UN-Klimarat IPCC

Der UN-Klimarat wurde 1988 gegründet. Das Gremium soll die wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel sammeln, auswerten und verständlich darstellen. Ins Leben gerufen wurde der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) von der Weltwetterorganisation (WMO) und dem UN-Umweltprogramm (UNEP).

Der Rat mit Sitz in Genf forscht nicht selbst, sondern fasst wissenschaftliche Studien zusammen. Er hat bislang drei umfassende Berichte zum Klimawandel veröffentlicht (1990, 1995 und 2001). Der Klimarat soll zudem aufzeigen, wie sich die Änderungen auf Umwelt und Gesellschaft auswirken sowie realistische Vermeidungs- und Anpassungsstrategien zeigen.

Die Berichte müssen einstimmig verabschiedet und von 154 Regierungen gebilligt werden - darunter auch von ölreichen Staaten wie Saudi-Arabien und den USA, wo Präsident George W. Bush erst seit kurzem überhaupt bereit ist, die Klimaerwärmung als wissenschaftliche Tatsache anzuerkennen.

(www.ipcc.ch)