Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Zwischen "positiv" und "nicht ausreichend"

Politiker und Experten bewerten Ergebnis des Atomgipfels

US-Präsident Obama beim Atomgipfel in Washington (AP)
US-Präsident Obama beim Atomgipfel in Washington (AP)

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Ergebnisse des Gipfeltreffen zur Atomsicherheit in Washington positiv bewertet. Von der Konferenz gehe ein starkes Signal aus, der unkontrollierten Verbreitung von nuklearem Material einen Riegel vorzuschieben, sagte Westerwelle in Berlin.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz, sprach ebenfalls von einem Erfolg. Der Gipfel habe das Bewusstsein dafür geschärft, wie gefährlich der Umgang mit Atommaterial sein könne, sagte er im RBB-Inforadio. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die an dem Gipfel teilgenommen hatte, zog ein positives Fazit.

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin kritisierte dagegen, außer schönen Absichtserklärungen habe das Treffen kein Resultat hervorgebracht. Wenn man den illegalen Handel unterbinden wolle, müsse man aufhören, zusätzliches spaltbares Material zu produzieren, sagte Trittin im Deutschlandfunk.

Die Teilnehmer des Gipfels einigten sich in einem Entwurf der Abschlusserklärung darauf, innerhalb der nächsten vier Jahre Atommaterial zu sichern, um zu verhindern, dass Terroristen in den Besitz von Stoffen zum Bau von Atombomben gelangen. Vereinbart wurde außerdem, den Schmuggel mit spaltbarem Material zu unterbinden.

US-Präsident Obama konnte zu der von ihm initiierten Konferenz Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern begrüßen.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:35 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Mitternachtskrimi

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Kampf gegen FluchtursachenFür mehr Lebensräume entlang der Migrationsrouten

Afrikaner stehen an der Reling eines Schiffes, mit dem Rücken zur Kamera. (AFP)

Man solle Flüchtlinge nicht nur als Opfer betrachten, sondern als Menschen, die eine Wirtschaftsleistung erbringen können und wollen. Das sagt der Entwicklungshelfer Kilian Kleinschmidt und plädiert für Sonderentwicklungszonen in Afrika.

VW-Bußgeld Was tun mit einer Milliarde Euro?

Autoturm im Hauptgeschäftssitz von Volkswagen in Wolfsburg (AFP / Odd Andersen)

Gefangen im Abgasskandal hat VW ein Bußgeld von einer Milliarde Euro akzeptiert – und prompt an die Landeskasse des gesetzlichen Empfängers Niedersachsen überwiesen. Der unverhoffte Geldsegen bereitet kurz vor der Haushaltsklausur der rot-schwarzen Regierungskoalition viel Kopfzerbrechen.

Nachhaltige MobilitätStädtetag will weg von der "autogerechten Stadt"

In der autofreien Siedlung Vauban queren Fahrradfahrer eine Straßenbahnlinie. (imago/viennaslide)

Jahrzehntelang waren deutsche Städte vor allem aus einer Perspektive gedacht: der des Autofahrers. Mittlerweile setzt sich eine neue Denkweise durch, die Städte sollen menschen- statt autogerecht sein. Das findet auch der Kommunalverband Deutscher Städtetag. Nur: Wer soll das bezahlen?

Geistlicher Missbrauch Keine Widerrede erlaubt

Ein Mann hinter einer nicht ganz transparenten Scheibe - die Hände am Glas (imago/Gerhard Leber)

Ein Ehepaar fühlt sich geistlich missbraucht durch den Pastor seiner freien evangelischen Gemeinde. Denn als das Paar Zweifel an der Missionsstrategie äußert, kommt es zum Ausschluss - und zu massiven Beschimpfungen. Der Dachverband - die Evangelische Allianz - kennt einige solcher Fälle - und ist machtlos.

Europäischer Autorengipfel in BerlinIch fühle mich als Europäer, weil ...

Ein großes Bronzedenkmal der "Europa auf dem Stier mit Erdkugel und Taube" steht im Hafen der kretischen Stadt Agios Nikolaos. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Warum fühlen Sie sich als Europäer? Und wie hieße ein Buch, das Sie über Europa schreiben? Das fragen wir die 20 Autorinnen und Autoren, die sich heute auf dem Blauen Sofa in Berlin treffen. Unter ihnen sind Terézia Mora, Guy Helminger und Janne Teller.

D-Mark-Einführung vor 70 Jahren"Die D-Mark war eine weltweit geachtete Währung"

D-Mark-Geldscheine und -Münzen (picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck)

Auch 16 Jahre nach Einführung des Euro wird die D-Mark geschätzt: Rund 5,9 Milliarden D-Mark Banknoten seien noch immer im Umlauf, sagte Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, im Dlf. Von ihrer Einführung vor 70 Jahren bis zur Abschaffung habe die Währung an Wert gewonnen und sei weltweit beliebt gewesen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Rettungsschiff  Wieder Irrfahrt im Mittelmeer | mehr

Kulturnachrichten

Oleg Senzow durch Hungerstreik sehr geschwächt | mehr

 

| mehr