion „Circular thinking“ von Mark Vernon und Jenn Mattinson.

Für ihre Komposition "TÖRST" hat sich Hanna Hartman an Orte begeben, die unter akutem Wassermangel leiden. Mit ihren Mikrofonen taucht sie ein in Wasserleitungen, Brunnen und Bewässerungsanlagen. Statt Sprudeln und Rauschen erklingt dort jedoch nur Pfeifen, Zischen und Röcheln. Hanna Hartmans akustische Suche nach Trinkbarem fördert eine beunruhigende Klangwelt zutage.

Zwei weitere Produktionen von Deutschlandradio Kultur wurden von der Jury mit lobenden Erwähnungen bedacht: "What we leave behind – Das Archiv des Jean-Luc Godard" von der Künstlergruppe Soundwalk Collective in der Kategorie "Archives de la parole / Bibliothèque Nationale de France" und "Hidden Places" von Gabi Schaffner in der Kategorie "Field Recording / Paysage sonore / Musée de la Chasse et de la Nature".

Der internationale Prix Phonurgia Nova zeichnet seit 1986 radiophone Hörstücke aus, die den Klang als Medium des Reellen und Imaginären begreifen. Träger des Wettbewerbes ist die Association Phonurgia Nova, die 1983 auf Initiative des Klangkunstpioniers Pierre Schaeffer entstand. 2016 tagte die Jury am 17. und 18. September vor Publikum in der Pariser Bibliothèque Nationale de France.

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