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Spezial Alles rund um die Fußball-WM

14. Juni bis 15. Juli

Logo der Fussball-Weltmeisterschaft 2018 (© mauritius images/Piotr Malczyk/Alamy)
(© mauritius images/Piotr Malczyk/Alamy)

Helmut Rahn, Gerd Müller und Andreas Brehme und seit genau vier Jahren auch Mario Götze. Sie haben die entscheidenden Tore für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu den vier Weltmeistertiteln erzielt. Um genau 23.36 Uhr am 13. Juli 2014 war der vierte Titelgewinn perfekt. Im Finale von Rio de Janeiro besiegte das Team von Bundestrainer Joachim Löw Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung und geht jetzt als Titelverteidiger in die WM. In der Vorrunde heißen die Gegner zunächst Mexiko, dann Schweden und Südkorea. Schon im Achtelfinale könnte der Gegner aber Brasilien heißen.

Russland ist Gastgeber dieser 21. Weltmeisterschaft. Das größte Land der Erde mit elf Zeitzonen, 61.000 km Grenzen und 145 Millionen Einwohnern erwartet die Fans und Berichterstatter mit zahlreichen Herausforderungen. Insbesondere die zu überwindenden Entfernungen, die schwierigen politischen Verhältnisse, aber auch beispielsweise Sprachbarrieren sind problematisch. Erschwerend kommt hinzu, dass die sportpolitisch hoch brisante Frage um staatlich gelenktes Doping in Russland, auch bei Fußballern, immer noch nicht abschließend aufgearbeitet worden ist. Immer wieder ist Russland in den vergangenen Jahren im Sport in Verruf geraten, der Ausschluss des russischen Teams von den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang ist nur ein Beispiel dafür. Die Sanktionen des Internationalen Olympischen Komitees sind inzwischen auch wieder aufgehoben.

Mit der Fußball-WM wird der Scheinwerfer der Öffentlichkeit auf den Gastgeber gerichtet. Deshalb erfährt auch die politische Rolle des Landes unter Präsident Wladimir Putin besondere Beachtung. Der weltpolitische Machtanspruch, die Rolle beispielsweise im Syrienkrieg oder der immer noch ungelöste Konflikt auf der Krim und im Osten der Ukraine werden so noch einmal neu ins Bewusstsein gerückt.

Sport-Großereignisse wie die Fußball-WM sind im 21. Jahrhundert nicht mehr denkbar ohne diese politische Dimension, die deshalb auch Teil unserer Berichterstattung sein wird. Der Deutschlandfunk begleitet diese Fußball-Weltmeisterschaft, die erstmals in der Verantwortung des neuen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino steht, mit zahlreichen Sondersendungen und Live-Reportagen. Mit einem eigenen Reporter vor Ort bilden wir das Turnier in all seinen sportlichen, aber auch politischen Facetten ab.

Alles rund um die WM hören Sie täglich in den aktuellen Sendungen beginnend mit den ‚Informationen am Morgen‘ bis ‚Das war der Tag‘. Dazu kommen weitere WM-Magazine sowie natürlich wie gewohnt die ausführlichen Sportsendungen am Wochenende, in denen auch Platz ist für vertiefende Beiträge und Gespräche. Während der Turnierwochen senden wir sonntags ab 23.30 Uhr anstelle des Sportgesprächs ein WM-Magazin. Fußball im Radio lebt natürlich auch von der Live-Reportage. In unserem Digitalkanal ‚Dokumente und Debatten‘ sowie als Livestream auf deutschlandradio.de übertragen wir das Eröffnungsspiel, das Finale, alle deutschen Partien und alle Spiele ab dem Viertelfinale live und in voller Länge.

Alles das bereiten wir kompakt und übersichtlich auf unserem Online-Portal deutschlandfunk.de/sport auf und bieten so die Gelegenheit, alles noch einmal in Ruhe nachzulesen und nachzuhören. Nachhörbar sind unsere WM-Magazine auch in der Dlf Audiothek auf dem Smartphone oder als Podcast bei allen gängigen Anbietern. Für alle Freunde der schnellen, kurzen und direkten Kommunikation gibt es WM-Einblicke auf dem Twitter-Kanal der Sportredaktion, der unter @DLF_Sport zu finden ist.

Auch Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova werden von der Fußball-WM berichten. Im neuen Interview-Podcast von Deutschlandfunk Nova geht es nicht um Sport, sondern um eine Gebrauchsanleitung für das Gastgeberland. Im Stil populärer Online-Tutorials fragt Moderatorin Kat Kaufmann grammatikalisch bewusst grenzwertig: "How to … Russian?" Das soll in sechs Folgen mit ungewöhnlichen Gästen herausgefunden werden (u.a. Sahra Wagenknecht, Romano, Ostboys, Wladmir Kaminer). Im Radio, im Podcast und auf YouTube.


Matthias Friebe
Sportredaktion Deutschlandfunk


deutschlandfunk.de/sport

 

Letzte Änderung: 24.05.2018 14:25 Uhr

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