Wie Datenmissbrauch eingedämmt werden kann

Nach dem Hackerangriff bei Sony

Nach dem Datenklau müssen Nutzer Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. (picture alliance / dpa)
Nach dem Datenklau müssen Nutzer Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. (picture alliance / dpa)

Nachdem Hacker sich Zugang zu den Servern des Sony-Konzerns verschafft haben, müssen vor allem PlayStation-Nutzer um Daten bangen. Unter den 77 Millionen Datensätzen befinden sich offensichtlich auch Passwörter und Kreditkartennummern. Betroffene User können vorbeugen.

Phishing-Trittbrettfahrer

Nach der Panne könnte es vermehrt zu Phishing kommen. Über gefälschte E-Mails, die einen seriösen Anstrich haben, versuchen Trittbrettfahrer sich als Mitarbeiter von Sony auszugeben und an Daten der Betroffenen herankommen. User sollten daher weder per E-Mail, Telefon oder Brief persönliche Daten an Dritte weitergeben, deren Identität und Seriosität sie nicht eindeutig feststellen können.

Bankbewegungen beobachten

Nutzer der Playstation-Plattform von Sony sollten Kontobewegungen ihrer Kreditkarten-Konten sorgfältig beobachten, um fremd getätigte Transaktionen aufzuspüren und gegebenenfalls auch wieder rückgängig zu machen oder im äußersten Fall auch die Kreditkarten sperren zu lassen. Die sicherste Methode ist eine sofortige Sperrung der Kreditkarte, die jedoch Folgekosten (Beantragung einer neuen Kreditkarte) nach sich ziehen.

Passwörter im Netz ändern

User des Sony-PlayStation-Networks, die ihr Benutzerpasswort auch in anderen Bereichen im Internet verwenden (zum Beispiel E-Mail-Anbieter, Online-Shops und andere Plattformen), sollten diese schnellstmöglich ändern, um einen Missbrauch einzudämmen.


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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:41 Uhr