• (© Brigitta Leber)

    Catrin Stövesand

    Der Deutschlandfunk: nah am ‚Olymp‘

    Die drei Fragezeichen (‚Die drei ???‘) waren die Krönung meiner prägenden Audio-Sozialisation mit Schallplatten und Kassetten im Kinderzimmer. Fernsehen war strikt reglementiert, Lesen konnte ich noch nicht. Wenn wir Kinder also nicht draußen waren, wurde gehört, was das Zeug hielt. Diese Vorliebe für das gesprochene Wort ist geblieben und hat sich im Laufe der Zeit verfeinert...

  •   (© Beate Wild)

    Johannes Kuhn

    Beiträge mit Kribbel-Effekt

    Weil Radio uns inzwischen so nahe kommt, nenne ich es gerne "ASMR für den Verstand". ASMR steht für ‚Autonomous Sensory Meridian Response‘, unverschämt frei mit ‚Kopfkribbel-Effekt‘ zu übersetzen.

  • (© Deutschlandradio/Annika Pesch)

    Mario Dobovisek

    Kühler Kopf bei Katastrophen

    Mein persönlicher Horizont mit drei Pässen in der Tasche ist ein gesamteuropäischer. Deutschland, Slowenien, Italien. Was davon ist Heimat, werde ich manchmal gefragt. Schwer zu sagen. Europa ist meine Heimat, mit all seinen Ecken und Kanten, an denen es noch viel zu tun gibt. Auch für Politikjournalisten.

  • (© Deutschlandradio / Christian Kruppa)

    Friederike Sittler

    Freie Rede und analytisches Denken

    "Tor auf Schalke", "Elfmeter in München" – die Fußballbundesliga-Schlusskonferenz gehört zu meinen frühesten Radioerinnerungen. Wie die Reporter und dann auch die zunächst eine Reporterin das Gesehene plastisch und emotional beschreiben, Hintergrundinformationen einstreuen, blitzschnell ins nächste Stadion schalten, das begeistert mich bis heute.

  • (© Deutschlandradio / Bettina Fürst-Fastré)

    Antje Allroggen

    Professionalität und Persönlichkeit

    Ich gebe es zu: Auch bei mir gibt es Anzeichen dafür, dass Radio schon sehr früh mein erster Berufswunsch war. Bei mir war es ein tragbarer Kassettenrekorder mit Mikrofon aus den 70er-Jahren. Später im Studium folgten Ausflüge in Print-, Radio- und Fernsehbereiche. Feldforschung, verbunden mit der Suche nach dem Medium, das am besten zu mir passt.

  • Schade, Eberhard (Deutschlandradio - Christian Kruppa)

    Eberhard Schade

    What’s the story?

    Der Radiovirus hat mich in den Redaktionsräumen der ‚Voice of America‘ gepackt. Mir gegenüber Ken und Rosanne. Er, ein Riese in Tennissocken, der schreiben konnte wie Hunter S. Thompson. Sie, fast einen Meter kleiner – eine Menschenfängerin mit der Mission, die Welt zu retten. Geschichten so aufschreiben wie Ken und erzählen wie Rosanne, das wollte ich nach meinem Studium.