Tropische Wirbelstürme

Tropische Wirbelstürme tragen je nach Region unterschiedliche Namen: Hurrikan im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik, Zyklon im Indischen Ozean und Taifun im westlichen Pazifik. Taifune entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser eine Temperatur von mindestens 26 Grad Celsius hat und stark verdunstet.

Nach Angaben des jüngsten Weltklimareports ist es "wahrscheinlich", dass die Windgeschwindigkeit und die Regenmenge tropischer Wirbelstürme in diesem Jahrhundert zunehmen werden. Ihre Zahl werde aber eher gleich bleiben oder sogar sinken.

Die Anzahl der Taifune in Ost- und Südostasien könnte einer Studie zufolge auch durch eine etwa zehnjährige Klimaschwankung beeinflusst sein. "Nach einer Phase mit einer geringeren Zahl von tropischen Wirbelstürmen im Nordwestpazifik nähert sich nun innerhalb dieser Schwingung eine Phase mit voraussichtlich wieder höherer Sturmaktivität", schrieb der an der Studie beteiligte Rückversicherer Munich Re im Januar 2013.

Taifune entstehen in der Regel von Mai bis November. Die Zyklon-Saison an der Ostküste Afrikas, im Südpazifik und Australien dauert von November bis April. Im Golf von Bengalen und dem Arabischen Meer dauerte sie von April bis Juni und September bis November. Die Hurrikan-Saison beginnt im Pazifik Mitte Mai und im Atlantik Anfang Juni. Sie dauert jeweils bis Ende November.