Schauplatz Hörspiel - Bilder, Töne, Technik

Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin

Gespenst mit Kopfhörern: Boris Aljinovic unter der Decke (Deutschlandradio - Sabine Sauer)
Gespenst mit Kopfhörern: Boris Aljinovic unter der Decke (Deutschlandradio - Sabine Sauer)

"Schauplatz Hörspiel - Bilder, Töne, Technik" ist der Titel einer Ausstellung, die vom 20. September 2005 bis 19. Februar 2006 vom Deutschlandradio und vom <papaya:link href="http://www.dtmb.de/" text="Deutschen Technikmuseum Berlin" title="Deutsches Technikmuseum Berlin" target="_blank" /> in dessen Räumlichkeiten in der Trebbiner Straße 9 präsentiert wird.

Anhand von Fotografien, Dokumenten und technischen Exponaten wird den Besuchern ein Einblick in den Produktionsalltag einer modernen Rundfunkanstalt gegeben.

Ausgangspunkt der Ausstellung sind rund 50 Schwarz-Weiß-Fotografien, die in den letzten Jahren bei Hörspielproduktionen von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk entstanden. Sie dokumentieren die Intensität der Arbeit und Atmosphäre im Studio. Der Betrachter entdeckt aber auch bekannte Gesichter aus dem Fernsehen und von der Bühne, zum Beispiel Matthias Habich, Bruno Ganz oder Rosemarie Fendel. Sie und zahlreiche andere Schauspieler kommen immer wieder gerne ins Studio, den Charakteren verschiedener Hörspiele ihre Stimme zu leihen.

Alfred Braun zusammen mit Geräuschemachern während einer Hörspielproduktion (Schauplatz Hörspiel)Alfred Braun zusammen mit Geräuschemachern während einer Hörspielproduktion (Schauplatz Hörspiel)Ein kurzer Rückblick auf die Geburtsstunde des Hörspiels in Deutschland verweist auf die rund 80-jährige Geschichte der einzigen Kunstgattung, die der Rundfunk hervorgebracht hat. Das erste so genannte Sendespiel wurde am 24. Oktober 1924 ausgestrahlt. Überraschend beim Vergleich der alten und der neuen Produktionsfotos ist, wie wenig sich hinsichtlich der Arbeitsweise verändert hat - auch das zeigt die Ausstellung. Die bedeutendsten Entwicklungen vollzogen sich im Bereich der Technik. Exponate aus den 1920er Jahren bis heute zeichnen den Weg von der Live-Aufführung zur digitalen Aufnahmetechnik.

Neben den Fotografien und Exponaten bietet die Ausstellung aber auch Hör- und interaktive Stationen. Sechs Sessel laden ein, die unterschiedlichsten Produktionen des Deutschlandradio, vom Kinderhörspiel bis zum Krimi, in voller Länge sowie eine Collage aus typischen Hintergrundgeräuschen zu hören. An mehreren Stationen kann der Besucher mit einfachen Mitteln die Geräusche von Schnee, Regen oder Feuer imitieren.

Live-Hörspiel


Zum Auftakt zur Ausstellung werden Szenen aus dem Hörspiel "Madame Ka" präsentiert (20. September, 11.00 Uhr). Bei dem Live-Hörspiel sind auch die Regisseurin, die Geräuschemacherin und einige Schauspieler anwesend. Die Mitwirkenden kommentieren die Szenen und stehen dem Publikum Rede und Antwort.

"Madame Ka"
Noelle Renaude - Autorin
Maguerite Gateau - Regie
Sophie Bissantz - Geräusche
Gudrun Gabriel und Martin Engler - Schauspieler

"Schauplatz Hörspiel – Bilder, Töne, Technik"
Hörspielproduktion zum Sehen, Hören und Mitmachen
Sonderausstellung vom 20. September 2005 bis 19. Februar 2006

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Strasse 9
10963 Berlin
Das Museum ist geöffnet Di-Fr 9-17.30 Uhr
Sa+So+Fei 10-18 Uhr
www.dtmb.de

Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro
ermäßigt: 2,50 Euro
Gruppen ab 10 Personen 3,00 ermäßigt 1,50 Euro



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Externe Links:

Deutsches Technikmuseum Berlin

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:12 Uhr