Kölner Forum für Journalismuskritik SpezialMedienkonferenz zum Thema „Was bleibt von der Freiheit?“

Am 20. Januar im Deutschlandradio-Funkhaus, Köln, 18.00 Uhr

Kölner Forum für Journalismuskritik Spezial 2026
Die Realität heute: Kriege in Europa, ein Wiedererstarken des Nationalismus international. Häufig dominieren populistische Vereinfachungen, nicht zuletzt in der digitalen Medienwelt. Einige wenige machen entscheidende Fragen unter sich aus, jenseits etablierter Institutionen. Vor diesem Hintergrund hat das Publikum der Deutschlandfunk-Programme das neue Debattenthema für die Denkfabrik 2026 gewählt. Es heißt: Das Recht des Stärkeren. Wie Machthaber die Welt neu ordnen. Am 20. Januar richtet das Kölner Forum für Journalismuskritik in einer Spezial-Ausgabe eine Konferenz zu diesem Thema aus. Im Fokus steht die Freiheit der Medien.
Der Eintritt zur Konferenz ist frei. Interessierte werden um Anmeldung gebeten: hier
Das Programm:
17.30 Uhr: Einlass
18.00 Uhr: Begrüßung
18.05 Uhr: „Wie frei sind die freien Medien wirklich?“
Gespräch mit der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA e.V.)
Wie Themen gesetzt werden und wie sie verschwinden. Was steckt grundsätzlich hinter Nachrichtenkonjunkturen? Dabei geht es auch um Konzepte wie „Agenda Setting“ und „Agenda Cutting“.
18.30 Uhr: „Das Recht der Stärkeren: Wie Machthaber die Welt neu ordnen“
Die Deutschlandradio-Denkfabrik und ihr Jahresthema 2026. Fast 75 000 Menschen haben sich an der Abstimmung beteiligt – ein Rekord. Im Gespräch geben Deutschlandfunk-Redakteure einen Einblick in die Arbeit der Denkfabrik.
19.00 Uhr: „Was bleibt von der Freiheit, wenn die Stärke des Rechts dem Recht des Stärkeren weicht?“
Diskussion mit:
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz a.D.
  • Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und ehemalige Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission
  • Günter Wallraff, Investigativjournalist und Autor
  • Gabor Steingart, Herausgeber von The Pioneer und Journalist
  • Moderation: Birgit Wentzien, Deutschlandfunk
20.00 Uhr: Fragen aus dem Publikum und Debatte
Der Deutschlandfunk überträgt die Konferenz ab 18.00 Uhr per Livestream und im Digitalradio auf dem Kanal Dokumente und Debatten. Weitere Informationen, das detaillierte Programm und den Livestream: hier
Das Kölner Forum für Journalismuskritik wird von der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion, der Redaktion „Meinung & Diskurs“ und der "Initiative Nachrichtenaufklärung“ (INA) veranstaltet.
Pressevertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, an der Konferenz vor Ort teilzunehmen. Pressekontakt: Xenia Sircar, presse@deutschlandradio.de Tel. 030 8503 6161