Startseite > Über uns > Aktuelles > Aktuelle Meldungen > Beitrag vom 25.04.2019

Spezial Wandern mit dem Deutschlandfunk

Drei Wanderungen rund um das Thema Klimaschutz

Der Naturpark Unteres Saaletal (picture-alliance/imageBroker/Andreas Vitting)
Fluss Saale mit Schloss Wettin, Wettin, Naturpark Unteres Saaletal, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa (picture-alliance/imageBroker/Andreas Vitting)

Wandern Sie gern im Frühjahr durch das satte Grün von Wiesen und Wäldern? Lieben Sie es, Amsel, Meise und Kuckuck zuzuhören? Dann sind Sie bei uns genau richtig.
Hörer und Nutzerinnen haben uns beauftragt, in unserer ‚Denkfabrik‘ den Klimawandel als eine der großen Fragen unserer Zeit zu diskutieren. Die Umwelt-Redaktion des Deutschlandfunk und unsere Landeskorrespondenten in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt wollen dabei das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Wir möchten beim Wandern gemeinsam mit Ihnen Natur genießen. Dabei schauen wir auch, wie die Klimaerwärmung auf Fauna und Flora wirkt.

Schmetterlinge brauchen Blüten
So brüten heute im Unteren Saaletal bei Rothenburg als Folge der zunehmenden Klimaerwärmung einige Vögel, die ursprünglich in Süd- und Südosteuropa verbreitet sind – wie der Bienenfresser. Die Fachleute des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Halle zeigen uns außerdem die Schmetterlingswelt der Trockenrasen und erklären das Miteinander von Naturschutz, Wald- und Landwirtschaft.

Klimaschutz dank lebender Moore
Moore sind die Heimat gruseliger Märchen und feingliedriger Torfmoose. Lebendige Moore sind riesige CO2-Speicher und eine der preisgünstigsten Formen von Klimaschutz. Viele sind trockengelegt und dabei wurden große Mengen von Kohlendioxid freigesetzt, so auch im Großen Moor im niedersächsischen Gifhorn. Der örtliche NABU Kreisverband arbeitet daran, es wieder zu vernässen. Mit der Moorbahn des Vereins Natur- und Kultur-Erlebnispfad Großes Moor Gifhorn können wir trockenen Fußes das Feuchtgebiet erkunden.

Regenfluten gefährden das Rheintal
Wie sehr die Wetterextreme als Folge der Erderwärmung Druck auf die Natur ausüben, zeigt sich im sturmverwüsteten Morgenbachtal und auf den Höhen des Binger Waldes in Rheinland-Pfalz. Dürreschäden bedrohen den Bestand der heimischen Buche, den Wald als Ganzes. Der jedoch speichert Wasser und schützt vor Erosion. Kann das geschwächte Wald-Ökosystem die Regenfluten nicht mehr zurückhalten, dann gefährden Unwetter die Kulturlandschaft des Mittelrheintals, warnen Forstexperten.

Anmeldung
Unsere Ausflüge sind zwischen 8 und 12 Kilometer lang mit Start am Vormittag. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich für die jeweilige Wanderung per E-Mail an. Mit der Teilnahmebestätigung teilen wir Ihnen alle Details mit. Die Wanderungen befinden sich weitgehend in der Nähe von ÖPNV-Stationen. Die Wege sind leicht bis etwas schwieriger, für alle mit etwas Wandererfahrung und gutem Schuhwerk geeignet.

Wir freuen uns auf Sie!

Jule Reimer,
Redakteurin Abteilung Wirtschaft

Anke Petermann,
Landeskorrespondentin Rheinland-Pfalz


Deutschlandfunk
Donnerstag, 9. Mai, 10.10 Uhr
Marktplatz
Wanderbar – zu Fuß in der Natur


Wandertermine

Sonntag, 12. Mai
Niedersachsen: Erkundung des Großen Moores Gifhorn
Anmeldung bis 9. Mai, 17.00 Uhr

Sonntag, 19. Mai
Rheinland-Pfalz: Wandern im Morgenbachtal bei Bingen
Anmeldung bis 16. Mai, 17.00 Uhr

Sonntag, 26. Mai
Sachsen-Anhalt: Wandern im Unteren Saaletal
Anmeldung bis 23. Mai, 17.00 Uhr

Anmeldung unter wandern@deutschlandfunk.de

deutschlandfunk.de/wandern
deutschlandradio.de/denkfabrik

Letzte Änderung: 25.04.2019 15:44 Uhr