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Programmschwerpunkt Deutsch-Israelische Beziehungen im März: Lesungen, Kontroversen und Features

Mit zahlreichen Themensendungen widmen sich Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk im März dem Programmschwerpunkt 50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen. Im Mittelpunkt stehen eine Lange Nacht der deutsch-israelischen Literatur, eine Diskussion über das schwierige Verhältnis zwischen Israel, der DDR und der deutschen Linken und die Frage, was Berlin seit einigen Jahren zu einem der Hotspots für junge Israelis macht.

„Geschichten von Liebe und Finsternis" prägen die Lange Nacht der deutsch-israelischen Literatur am 14. März. Deutschlandradio Kultur sendet ab 0.05 Uhr, Deutschlandfunk ab 23.05 Uhr drei Stunden Lesungen und Gespräche, die mit namhaften Gästen im Rahmen der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurden: Amos Oz beleuchtet in der von Shelly Kupferberg und Jochanan Shelliem moderierten Diskussion die Leitideen des Zionismus und deren Widersprüche. Dan Diner, Avi Primor, Mirjam Pressler, Meir Shalev, Lizzie Doron, Carlo Strenger und Gila Lustiger sprechen über ihre aktuellen Romane und Sachbücher.

Die Lange Nacht der deutsch-israelischen Literatur ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Club Bertelsmann, der Botschaft des Staates Israel und der Leipziger Buchmesse: 12. März, 19.00 – 23.30 Uhr, Schauspiel Leipzig, Bosestraße 1, Eintritt frei

Einem der bis zum heutigen Tag politisch umstrittensten Themen der deutschen Nachkriegsgeschichte widmet sich eine Podiumsdiskussion, die am 25. März um 19.07 Uhr von Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt wird. „Zwischen Palästina-Solidarität und Antizionismus – Israel, die DDR und die deutsche Linke" thematisiert das komplexe Verhältnis von Teilen der westdeutschen Linken zu Israel und die israelkritische DDR-Politik, die bis zum heutigen Tag nachwirkt. Winfried Sträter befragt dazu den Historiker Frank Stern und Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR, Israel und den palästinensischen Gebieten.

Die Veranstaltung in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse wird im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig aufgezeichnet: 13. März, 15.00 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum, Grimmaische Straße 6, Eintritt frei

„Neuer Exodus – Was zieht Israelis nach Berlin?" fragt Moderator Hans-Joachim Wiese die Gäste einer Diskussionsrunde, die am 27. März um 18.07 Uhr in der Sendung „Wortwechsel" zu hören ist. Ausgerechnet Berlin, die Stadt, von der der Holocaust ausging, ist seit einigen Jahren Anziehungspunkt für tausende, vornehmlich junge Israelis. Ein Feature am 23. März um 19.30 Uhr beleuchtet diese Entwicklung schon zuvor im Programm von Deutschlandradio Kultur.

Die Diskussion wird in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin aufgezeichnet:

23. März, 18.30 Uhr, Unter den Linden 1. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: deutschland-israel-50@bertelsmann-stiftung.de  

Einen vollständigen Überblick über diese und weitere Sendungen zum Programmschwerpunkt finden Sie unter:

deutschlandradio.de/de50il  

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