• Sein Leben opfern, für wen, für was?Ergebnisse der Umfrage zu Lebenswerten

    Der Beginn des Ersten Weltkriegs jährt sich zum 100. Mal. Dies war Anlass für eine internationale Umfrage über Werte und die existenzielle Frage nach dem eigenen Lebenswillen. 20.000 Radiohörer und Internetnutzer beteiligten sich. Die Bereitschaft, das eigene Leben für das Vaterland zu opfern, ist nur gering ausgeprägt. Dagegen haben die Familie und Ideale wie Frieden und Freiheit einen hohen Stellenwert.

  • Rodin: "Der Denker", hier in San Francisco (AFP/Gabriel Bouys)

    InteraktivUmfrage: Sein Leben opfern, für wen, für was?

    2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Anlass für eine Umfrage, die wir und die ARD in Kooperation mit Radio France durchführen: Darin geht es um Werte - und die existenzielle Frage nach dem eigenen Lebenswillen.

  • Intendant Deutschlandradio (©Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

    Intendant Willi Steul"Das ist eine Frage, die gestellt werden muss"

    "Wofür wären Sie bereit, notfalls Ihr Leben zu opfern?" - eine auch redaktionell viel diskutierte Frage. Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul erläutert die Motivation hinter dem Umfrageprojekt.

  • Ein junger Mann hebt seine geballte Faust (dpa / picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand)

    ZivilcourageHingucken statt weglaufen

    München im Sommer 2012: Vier Jugendliche treten auf einen Mann ein, die Passanten schauen weg - typisch. Nicht aber für die Schülerin Paulina Hoppe. Sie mischte sich ein und rettete dem Opfer das Leben.

  • Max Beckmann (Selbstbildnis) (picture alliance / dpa / Foto: Frank Mächler)

    KriegKünstler an die Front!

    Max Beckmann, Max Liebermann, Franz Marc und August Macke - sie alle meldeten sich freiwillig an die Front. Ernst Piper beschreibt in "Nacht über Europa" detailliert diesen eigenartigen Enthusiasmus der Künstler für den Ersten Weltkrieg.

  • Drei junge Menschen über eine Brücke in Warschau. Einer reckt seinen Arm mit geballter Faust nach oben. Im Hintergrund ist ein Kirchturm zu sehen. (picture alliance / dpa /  Tomasz Gzell)

    PolenPatriotismus statt Fanatismus

    Lange war der Patriotismus in Polen eng mit Katholizismus und Stolz auf die Vergangenheit verbunden. Gerade jüngere Polen haben heute eine andere Sicht: Liebe zum Vaterland ja - aber eine gesunde, keine übertriebene.

  • Eine Überzeugungstäterin: RAF-Terroristin Ulrike Meinhof bei ihrer Festnahme 1972 (AP Archiv)

    ÜberzeugungstäterFür was würden Sie Ihr Leben geben?

    Wer sein Leben für ein Ideal opfern würde, wird als Fanatiker verdächtigt – zumal Personen wie die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof dies beweisen. Doch wie sind Figuren wie Sokrates, Jesus und Gandhi aus dieser Hinsicht aus zu werten?

  • Zu sehen ist ein Gedenkort in Weyhe mit kleinen Vasen und Blumegestecken für den getöteten Daniel D.  (Franziska Rattei)

    Zivilcourage Furchtlos auf einem Pulverfass

    Daniel D. wollte einen Streit schlichten und wurde getötet - von einem Deutschen mit Migrationshintergrund. Die Bürger des niedersächsischen Weyhe wehrten sich gegen die drohende Hassspirale.

  • Zivilcourage No-Gos in der U-Bahn

    Plötzlich taucht er auf, betrunken, aggressiv und fordernd. Wie kann man sich wehren? Wie kann man anderen helfen, ohne dass die Situation eskaliert?