Von der Klimaforschung bis zur Kommunalpolitik - Potsdams Strategien gegen die Erderwärmung

Diskussion

Wissenschaftsetage im Bildungsforum, Am Kanal 47

'Länderzeit', live aus der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam

Nirgendwo sonst in Deutschland wird konzentrierter zum Klimawandel geforscht als auf dem Telegrafenberg in Potsdam, wo am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung von Geoforschern bis zu Wirtschaftswissenschaftlern alle Disziplinen zusammenarbeiten. Inzwischen haben sich sechs weitere internationale Institute angeschlossen und bilden das European Climate Forum.

Gleichzeitig hat die Stadtverwaltung mit den Forschungsinstituten eine Klimapartnerschaft geschlossen, um Potsdams CO2-Ausstoß bis 2050 fast auf Null zu senken: eine große Straße wird zum Park, Plattenbausiedlungen energiemodernisiert und neue grüne Stadtviertel entworfen. Doch nur ein bisschen südlich der Landeshauptstadt beginnt mit der Lausitz eine Region, die immer noch von der Braunkohle abhängt. Und im Norden und Westen erstrecken sich Bauernhöfe,  die nach wie vor große Mengen Methangase produzieren. Auch hier im Umland wird sich entscheiden, ob Brandenburg im Kampf gegen die Erderwärmung bestehen kann. Denn es stellt sich die Frage: Wie werden der Klimawandel und die Energiewende in der Bevölkerung wahrgenommen und unterstützt sie Veränderungen?

Zu unseren Gästen gehören der Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert, der ehemalige Direktor des PIK, Hans Joachim Schellnhuber (jetzt Mitglied der Kohlekommission) sowie Potsdamer Schüler und Schülerinnen.

Moderation: Andreas Beckmann
Vorbereitung: Eva-Maria Götz

Die Diskussion wird live im Deutschlandfunk gesendet: 10.10 Uhr, 'Länderzeit'