Programmschwerpunkt im Deutschlandfunk 25 Jahre danach: DDR-Doping und seine Folgen

Anabolikum - Oral Turinabol (Tablettenpackung der VEB Jenapharm) (imago/Steinach)
Anabolikum - Oral Turinabol (Tablettenpackung der VEB Jenapharm) (imago/Steinach)

Der Deutschlandfunk nimmt die Wiedervereinigung vor 25 Jahren zum Anlass, die Geschichte des DDR-Dopings in einem Programmschwerpunkt ausführlich zu betrachten. Rund 2000 Spitzensportler der ehemaligen DDR leiden noch immer unter den Spätfolgen des rigiden Zwangsdopingsystems.

Systematisch wurden Athleten zu Höchstleistungen getrieben und bereits als Minderjährige mit leistungssteigernden Mitteln versorgt.

Wie geht es den Betroffenen heute? Gibt es noch Hoffnung auf gerechte Entschädigung? Bis zum 4. Oktober widmet sich die Sendung »Sport am Sonntag« mit der Reihe »Auf der Strecke geblieben – Die Opfer des deutsch-deutschen Medaillenrennens« jeden Sonntag sowie am 3. Oktober um 19.55 Uhr einem persönlichen Schicksal der ehemaligen DDR-Sportelite. Protagonisten wie die Eiskunstläuferin Marie Katrin Kanitz oder der Ruderer Stephan Wolff berichten über die schmerzlichen Erfahrungen ihrer Karriere im Dienste des Staates. Heute fühlen sich viele Opfer von Politik und Sportverbänden alleingelassen und warten noch immer auf eine Entschädigung. Von einer Opferrente können jedoch nur wenige Sportler profitieren – Voraussetzung dafür ist eine lückenlose Beweislage. Ein großes Hindernis für viele Betroffene, denn Schäden in Zusammenhang mit der Vergabe von Dopingmitteln sind nur schwer zu belegen.

Die Sport-Porträts im Deutschlandfunk im Überblick:

6. September, 19.55 Uhr: Kerstin Spiegelberg – Kanu

13. September, 19.55 Uhr: Heike Knechtel – Leichtathletik

20. September, 19.55 Uhr: Stephan Wolff – Rudern

27. September, 19.55 Uhr: Marie Katrin Kanitz – Eiskunstlauf

3. Oktober, 19.55 Uhr: Angela Koeppen – Volleyball

4. Oktober, 19.55 Uhr: Ronald Sägebarth – Kanu

Weitere Informationen zum Programmschwerpunkt und alle Porträts zum Nachhören finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/auf-der-strecke-geblieben

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Ein Mann ist von oben zu sehen, wie er an einem Tisch mit dem Computer und mehreren anderen digitalen Geräten wie Notebook, Smartphone, Smartwatch arbeitet.  (imago / Westend61)

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